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Wiesbaden: Kongressallianz erweitert Mitgliederkreis zur Stärkung des Tourismusstandorts
Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger begrüßt die Erweiterung des Mitgliederkreises der Kongressallianz in Wiesbaden. Die Allianz hat sich aufgrund der Erfahrungen mit der Pandemie für eine Erweiterung entschieden, um den Standort als Destination für Veranstaltungen wie Kongresse, Messen, Tagungen oder Kulturveranstaltungen weiter zu stärken.
Die Kongressallianz setzt sich nun aus Vertreterinnen und Vertretern der Tourismusunternehmen, des Handels, der Kultur und der Stadt zusammen. Ziel ist es, durch eine ganzheitliche und gemeinschaftliche Ausrichtung Synergien zu nutzen, Kooperationen zu initiieren und gemeinsame Ideen zu verwirklichen.
Christiane Hinninger erklärt, dass das Partnernetzwerk ein wichtiges Instrument ist, um gemeinsam Marketingmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Konkrete Maßnahmen sind gemeinsame Messeaufritte und imagefördernde Kampagnen für den Standort Wiesbaden, wie die Kampagne „WIr lieben Kultur“, die die Kunst- und Kulturstadt Wiesbaden bewerben soll.
Das neue Netzwerk wird von der IHK Wiesbaden, der Werbegemeinschaft Wiesbaden Wunderbar, dem Kulturamt und dem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung sowie der WICM GmbH unterstützt. Bisher besteht das Netzwerk aus 18 Mitgliedern aus Hotellerie, Veranstaltungshäuser und Wiesbadener Unternehmen.
Urs von Kellenbach, Hoteldirektor im Motel One, erläutert sein Engagement im Partnernetzwerk und betont die Bedeutung einer offenen und intensiven Zusammenarbeit für den Erfolg des Netzwerks.
Die Mitglieder des Netzwerks sind: Adina Hotel, Confiserie Kunder, Courtyard by Marriott Wiesbaden-Nordenstadt, Dorint Hotel Pallas Wiesbaden, Heimathafen, Henkell Freixenet, Hotel Nassauer Hof, Intercity Hotel Wiesbaden, Kulturzentrum Schlachthof, Mercure Hotel, Motel One Wiesbaden, Museum Reinhard Ernst, Museum Wiesbaden, Radisson Blu Schwarzer Bock, Schaustellerbetrieb Andreas Beez, Spielbank Wiesbaden, Theater im Pariser Hof und Weitblick Naturerlebnis GmbH.
Weitere Informationen sind unter wicm.de/b2b/partnernetzwerk.php zu finden.
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Rauchentwicklung im Müllwagen: Feuerwehr löscht Brand durch brennenden Akku
Ein Müllwagenteam entdeckte eine Rauchentwicklung und entleerte Abfälle auf die Straße, als ein Akku zu brennen begann. Die Feuerwehr löschte den Brand und sicherte den Straßenabschnitt.
Solche Vorfälle sind leider nicht selten, und der Branchenverband BDE schätzt tägliche Batteriebrände. Die Anzahl der Akkumulatoren ist in den letzten Jahren exponentiell gestiegen, und beschädigte Akkus können zu „Thermal Runaway“ führen, bei dem der Akku explosionsartig entzündet.
Die ELW appellieren: Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht in Restmüll oder Wertstofftonnen, sondern müssen über Wertstoffhöfe oder Rücknahmestellen entsorgt werden.
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Hallenbad Süd: Baumaßnahme zur Sanierung der Frischwasserzufuhr
Während der Sommermonate und der Freibadsaison ist das Hallenbad Süd geschlossen, um eine größere Baumaßnahme durchzuführen. Das Sportbecken erhält eine neue Frischwasserzufuhrleitung aus Edelstahl, da der Austausch eines Teils der alten Leitungen dringend notwendig geworden war.
Im vergangenen Herbst war es zu einem Leck an einer Frischwasserzufuhrleitung gekommen, die bereits Korrosionsschäden aufwies. Die Leitung konnte provisorisch abgedichtet werden, um die Winterbadesaison zu retten. Es wurde klar, dass eine umfassende und dauerhafte Sanierung der Frischwasserzufuhrleitungen erforderlich ist.
Die Verantwortlichen entschieden sich für eine komplett neue Lösung: einen Frischwasserzufuhrkanal aus Edelstahl, der am Boden quer durchs Becken verläuft. Der Kanal ersetzt die vier vorherigen Einströmöffnungen im Boden und wird mit Epoxidharz versiegelt und gefliest. Die Einströmöffnungen an der Beckenwand bleiben in Betrieb. Ein Teil des alten Rohrsystems wird durch Kunststoffrohre ersetzt.
Die Gesamtmaßnahme ist mit rund 280.000 Euro veranschlagt und wird aus Mitteln aus dem laufenden Haushalt bezahlt. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck erläutert, dass eine gute Lösung für die Frischwasserzufuhr gefunden wurde, und Abteilungsleiter Wolfgang Köllner fügt hinzu, dass die provisorischen Maßnahmen die gesamte Saison gehalten haben. Geplant ist, beide Hallenbäder nach der Freibadsaison im September wieder zu öffnen.
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Es gilt das gesprochene Wort
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
ganz Deutschland war in den vergangenen Wochen im Fußballfieber – und wir Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner durch den Erstliga-Aufstieg von Holstein Kiel ganz besonders. Die Fußballeuropameisterschaft in Deutschland hat dieses Fußballjahr dann noch gekrönt. Die deutsche Mannschaft hat sich bis ins Viertelfinale großartig präsentiert und gemeinsam mit den Fans eine starke Einheit gebildet.
Der Mut und die Zuversicht, die ich selber live in Stuttgart im Stadion erleben durfte, begeistern mich bis heute. So eine Stimmung mit weiteren rund 50.000 Fußballbegeisterten zu teilen, ist einfach unglaublich. Und ich gebe Julian Nagelsmann recht – das braucht es auch in anderen Teilen unseres gemeinschaftlichen Lebens.
Deshalb kann ich verstehen, dass die Emotionen hochkochen. Es macht Spaß, den Fanlagern beim Hoffen, Jubeln und Feiern zuzusehen. Doch bei meinem Besuch im Stadion ist mir eines nochmal besonders deutlich geworden: Der Sicherheitsaufwand, der ein solches Event und die vielen Menschen im Fanblock begleitet, ist enorm.
Und Pyrotechnik auf den Fantribünen ist ein Sicherheitsrisiko. Lärm, Rauch und Hitze – und dazu die Gefahr einer falschen Anwendung! Selbst kalte Pyrotechnik – allein die Bezeichnung ist irreführend – wird bis zu 230 Grad heiß und kann für schlimmste Verbrennungen sorgen. Rauchpartikel setzen sich in den Lungen fest. Und sind somit enorm gesundheitsschädlich, nicht nur für Erwachsene, sondern ganz besonders auch für Kinder.
Deshalb ist das Abbrennen von Pyrotechnik bislang verboten. Der Umgang mit nicht zugelassenem Feuerwerk ist eine Straftat.
Im Sport und gerade im Fußball stehen der Teamgeist, das Miteinander, der gegenseitige Respekt und die Fairness im Mittelpunkt. Was bei den Ultras als Bestandteil der Fankultur deklariert wird, ist für viele andere Begeisterte störend, wenn nicht sogar beängstigend.
Kurz vor dem EM-Finale hat deshalb auch das Bundesjustizministerium noch einmal klargestellt: Pyrotechnik kann zu schweren Körperverletzungen führen und ist dann eben doch ein Verbrechen.
Der Vorschlag, den wir heute diskutieren, hat dennoch – zugegeben – ein bundesweites Lauffeuer entfacht. Doch hier gebe ich zu bedenken: selbst wenn ein legaler Weg zum Abbrennen von Pyrotechnik gefunden wird, ist damit noch lange nicht sichergestellt, dass er von den Fanszenen auch beachtet und akzeptiert wird. Der Austausch zwischen Sportvereinen und Verbänden, den Behörden, den Ordnungsdiensten und der Fanszene sowie strikte Kontrollen bleiben die zentralen Wege, um diesem Sicherheitsrisiko entgegen zu treten.
Die Sicherheit im Stadion ist und bleibt oberste Priorität.
Wie ein legaler Einsatz von Pyrotechnik im Stadion aussehen kann, wird zum Beispiel gerade in Norwegen unter schärfsten Bedingungen über zwei Jahre pilotiert. Über diese Pilotphase erkundigt sich gerade auch die Geschäftsführung der Deutschen Fußballliga. Wie weiter mit dem Einsatz von Pyrotechnik im Stadion umgegangen werden wird, werden wir mit Sicherheit ebenfalls auf den Fachministerkonferenzen des Inneren und im Sport diskutieren – und auch im engen Austausch mit allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren.
Solange bleibt der Einsatz von Pyrotechnik verboten.
Vielen Dank!
Verantwortlich für diesen Pressetext: Tim Radtke / Jana Hämmer / Dörte Mattschull | Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 / -2792 | E-Mail:
Weiterlesen: Landtagsrede von Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack zu TOP 24: Pyrotechnik
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Es gilt das gesprochene Wort
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren,
die vergangenen Wochen und Monate haben uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig die Arbeit unserer Sicherheitsbehörden angesichts immer komplexerer Lagen ist. Der Verfassungsschutz – als Frühwarnsystem unserer Demokratie – nimmt dabei extremistische Bestrebungen in den Blick. Der polizeiliche Staatsschutz erfasst und verfolgt die Straftaten der politisch motivierten Kriminalität. Im alljährlichen Verfassungsschutzbericht werden die Entwicklungen und Erkenntnisse aus beiden Bereichen zusammengefasst.
Für das Berichtsjahr 2023 bilden der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der wiederentflammte Nah-Ost-Konflikt den sicherheitspolitischen Rahmen. Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine umfassen hierzulande in besonderem Maße die Gefahren durch Cyberangriffe. Denn seit Kriegsbeginn mehren sich derartige Angriffe, die Russland zugeschrieben werden.
Der Cyberraum bietet eine Angriffsfläche für die Vorbereitung und Durchführung von Spionage- und Sabotageaktivitäten. Das bedeutet eine hohe und stetig zunehmende Gefährdungslage. Deshalb haben wir den Bereich der Spionage- und Sabotageabwehr im Verfassungsschutz prioritär eingestuft und personell verstärkt.
Dazu haben die terroristischen Angriffe der HAMAS gegen Israel und der daraufhin wieder entflammte Nah-Ost-Konflikt in Teilen antisemitische Reaktionen der extremistischen Szene im Land herbeigeführt. Diese greift der Bericht gesondert auf.
Dazu bleiben die weiteren Entwicklungen in den Bereichen Rechtsextremismus, Reichsbürger und Islamismus besonders erwähnenswert. Im Bereich des Rechtsextremismus geht die größte Gefahr für die freiheitliche demokratische Grundordnung von Gruppierungen der „Neuen Rechten“ aus.
Auf subtile Weise versuchen die Gruppierungen, gesellschaftspolitische Themen mit eigenen Begriffen und Erzählungen zu besetzen, die eindeutig verfassungsfeindlichen Inhalt haben. Das Personenpotential im Rechtsextremismus ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen: von 1.220 auf 1.200 Personen. Davon werden 350 Personen als gewaltbereit eingeschätzt.
Die Straftaten im Bereich der Politisch Motivierten Kriminalität – rechts – sind hingegen angestiegen: Von 699 Fällen 2022 auf 975 im Jahr 2023. Dies entspricht einer Steigerung von fast 40 Prozent. Die Gründe sind vielfältig. So wird zum Beispiel ein großer Teil dieser Straftaten im Internet mit niedrigen Hemmschwellen begangen. Und auch das Anzeigeverhalten in der Bevölkerung hat sich durch eine offenbar gestiegene Sensibilität verändert.
Andererseits treffen extremistische Botschaften auf Frust und Enttäuschung in Teilen der Gesellschaft, die durch die Krisen der letzten Jahre Vertrauen in staatliche Institutionen und die Demokratie verloren haben.
Und auch der Zulauf zur Szene der Reichsbürger und Selbstverwalter bleibt relativ stark. Das Personenpotenzial betrug in diesem Berichtsjahr 700 Personen und damit knapp zehn Prozent mehr als noch 2022 mit 640 Personen. Die gesteigerten Aktivitäten einzelner Gruppierungen aus diesem Spektrum und die hohe latente Gewaltbereitschaft – bis hin zu konkreten Umsturzplänen – machen auch diese Szene zu einer Gefahr für die freiheitliche demokratische Grundordnung und die öffentliche Sicherheit.
Währenddessen bleibt auch die Gefahr von islamistischem Terrorismus in ganz Deutschland unverändert abstrakt hoch. Das Personenpotenzial lag im Jahr 2023 bei 825 Personen und damit nur leicht unter dem Wert von 2022. Diese Bedrohung kann jederzeit durch Ereignisse, wie jihadistisch motivierte Anschläge, real werden. Dies wurde uns bei der Messerattacke vom 31. Mai in Mannheim, bei der ein junger Polizeibeamter ums Leben gekommen ist, schmerzlich vor Augen geführt.
Neben der Gefährdung durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat aktuell der Ableger, der „Islamische Staat Provinz Khurasan“ (ISPK) an Bedeutung gewonnen.
Die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten könnten für einzelne Personen aus der jihadistischen Szene als moralische Rechtfertigung für Straftaten dienen. Angesichts dieser Gefahrenlage haben die europäischen Sicherheitsbehörden die Fußballeuropameisterschaft (UEFA EURO 2024) in Deutschland besonders eng begleitet. Die 33. Olympischen Spiele in Frankreich stellen eine weitere Herausforderung dar.
Der Verfassungsschutzbericht macht deutlich: Unser Sicherheitsrahmen hat sich geändert und stellt die zuständigen Behörden vor große Aufgaben. Dabei ist und bleibt ein Leben in Freiheit und Sicherheit Voraussetzung und Grundlage unserer Demokratie. Verfassungsfeindlichen Bestrebungen treten wir deshalb unermüdlich in allen Bereichen entschieden entgegen.
Extremismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft.
Vielen Dank!
Verantwortlich für diesen Pressetext: Tim Radtke / Jana Hämmer / Dörte Mattschull | Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 / -2792 | E-Mail: