Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie befindet sich im historischen Kollmar & Jourdan-Haus und widmet sich der Geschichte und Entwicklung der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim. Das Museum bietet einen umfassenden Einblick in die kulturelle und technische Entwicklung dieser bedeutenden Branche.

Beschreibung

  • Gründung und Geschichte: Das Museum wurde 1983 im denkmalgeschützten Kollmar & Jourdan-Haus eingerichtet, der ehemaligen Schmuckfabrik Kollmar & Jourdan. Die Idee zur Errichtung des Museums entstand 1979, als der Pforzheimer Kulturbürgermeister Fritz Wurster angesichts der Schließung mehrerer Schmuckfabriken einen Förderverein gründete, um das Erbe der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie zu bewahren. Die Finanzierung des Museums wird seit 1984 von der Stadt Pforzheim getragen.

  • Ausstellung:

    • Schmuckabteilung (Erdgeschoss): Diese Abteilung zeigt an 18 Stationen verschiedene Produktionsschritte und Techniken der Schmuckherstellung aus verschiedenen historischen Perioden. Die Ausstellung veranschaulicht die Entwicklung der Schmuckproduktion, einschließlich der verwendeten Maschinen und Techniken.

    • Uhrenabteilung (1. Stockwerk): Hier wird die gesamte Prozesskette der Uhrenherstellung in Pforzheim dargestellt. Die Ausstellung umfasst alle wesentlichen Schritte von der Herstellung bis zur Feinabstimmung von Uhren und gibt einen detaillierten Einblick in die Uhrenindustrie der Region.

Weblinks

Newsflash: Pforzheim und Region

Egenhausen ist eine kleine Gemeinde und ein Erholungsort im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Sie liegt zwischen Schwarzwald und Heckengäu am Fuße des Kapfes auf einer Höhe von 493 bis 627 Metern und gehört zur Region Nordschwarzwald.

Die Gemeinde umfasst das Dorf Egenhausen, den Ort Ölmühle sowie die Häuser Kapf. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Egenhausen im Jahr 1353. Nachdem die Grafen von Hohenberg den Ort 1398 an die Markgrafschaft Baden verkauften, kam er 1603 zu Württemberg und wurde ins Amt Altensteig eingegliedert.

Im Gemeindegebiet lag einst der mittelalterliche Ort Sindelstetten, der später zugunsten Egenhausens aufgegeben wurde. Eine hochmittelalterliche Kapelle befand sich nordwestlich des Ortes auf Egenhauser Gemarkung.

Religiös ist Egenhausen heute Teil der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Spielberg-Egenhausen im Kirchenbezirk Calw-Nagold der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Es gibt auch eine Neuapostolische Kirche und die Liebenzeller Gemeinschaft vor Ort.

Der Gemeinderat besteht aus zehn Mitgliedern, die nach dem Mehrheitswahlverfahren gewählt werden. Seit November 2014 ist Sven Holder Bürgermeister von Egenhausen, der 2022 mit über 81 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde.

Das Wappen der Gemeinde zeigt auf rotem Grund eine Silberdistel mit silberner Blüte, bewurzeltem goldenem Stängel und sechs goldenen Blättern. Egenhausen ist schuldenfrei und konnte seine kommunale Selbstständigkeit über die Jahre der Verwaltungsreformen in Baden-Württemberg bewahren.

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