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- Kategorie: Darmstadt-Dieburg (DA, DI)
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Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist eine Gebietskörperschaft mit 301.827 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023) im Regierungsbezirk Darmstadt in Hessen. Der Hauptsitz der Kreisverwaltung befindet sich im Landratsamt im Darmstädter Stadtteil Kranichstein, während das Kreishaus in Dieburg als zweiter Sitz dient. Der Landkreis ist bekannt für die Grube Messel, ein UNESCO-Weltnaturerbe, das reich an Fossilien aus subtropischen bis tropischen Pflanzen und Tieren ist.
Geographie:
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt am Rande der nordwestlichen Ausläufer des Odenwaldes und zeichnet sich durch eine heterogene Landschaftsstruktur aus. Der westliche Teil gehört zur Hessischen Rheinebene, während der südwestliche Teil zur Bergstraße zählt. Das Gebiet um Darmstadt und Messel ist durch eine dicht bewaldete und dünn besiedelte Hügellandschaft geprägt. Der nordöstliche Teil, das Dieburger und Umstädter Land, ist ein fruchtbares, hügeliges Gebiet, das von zahlreichen Bächen und dem Flüsschen Gersprenz durchflossen wird.
Geschichte:
Das Gebiet des heutigen Landkreises war schon früh besiedelt und wurde im Laufe der Geschichte von verschiedenen Herrschaftsstrukturen beeinflusst. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kam das gesamte Gebiet zum Großherzogtum Hessen. Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurden aus den beiden Landkreisen Darmstadt und Dieburg zum 1. Januar 1977 der heutige Landkreis Darmstadt-Dieburg geschaffen.
Politik:
Der Landkreis wird von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) geführt, der seit 2009 im Amt ist. Der Kreistag besteht aus 71 Sitzen, die aktuelle Mehrheitskoalition bilden SPD und CDU.
Wirtschaft und Infrastruktur:
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist Teil des Rhein-Main-Gebiets und beheimatet bedeutende Unternehmen aus verschiedenen Branchen, darunter der Baustoffindustrie, Farben- und Lackindustrie sowie der Nahrungsmittelindustrie. Die Infrastruktur ist durch mehrere Bundesautobahnen und Bundesstraßen gut ausgebaut. Der öffentliche Nahverkehr wird von der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) organisiert.
Gemeinden:
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg umfasst 23 Gemeinden, darunter Städte wie Darmstadt, Dieburg, Griesheim und Groß-Umstadt. Die Gemeinden bieten eine vielfältige Lebens- und Wohnqualität mit unterschiedlichen urbanen und ländlichen Charakteristiken.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist ein attraktiver Standort für Wohnen, Arbeiten und Erholung, der durch seine geographische Lage, historische Bedeutung und moderne Infrastruktur geprägt ist.
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Am 18.07.2024 hat Deutschland acht Kinder, die zuvor im beschädigten Kinderkrankenhaus Ochmatdyt in Kiew behandelt wurden, zusammen mit ihren engen Angehörigen evakuiert und in deutschen Kliniken aufgenommen. Diese Kinder, im Alter zwischen wenigen Monaten und 15 Jahren, sind hauptsächlich Onkologie-Patienten. Seit März 2022 hat Deutschland und andere EU-Staaten insgesamt fast 1150 schwerverletzte und schwerkranke Personen aus der Ukraine evakuiert und medizinisch versorgt.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach haben ihre Unterstützung für die Ukraine betont und die Notwendigkeit der humanitären Hilfe hervorgehoben. Die Evakuierung und Versorgung der Ukrainerinnen und Ukrainer ist ein wesentlicher Bestandteil der humanitären Unterstützung Deutschlands für die ukrainische Zivilbevölkerung.
Neben der Evakuierung von Schwerverletzten und Schwerkranken leistet Deutschland umfassende weitere humanitäre Unterstützung für die Ukraine. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) koordiniert alle über das EU-Katastrophenschutzverfahren eingehenden Hilfeersuchen und hat bereits mehr als 500 Hilfstransporte durchgeführt. Der Warenwert der bislang angebotenen Hilfsleistungen beträgt fast 265 Millionen Euro.
Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung die Ukraine bei der Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung durch zahlreiche Projekte zur Aus- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal und zum Aufbau von Versorgungskapazitäten für Erwachsene und Kinder mit Prothesen. Seit Februar 2022 sind zahlreiche Netzwerke zwischen Kliniken in Deutschland und der Ukraine entstanden, um die Ukraine umfassend mit Know-How, Geräten und Behandlungsmaterialien zu versorgen.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Bergstraße (HP)
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Der Landkreis Bergstraße in Hessen ist eine Gebietskörperschaft mit 276.295 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023) und liegt im Regierungsbezirk Darmstadt. Der Landkreis besteht aus zehn Städten, zwölf Gemeinden und dem gemeindefreien Gebiet Michelbuch. Er gehört zu den länderübergreifenden Metropolregionen Frankfurt/Rhein-Main und Rhein-Neckar.
Geographie:
Der Landkreis erstreckt sich von der Rheinebene über die Bergstraße bis in den Vorderen Odenwald. Er umfasst Höhenlagen von 88 m am Rheinufer bis über 600 m auf der Neunkircher Höhe. Der Landkreis bietet eine vielfältige Landschaft mit zahlreichen seltenen Lebensraumtypen und Schutzgebieten.
Geschichte:
Das Gebiet des Landkreises gehörte vor 1800 größtenteils zu Kurmainz, teilweise zur Kurpfalz, zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und der Grafschaft Erbach-Schönberg. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss kam es an Hessen-Darmstadt, das spätere Großherzogtum Hessen. Die heutige Struktur des Landkreises entstand durch verschiedene Verwaltungsreformen im 19. und 20. Jahrhundert.
Politik:
Der Landkreis wird von Landrat Christian Engelhardt (CDU) geführt, der seit 2015 im Amt ist. Der Kreistag besteht aus 71 Sitzen, die aktuelle Mehrheitskoalition bilden CDU und Grüne.
Wirtschaft und Infrastruktur:
Der Landkreis Bergstraße ist Teil der Metropolregionen Frankfurt/Rhein-Main und Rhein-Neckar. Die Region ist bekannt für ihre Tourismusattraktionen und den Anbau von Tabak, Spargel und Wein. Bedeutende Unternehmen wie BASF, IXYS Semiconductor, Langnese-Iglo, SAP SI, Sirona, Suzuki und Tyco Electronics sind im Landkreis ansässig.
Die Infrastruktur ist durch mehrere Bundesautobahnen, Bundesstraßen und Schienenverkehrsanbindungen gut ausgebaut. Der öffentliche Personennahverkehr ist im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) organisiert.
Gemeinden:
Der Landkreis Bergstraße umfasst 22 Gemeinden, darunter zehn Städte wie Bensheim, Heppenheim und Lampertheim. Die Gemeinden bieten eine vielfältige Lebens- und Wohnqualität mit unterschiedlichen urbanen und ländlichen Charakteristiken.
Der Landkreis Bergstraße ist ein attraktiver Standort für Wohnen, Arbeiten und Erholung, der durch seine geographische Lage, historische Bedeutung und moderne Infrastruktur geprägt ist.
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- Kategorie: Ludwigshafen am Rhein (kreisfreie Stadt)(LU)
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Fahrradstraßen in Oppau und Edigheim: Neue Verkehrsregeln ab 15. Juli 2024
In der Woche vom 15. bis 19. Juli 2024 werden in Oppau und Edigheim zwei Fahrradstraßen eingerichtet. In Oppau wird die Bad-Aussee-Straße zwischen Rheinstraße und Bürgermeister-Trupp-Straße und in Edigheim die Straße Im Zinkig umgewandelt. Beide Straßen werden bereits heute intensiv vom Radverkehr genutzt, unter anderem von Berufspendlern und Schüler*innen.
Die Ausweisung als Fahrradstraße soll die Sicherheit für den Radverkehr erhöhen, da Kraftfahrzeuge dem Radverkehr untergeordnet sind. Kfz-Verkehr ist weiterhin erlaubt, muss jedoch mit maximal 30 km/h und besonderer Vorsicht fahren. "Es besteht also ein Vorrang des Radverkehrs, Autos sind sozusagen nur zu Gast in einer Fahrradstraße", so Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt.
Zusätzlich zu den Verkehrsschildern werden großflächige Bodenpiktogramme auf der Fahrbahn aufgetragen, um die Erkennbarkeit und Aufmerksamkeit auf die neuen Verkehrsregeln zu steigern.
Wichtigste Regeln in einer Fahrradstraße:
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Grundsätzlich sind nur Fahrräder und E-Tretroller erlaubt. Andere Fahrzeuge dürfen nur dann benutzen, wenn sie per Zusatzschild zugelassen sind.
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Tempo 30 ist die Maximalgeschwindigkeit für Kfz und Motorräder, die sich dem Tempo des Radverkehrs anpassen müssen.
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Parken auf der Fahrradstraße kann gestattet sein, wenn diese auch für andere Verkehrsteilnehmer*innen freigegeben wurde.
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Vorfahrtsregelungen ändern sich nicht, es gelten die üblichen Vorschriften zur Fahrbahnnutzung.
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Fußgänger*innen benutzen wie üblich den Gehweg oder den Fahrbahnrand, falls keine Gehwege vorhanden sind.
Die Verwaltung möchte das Projekt evaluieren und Erkenntnisse darüber sammeln, wie sich Verkehrsteilnehmer*innen in diesem Bereich verhalten.