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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Hochtaunuskreis (HG, USI)
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Der Hochtaunuskreis ist eine Gebietskörperschaft im Regierungsbezirk Darmstadt in Hessen mit 241.449 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023). Der Landkreis liegt in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main und ist Teil der Stadtregion Frankfurt. Kreisstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt ist Bad Homburg v. d. Höhe. Der Hochtaunuskreis ist bekannt für seine wohlhabende Bevölkerung und weist einen der höchsten Kaufkraftindizes in Deutschland auf.
Der Landkreis umfasst 13 Kommunen, von denen acht den Status einer Stadt und fünf den einer Gemeinde haben. Die Gemeinde Neu-Anspach wurde 2007 zur Stadt erhoben.
Geographisch liegt der Hochtaunuskreis nördlich von Frankfurt am Main und ist großteils im Mittelgebirge Taunus gelegen. Die höchste Erhebung ist der Große Feldberg, und die tiefste Stelle befindet sich bei Ober-Erlenbach in Bad Homburg.
Die Geschichte des Hochtaunuskreises geht zurück auf verschiedene Herrschaften und Landgrafschaften, die im Mittelalter das Gebiet beherrschten. Im 19. Jahrhundert gehörte der südliche Teil zur Landgrafschaft Hessen-Homburg, der nördliche Teil zum Herzogtum Nassau. Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde am 1. August 1972 der Hochtaunuskreis gebildet, indem verschiedene Landkreise und Gemeinden zusammengelegt wurden.
Die politische Führung des Landkreises wird durch den Landrat und den Kreisausschuss wahrgenommen. Seit 2006 ist Ulrich Krebs (CDU) Landrat. Der Landkreis hat eine Partnerschaft mit dem israelischen Regionalverband Gilboa.
Wirtschaftlich ist der Hochtaunuskreis durch seine hohe Kaufkraft und zahlreiche ansässige Unternehmen gekennzeichnet. Der Verkehr ist durch die Bundesautobahnen 5 und 661 sowie mehrere Bundesstraßen erschlossen. Auf der Schiene sind die S-Bahn-Linien S4 und S5 sowie mehrere Regionalbahnen und U-Bahn-Linien in Betrieb.
Der Hochtaunuskreis führt die Kfz-Kennzeichen HG und USI.
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- Kategorie: Hersfeld-Rotenburg (HEF, ROF)
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Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist eine Gebietskörperschaft im Regierungsbezirk Kassel in Hessen mit 121.348 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023). Der Landkreis hat Flächenanteile in Nordhessen (Altkreis Rotenburg) und Osthessen (Altkreis Hersfeld) und ist bekannt unter dem touristischen Namen Waldhessen.
Geographisch umfasst das Kreisgebiet hauptsächlich das mittlere Fuldatal, wobei westlich die Höhen des Knüllgebirges und östlich die des Werra-Fulda-Berglands liegen. Höchste Erhebung des Kreises ist der Eisenberg im Hochknüll.
Die Geschichte des Landkreises geht zurück auf die Landgrafschaft Hessen, dem späteren Kurfürstentum Hessen. Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen entstand am 1. August 1972 der neue Landkreis Hersfeld-Rotenburg aus den Landkreisen Hersfeld und Rotenburg sowie weiteren Gemeinden aus anderen Landkreisen.
Die politische Führung des Landkreises wird durch den Landrat und den Kreisausschuss wahrgenommen. Seit 1. September 2021 ist Torsten Warnecke (SPD) Landrat. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg verfügt über ein eigenes Wappen und Flaggen.
Wirtschaftlich belegt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Zukunftsatlas 2016 Platz 211 von 402 Landkreisen und zählt damit zu den Regionen mit "ausgeglichenem Chancen-Risiko-Mix" für die Zukunft. Der Verkehr ist durch die Bundesautobahnen 7, 5 und 4 sowie mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Eisenbahnverbindungen bestehen durch die Fernbahnhöfe Bad Hersfeld und Bebra.
Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg umfasst 20 Gemeinden, darunter die Städte Bad Hersfeld, Bebra, Heringen (Werra) und Rotenburg a. d. Fulda.
Der Landkreis hat eine Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus dem Landkreis Mährisch Schönberg übernommen und führt die Kfz-Kennzeichen HEF und ROF.
Sportlich ist der Landkreis Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik, als Gastgeber für Special Olympics Kirgisistan bei den Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin.
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- Kategorie: Groß-Gerau (GG)
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Groß-Gerau ist die Kreisstadt des südhessischen Landkreises Groß-Gerau und liegt im südlichen Rhein-Main-Gebiet. Die Stadt hat eine lange Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht, und war unter anderem Sitz der Herren von Dornberg und später der Grafen von Katzenelnbogen. Groß-Gerau erhielt 1398 die Stadtrechte und gehörte bis 1821 zum Amt Rüsselsheim im Großherzogtum Hessen.
Die Stadt gliedert sich in die Kernstadt und vier weitere Stadtteile: Berkach, Dornberg, Dornheim und Wallerstädten. Groß-Gerau ist bekannt für seine Fachwerkhäuser und hat ein vielfältiges Gewerbeleben, das durch den Anschluss an die Hessische Ludwigsbahn im 19. Jahrhundert gefördert wurde.
Die Stadtverwaltung wird von einem Bürgermeister geleitet, der für eine sechsjährige Amtszeit direkt gewählt wird. Groß-Gerau hat Städtepartnerschaften mit Brignoles (Frankreich), Bruneck (Italien), Tielt (Belgien) und Szamotuły (Polen).
In der Stadt gibt es mehrere Bildungseinrichtungen, darunter Grundschulen, eine gymnasiale Oberstufe und verschiedene Förderschulen. Groß-Gerau ist gut an das Verkehrsnetz angeschlossen, mit Bahnstationen an der Rhein-Main-Bahn und der Riedbahn, sowie Autobahnanschlussstellen zur A 67.
Zu den ansässigen Unternehmen zählen Procter & Gamble, Nordfrost GmbH & Co. KG und Erlenbacher Backwaren GmbH. Die Stadt verfügt über ein Stadtmuseum und ist bekannt für ihre Fachwerkhäuser und den Park Fasanerie Groß-Gerau.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Groß-Gerau (GG)
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Der Landkreis Groß-Gerau ist eine Gebietskörperschaft im hessischen Regierungsbezirk Darmstadt mit 281.712 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023). Die traditionelle Bezeichnung "Kreis Groß-Gerau" ist nach wie vor allgemein üblich. Der Landkreis liegt im oberen Rheingraben und wird vom Main im Norden und vom Rhein im Westen begrenzt. Ein großer Teil des Kreises liegt im Hessischen Ried.
Die Geschichte des Landkreises Groß-Gerau geht zurück bis zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, dem späteren Großherzogtum Hessen. Seit 1832 heißt dieser Verwaltungsbezirk Kreis Groß-Gerau und hat im Laufe der Geschichte seine Grenzen kaum verändert. Die Gebietsreform in Hessen der frühen 1970er-Jahre hat den Landkreis Groß-Gerau nahezu unverändert überdauert.
Der Landkreis Groß-Gerau ist politisch durch den Kreistag und den Landrat Thomas Will (SPD) vertreten. Als Hoheitszeichen führt der Landkreis ein Siegel, ein Wappen sowie eine Hiss- und eine Bannerflagge.
Die Wirtschaft des Landkreises ist diversifiziert und wird durch den Verkehr erschlossen, insbesondere durch die Bundesautobahnen 67 und 60, die Riedbahn, die Rhein-Main-Bahn und die Mainbahn. Der Nahverkehr ist in den Rhein-Main-Verkehrsverbund integriert.
Der Landkreis Groß-Gerau umfasst 14 Gemeinden, darunter die Städte Groß-Gerau, Rüsselsheim am Main, Mörfelden-Walldorf und Ginsheim-Gustavsburg. Die Region ist bekannt für ihre landschaftlichen Schönheiten, historischen Stätten und kulturelles Erbe.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Gießen (GI)
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Der Landkreis Gießen ist ein Landkreis im mittelhessischen Regierungsbezirk Gießen und wurde 1832 gegründet. Er hat eine Fläche von 854,56 km² und eine Bevölkerung von 280.268 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023). Die Kreisstadt und Verwaltungssitz ist Gießen.
Der Landkreis Gießen erstreckt sich von der Gießener Senke bis zur nördlichen Wetterau und ist geprägt von der Landschaft des Vorderen Vogelsbergs und des Gladenbacher Berglands. Die Lahn durchfließt den Landkreis in Nord-Süd-Richtung.
Die Geschichte des Landkreises Gießen ist geprägt durch territoriale Veränderungen und Eingemeindungen. Seit der Gebietsreform 1977 umfasst der Landkreis Gießen 18 Städte und Gemeinden.
Die Wirtschaft des Landkreises ist diversifiziert und wird durch den Verkehr erschlossen, insbesondere durch die Bundesautobahnen 5 und 480 sowie die Main-Weser-Bahn.
Der Landkreis Gießen ist politisch durch den Kreistag und die Landrätin Anita Schneider (SPD) vertreten. Das Wappen des Landkreises zeigt ein rotes Balkendreieck und ein silbernes Antoniterkreuz und symbolisiert die Fachwerkhäuser und das historische Antoniterkloster in Grünberg.
Der Landkreis Gießen bietet eine Vielzahl von Gemeinden und Städten, darunter die Universitätsstadt Gießen mit Sonderstatus, Grünberg, Hungen und Laubach. Die Region ist bekannt für ihre landschaftlichen Schönheiten, historischen Stätten und kulturelles Erbe.