Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Surfen in der Stadt: Die Blackforestwave in Pforzheim
Tauchen Sie ein in die Welt des Flusssurfens, direkt in der Stadt Pforzheim! Der Verein blackforestwave hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wassersportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit zu bieten, Surf-Action direkt vor der Haustür zu erleben. Die Blackforestwave, eine einzigartige stehende Welle am Metzelgraben im Stadtgarten beim "Kupfedächle", wird das Surfen für alle Leidenschaftlichen zugänglich machen.
Was Sie erwartet:
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Surfen zu Betriebszeiten: Genießen Sie das Surfen bei ausreichendem Wasserstand mit einer Wellenbreite von 4,5 Metern.
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Einfacher Zugang: Der Einstieg ist von beiden Seiten möglich, und es wird ein Verleih von Surf-Equipment angeboten.
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Professionelle Betreuung: 100% Betreuung durch geschultes Personal, um Ihnen ein sicheres und unvergessliches Surferlebnis zu bieten.
Spezialevent: Open Surf & Arts am 14. September 2024
Am 14. September findet das kostenfreie Open Surf & Arts Event statt, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Kupferdächle. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit für Nicht-Mitglieder, Profis und Anfänger gleichermaßen, die Blackforestwave powered by ADMEDES & G.RAU zu erleben.
Das Rahmenprogramm:
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Musik und Kunst: Das Kupferdächle bietet entspannende Musik und kreative Kunstaktivitäten direkt an der Welle.
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Food & Drinks: Lassen Sie sich von unseren Foodtrucks und dem Surfcafé des Kupferdächles verwöhnen.
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Chill Out Area: Nehmen Sie sich Zeit, ein kühles Getränk zu genießen, sich auf unseren Liegestühlen wohl zu fühlen und das Urlaubsfeeling mitten in Pforzheim zu erleben.
Bereiten Sie sich vor auf ein einzigartiges Surf-Event, das Ihnen und Ihrer Familie eine unvergessliche Erfahrung bieten wird. Melden Sie sich jetzt an.
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Christian Ferdinand Oechsle (1774-1852) war ein bedeutender deutscher Mechaniker und Goldschmied, der vor allem für die Erfindung der Mostwaage bekannt ist. Diese Erfindung ermöglicht bis heute die Messung der Qualität von Traubenmost in Grad Oechsle.
Karriere und Erfindungen
Nach seiner Ausbildung zum Goldschmied in Öhringen zog Oechsle 1794 nach Pforzheim, wo er 1810 eine mechanische Werkstätte gründete. Hier entwickelte er Präzisionswaagen und andere Geräte. Seine bedeutendste Erfindung, die Mostwaage, entstand 1836. Sie revolutionierte die Weinherstellung, indem sie den Zuckergehalt im Traubensaft maß und die Weinentwicklung besser vorhersagbar machte.
Weitere Beiträge und Erfindungen
Neben der Mostwaage entwickelte Oechsle eine Goldlegierungswaage, eine Rechenmaschine für Bijouteriefabrikanten und ein sicheres Knallgas-Gebläse für Lötarbeiten. Seine Arbeiten wurden ab 1825 in Dinglers Polytechnischem Journal veröffentlicht.
Vermächtnis
Oechsles Erfindungen haben den Weinbau nachhaltig geprägt. Zu seinen Ehren wird seit 1986 jährlich in Pforzheim das OechsleFest gefeiert, ein Weinfest, das Ende August bis Anfang September stattfindet.
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Weiterlesen: Kita-Kinder hauen dank Theaterspende in die Tasten
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Kanalinstandsetzungsarbeiten in Pforzheim: Verkehrsmaßnahmen und Umleitungen
Ab Donnerstag, dem 25. Juli, werden in der Hölderlinstraße im Stadtteil Würm dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten am Kanalnetz durchgeführt. Die Hauptarbeiten finden im Einmündungsbereich Herdlesweg/ Hölderlinstraße/ Würmer Hauptstraße statt und erfordern eine Vollsperrung in diesem Bereich.
Während der Arbeiten wird die Hölderlinstraße von der Hohenwarter Straße aus kommend zur Sackgasse. Die Buslinie 4 wird während dieser Zeit über die Waldstraße und die Dollbronner Straße umgeleitet, um dann weiter zur Würmer Hauptstraße nach Huchenfeld zu fahren. In beiden Fahrtrichtungen wird die Buslinie 4 umgeleitet, und es werden zwei Ersatzhaltestellen in der Würmer Hauptstraße in Richtung Pforzheim eingerichtet.
Die Instandsetzungsarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung bittet die Anwohner und Fahrgäste um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die diese Maßnahmen mit sich bringen.
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Sommerakademie 2024 im Alten Schlachthof Pforzheim: Ein Ort für künstlerische Entfaltung
Vom 4. bis 10. August 2024 findet im Alten Schlachthof Pforzheim die Sommerakademie statt, die im Rahmen der ORNAMENTA 2024 und mit Unterstützung des Kulturamts Pforzheim organisiert wird. Diese Veranstaltung bietet ein breites Spektrum an künstlerischen Workshops, Podiumsgesprächen und Musik für alle Interessierten, die sich künstlerisch weiterbilden oder Neues ausprobieren möchten.
Die Sommerakademie richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene und ermöglicht es den Teilnehmern, sich ergebnisoffen mit verschiedenen künstlerischen Disziplinen auseinanderzusetzen. Zu den angebotenen Workshops gehören Malerei, Zeichnung, Urban Sketching, Installationskunst, Objektstudien, Bildhauerei und Fotografie. Interessierte können sich unter www.akademie-pforzheim.de zu den Workshops anmelden.
Die Eröffnung der Sommerakademie am Sonntag, 4. August um 16:30 Uhr, wird von Bau- und Kulturbürgermeister Tobias Volle im Alten Schlachthof Pforzheim eröffnet. Das Rahmenprogramm der Veranstaltung umfasst zahlreiche Podiumsgespräche und Live-Musikveranstaltungen, die einen Raum für Austausch und Entspannung bieten.
Am Samstag, 10. August, werden alle während der Sommerakademie entstandenen Exponate öffentlich im Alten Schlachthof ausgestellt. Neben der Ausstellung erwarten die Besucher Musik, Kuchenspezialitäten aus dem Klostercafé Hirsau und ein kreatives Mitmachangebot.
Diese Veranstaltung ist eine hervorragende Gelegenheit für Kunstliebhaber und alle, die sich künstlerisch weiterentwickeln möchten, um neue Impulse zu erhalten und sich in einer inspirierenden Umgebung auszutauschen.
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Familienführung im Pforzheimer Wildpark am 26. Juli
Am Freitag, den 26. Juli, bietet der Pforzheimer Wildpark eine spezielle Führung für Familien mit Kindern unter dem Titel „Unser Wildpark – Tierisch Natürlich!“ an. Die Führung beginnt um 14 Uhr und ermöglicht es den Teilnehmern, gemeinsam mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern verschiedenen Tieren des Wildparks nahezukommen. Dieses Erlebnis wird für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren empfohlen, die in Begleitung eines Erwachsenen sind.
Die zweistündige Führung startet am Eingang „Ewald Steinle Haus“ und kostet acht Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und kann telefonisch bei der Tourist-Information (07231 39 3700), per E-Mail (gruppen[at]ws-pforzheim.de) oder über die Website www.stadt-land-enz.de/fuehrungen erfolgen. Weitere Informationen sind in der Broschüre „Erlebe Pforzheim - 2024“ enthalten.
Diese Führung ist eine hervorragende Gelegenheit für Familien, die Tierwelt des Wildparks hautnah zu erleben und wertvolle Einblicke in die Arbeit der Tierpfleger zu erhalten.
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Forstverwaltung bietet erstes Sommerferienprogramm für Kinder an
In diesem Jahr veranstaltet die Forstverwaltung erstmals ein Sommerferienprogramm speziell für Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren. Das Programm findet vom 12. bis 16. August täglich von 8.30 bis 14.30 Uhr statt und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Spaß und Bewegung im Wald zu erleben.
Das Programm konzentriert sich auf spielerische Aktivitäten und Waldpädagogik, um Kindern einen unvergesslichen Ferientag zu bieten. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann ab sofort unter waldpaedagogik(at)pforzheim.de erfolgen. Die Anmeldefrist läuft bis zum Freitag, 26. Juli. Die Teilnahmekosten betragen 25 Euro pro Kind.
Dieses Programm ist eine hervorragende Gelegenheit für Kinder, die Natur zu entdecken und neue Freunde zu finden, während sie an einem spannenden Feriencamp teilnehmen.
Weiterlesen: Spielen, bewegen, Abenteuer erleben: Sommerferienprogramm im Wald
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Vortrag in Pforzheim beleuchtet das Thema Demenz
Demenz ist ein Thema, das oft mit Angst und Unsicherheit verbunden ist. Viele Menschen, die in Familien, Nachbarschaften, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit mit Betroffenen konfrontiert sind, fühlen sich überfordert und ziehen sich möglicherweise zurück. Um diese Unsicherheiten zu beseitigen und eine bessere Integration von Menschen mit Demenz zu fördern, veranstaltet die erfahrene Dozentin Gisela Jung einen kostenfreien Vortrag.
Gisela Jung, eine Krankenschwester und Sozialpädagogin mit langjähriger Erfahrung in der Erwachsenenbildung und als Referentin, wird am Mittwoch, den 24. Juli, von 18 bis 20 Uhr im PZ Forum in Pforzheim einen Vortrag zum Thema Demenz halten. Der Titel des Vortrags lautet „Menschen mit Demenz mitten in Pforzheim, mitten in meinem Leben, mitten im Alltag!“. In diesem Vortrag wird sie nicht nur die häufigsten Fragen zum Thema Demenz beantworten, sondern auch praktische Tipps geben, wie man Menschen mit Demenz im Alltag unterstützen und in den Mittelpunkt stellen kann.
Die Veranstaltung bietet auch die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen und direkt mit der Expertin zu interagieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, sodass Interessierte spontan teilnehmen können. Dieser Vortrag ist eine hervorragende Gelegenheit, mehr über Demenz zu erfahren und konstruktive Wege zur Unterstützung von Betroffenen im Alltag zu entdecken.
Veranstaltungsdetails:
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Datum: Mittwoch, 24. Juli
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Zeit: 18 - 20 Uhr
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Ort: PZ Forum, Poststraße 12, 75172 Pforzheim
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Anmeldung: Nicht erforderlich
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Am kommenden Wochenende, Samstag, den 20. Juli, und Sonntag, den 21. Juli, findet in Eutingen ein spezielles Jubiläumsfest statt. Vier Vereine aus der Region kommen zusammen, um ihre jeweiligen Meilensteine zu feiern. Die Freiwillige Feuerwehr Eutingen feiert ihr 150-jähriges Bestehen, während der Obst- und Gartenbauverein sowie das Deutsche Rote Kreuz jeweils ihre 125-jährige Geschichte begehen. Zusätzlich wurde der Kleinkaliber Schützenverein in diesem Jahr 100 Jahre alt.
Das Fest verspricht ein abwechslungsreiches Programm dank der Synergien der vier Vereine. Ein besonderer Höhepunkt wird der am Sonntag stattfindende Jubiläumsumzug sein, an dem über 1.200 Teilnehmer beteiligt sind. Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag um 16 Uhr im Festzelt am Schwimmbad, wo Ortsvorsteher Andreas Renner das Fest mit dem Fassanstich eröffnen wird. Anschließend sorgen drei Bands für musikalische Unterhaltung.
Der Sonntag startet mit einem Gottesdienst, gefolgt von einem Frühschoppen im Zelt, bei dem der Musikverein Eutingen aufspielt. Der große Festumzug beginnt um 13.30 Uhr und führt vom Wendehammer in der Enzstraße über die Hauptstraße zum Festzelt. Nach der Parade treten verschiedene Musikgruppen, wie der Spielmannszug Eutingen, auf der Bühne auf.
Das Fest ist kostenlos und wird hauptsächlich durch das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder ermöglicht. Um die Vereine zu unterstützen, bieten die Veranstalter ein "Festbändel" zum Preis von 2,50 Euro an, das bei verschiedenen Orten in der Hauptstraße erhältlich ist.
Weiterlesen: Vier Vereine aus Eutingen feiern gemeinsames Jubiläumsfest
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Im Jahr 2022 haben sich insgesamt 317 Paare in Pforzheim das Ja-Wort gegeben. Das Standesamt bietet sechs verschiedene Trauungsorte an, darunter das Neue Rathaus, das Archäologische Museum, das Schmuckmuseum, die Flößerstube, das Stadtmuseum und der Panoramasaal im Sparkassenturm. Seit 2022 sind auch Trauungen unter freiem Himmel im Außenareal des Stadtmuseums möglich. Um Paaren bei der Wahl des Trauungsortes zu helfen, hat die Stadt Pforzheim ein Video von allen fünf Innenräumen produzieren lassen, das auf der städtischen Webseite und den sozialen Kanälen zu finden ist. Zusätzlich gibt es 360-Grad-Aufnahmen der Trauorte auf der Webseite www.buergergis.pforzheim.de. Das Standesamt bietet auch persönliche Beratung für Paare an, die sich für einen Trauungsort entscheiden möchten
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Die Bogenbrücke in Dillweißenstein, Pforzheim, ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur, erbaut zwischen 1853 und 1856 nach den Plänen des Ingenieurs Julius Naeher. Gefertigt aus rotem Sandstein, spannt sie sich mit einer lichten Weite von 35 Metern über die Nagold und verbindet die Belremstraße mit der Felsenstraße.
Diese markante Brücke wurde im Zuge des Ausbaus der Talstraße von Pforzheim nach Hirsau errichtet, um die spektakuläre Flussschleife durch das „Hintere Tal“ abzukürzen. Der Bau erforderte den Durchbruch des Umlaufbergs, wobei der Fels unter der Brücke als verlorene Schalung diente und am Ende weggesprengt wurde.
Unterhalb der Brücke ist noch ein Stück des alten Floßkanals zu sehen. Die Bogenbrücke bietet nicht nur von unten, sondern auch von oben eine sehenswerte Aussicht und ist seit 1948 im Verzeichnis der Baudenkmäler der Stadt Pforzheim eingetragen.
Ein weiteres Highlight ist das historische Flößerhaus „Goldener Anker“, das am Beginn der Brücke thront. Beidseitig führen Treppen von der Hirsauer Straße zur Brücke hoch.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Bogenbrücke ist gut mit dem ÖPNV erreichbar. Verschiedene Bus- und Bahnlinien fahren Pforzheim an, von wo aus Sie weiter nach Dillweißenstein gelangen können. Die genaue Haltestelle und Anreiseoptionen können über lokale Fahrpläne und Karten eingesehen werden.
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Die Hohe Warte ist ein beeindruckender 40 Meter hoher Aussichtsturm, der sich auf einem Höhenrücken zwischen den Flüssen Nagold und Würm befindet, in der Nähe des Pforzheimer Stadtteils Hohenwart. Seit seiner Errichtung im Jahr 2002 war er bis zum Juni 2021, als der 55 Meter hohe Aussichtsturm Himmelsglück in Schömberg eröffnet wurde, der höchste seiner Art im Nordschwarzwald. Der Turm steht majestätisch auf einer Höhe von 537 Metern über dem Meeresspiegel und bietet somit atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Die Konstruktion des Turms ist ein Mix aus Lärchenholz und Stahl und wurde nach den innovativen Plänen des Heidelberger Architekten Robert Teltschik erbaut. Mit seinen 192 Stufen ist der Aufstieg eine kleine Herausforderung, aber die Belohnung ist ein spektakuläres Panorama der weiten Umgebung. Der Aussichtsturm Hohe Warte ist baugleich mit dem Teltschikturm bei Wilhelmsfeld im Odenwald, was die architektonische Bedeutung und den Charme des Turms unterstreicht.
Trotz fehlender Aufzüge und Rollstuhlrampen hat sich die Hohe Warte zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, das Naturliebhaber und Abenteuerlustige gleichermaßen anspricht. Ein Besuch des Turms ist ein Muss für alle, die die Schönheit des Nordschwarzwalds aus einer einzigartigen Perspektive erleben möchten.
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Der Hauptfriedhof in Pforzheim wurde 1877 angelegt und 1914-1917 erweitert. Er ist überkonfessionell und enthält auch einen jüdischen Teil. Die Anlage wurde unter der Leitung von Hans Hoffmann gestaltet und umfasst ein Gebäudeensemble im Stil der florentinischen oder venezianischen Renaissance. Der Friedhof enthält Ehrengräber für Gefallene und Opfer des Zweiten Weltkriegs. Er hat die Kriegszerstörungen weitgehend unbeschadet überstanden und ist denkmalgeschützt. Prominente Persönlichkeiten und bedeutende Künstler sind hier beigesetzt. In jüngerer Zeit wurden auch Bereiche für muslimische Bestattungen und ein weiterer jüdischer Friedhofsbereich eingerichtet. Der Friedhof ist ein wichtiges historisches und kulturelles Zeugnis der Stadt Pforzheim.
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Das Unterholz Festival wurde 2015 ins Leben gerufen, um lokale und landesweit bekannte DJs gemeinsam auf einer Bühne zu präsentieren. Derzeit plant ein Team von etwa 15 Personen das Event, das von rund 70 Freiwilligen organisiert wird. Für das Jahr 2020 wird mit einer Zusatzattraktion von weiteren 3500 Besuchern gerechnet, was die Kapazität des Festivalgeländes voll auslasten würde.
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Der Stadtverkehr Pforzheim, unter dem Marketingnamen "Pforzheimfährtbus" bekannt, wird von Südwestbus, einer Tochter der DB Regio AG, betrieben. In der Laufzeit von 2016 bis 2026 umfasst das Netz 17 Linien (1–7, 9–11, 16, 17, 41–43, 741 und 742). Die Linie 2 wird von zahlreichen Bussen des Unternehmens Eberhardt bedient, und die Omnibusverkehr Engel GmbH betreibt mit 11 Bussen einige Kurse im Stadtverkehr.
Südwestbus betreibt den Stadtverkehr eigenwirtschaftlich, das bedeutet, dass der Betrieb ohne öffentliche Zuschüsse finanziert wird. Dies war der entscheidende Faktor, warum Südwestbus 2015 den Zuschlag für den Stadtverkehr erhielt, da eigenwirtschaftlicher Verkehr gemäß dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) bevorzugt wird. Der Stadtverkehr ist in den Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) integriert.
Geschichte:
Bis Ende 2016 wurde der Stadtverkehr von der Stadtverkehr Pforzheim GmbH & Co. KG (SVP) betrieben. Diese bediente 14 Linien (1–11, 41–42 und 63) und hatte außerdem die Linien 720, 741 und 742, die von Engel (720) und Klingel (741/742) betrieben wurden. 2006 wurden die städtischen Verkehrsbetriebe teilweise privatisiert und gingen zu 51 % an die Veolia Verkehr GmbH (seit 2015 Transdev GmbH). Veolia stieg rückwirkend zum 1. Januar 2014 vorzeitig aus der Beteiligung aus.
Linien seit dem 12. Dezember 2021:
Die Stadtbuslinien bieten Verbindungen innerhalb Pforzheims sowie zu umliegenden Gemeinden. Die Grundtakte der Linien variieren zwischen 15 und 60 Minuten an Wochentagen und Wochenenden.
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Linie 1: Arlinger – Eutingen (15-60 Minuten Takt)
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Linie 2: Sonnenhof – Redtenbacherstraße (15-30 Minuten Takt)
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Linie 3: Dillweißenstein – Buchbusch (15-60 Minuten Takt)
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Linie 4: ZOB/Hbf – Huchenfeld (30-60 Minuten Takt)
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Linie 5: Hochschule/Wildpark – Hängsteig (15-60 Minuten Takt)
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Linie 6: Haidach – Wilferdinger Höhe (15-30 Minuten Takt)
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Linie 7: Rodrücken – Hauptgüterbahnhof (30-60 Minuten Takt)
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Linie 9: Birkenfeld – Eutingen (30-60 Minuten Takt, teils Rufbus)
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Linie 10: ZOB/Hbf – Oberes Enztal (20-60 Minuten Takt)
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Linie 11: Wasserturm – Wilferdinger Höhe (30-60 Minuten Takt)
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Linie 16: ZOB/Hbf – Haidach (20-40 Minuten Takt)
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Linie 17: Heim am Hachel – Weiherberg (60 Minuten Takt)
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Linie 43: ZOB/Hbf – Büchenbronn (60 Minuten Takt)
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Linie 741: ZOB/Hbf – Hamberg (30-120 Minuten Takt)
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Linie 742: Hamberg – ZOB/Hbf (60-120 Minuten Takt)
Diese Linien bieten umfassende Verbindungen und sichern die Mobilität in Pforzheim und den angrenzenden Regionen.
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Haidach ist ein Satellitenstadtteil im Südosten Pforzheims und erstreckt sich über eine Fläche von 76 Hektar. Der Stadtteil liegt auf dem Buckenberg und bietet eine malerische Aussicht, umgeben von den Acker- und Waldflächen des Hagenschieß. Haidach zeichnet sich durch seine Architektur aus den 1960er Jahren aus, mit gelockerten Hoch- und Mehrfamilienhäusern sowie ausgedehnten Grünflächen, ähnlich wie in der Berliner Gropiusstadt.
Geschichte und Entwicklung:
Haidach wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs geplant, um modernen und familienfreundlichen Wohnraum für eine gehobene Mittelschicht zu schaffen. Heute leben in Haidach etwa 8.492 Menschen, darunter viele deutschstämmige Spätaussiedler aus ehemaligen Ostblockstaaten. Der Ausländeranteil lag 2011 bei 6 %.
Politik:
Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 im Wahlbezirk Buckenberg erzielte die CDU 40,13 % der Stimmen, gefolgt von der SPD mit 17,24 % und der FDP mit 11,64 %. Weitere Parteien erhielten jeweils geringere Anteile.
Verkehrsanbindung:
Haidach war lange Zeit nur über steile Straßen aus der Innenstadt erreichbar. Erst 2006 wurde die zweite Buckenbergauffahrt eröffnet, die eine Verbindung für das wachsende Verkehrsaufkommen schuf. Eine Landstraße verbindet den Stadtteil außerdem mit der neuen Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Süd beim Nachbarort Wurmberg. Öffentliche Verkehrsmittel umfassen die Stadtlinien 6 und 16 sowie die Regionallinien 761 und 763.
Kirchengemeinden:
Im Stadtteil gibt es die katholische Kirche St. Elisabeth und die evangelische Haidachgemeinde.
Bildungseinrichtungen:
Haidach verfügt über mehrere Bildungseinrichtungen:
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Haidachschule (Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule)
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Konrad-Adenauer-Realschule
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Johanna-Wittum-Schule (Berufsschule)
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Heinrich-Wieland-Schule (Berufsschule)
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Pestalozzischule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum)
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Gustav-Heinemann-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum)
Sportvereine:
Der Stadtteil ist Heimat mehrerer Sportvereine, darunter:
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FSV Buckenberg
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LC80 Pforzheim
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TTG/ESV Pforzheim-Haidach
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Ski-Club Pforzheim
Haidach bietet somit eine gut geplante Wohngegend mit zahlreichen Freizeit- und Bildungseinrichtungen, ideal für Familien und sportlich Aktive.
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Der Drei-Burgen-Weg in Pforzheim ist eine attraktive Wanderung, die Besucher auf eine Reise ins Mittelalter führt und an drei mystischen Burgruinen vorbeiführt. Die fünf Kilometer lange Strecke befindet sich im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein und bietet eine gemütliche Wanderung durch eine malerische Landschaft.
Burgen auf der Route:
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Burg Hoheneck: Die mittelalterliche Burg wurde um 1100 erbaut.
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Burgruine Kräheneck: Diese diente als Wehranlage des Weißensteiner Schlossbergs im 13. oder 14. Jahrhundert.
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Burgruine Rabeneck: Eine mittelalterliche Niederadelsburg, die heute eine Jugendherberge beherbergt.
Wegbeschreibung und Besonderheiten:
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Wegbeschaffenheit: Die Wege sind gut begehbar mit asphaltierten sowie Naturwegen und Treppen.
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Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel, da einige Abschnitte steil und bei Nässe rutschig sind.
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Markierung: Hellblaue Burgruine-Wegweiser.
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Dauer: Ca. 1:40 Stunden.
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Länge: 5,26 km.
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Höhenunterschied: Aufstieg und Abstieg jeweils 150 m.
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Höchster Punkt: 344 m.
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Tiefster Punkt: 262 m.
Einkehrmöglichkeiten:
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Goldener Anker: Ein Flößerhaus, das 1722 erbaut wurde.
Sicherheitshinweise:
Der Weg ist gut begehbar. Es gibt einige Treppen und einen kurzen, wenn auch steileren Waldpfad zur Burgruine Kräheneck, der über Stock und Stein führt.
Weitere Infos und Links:
Die Rundwanderung kann an jedem Punkt der Strecke begonnen werden. Die Gehrichtung ist flexibel, da die Beschilderung von beiden Richtungen aus gut erkennbar ist.
Weitere Informationen zu dieser und weiteren Touren gibt es bei der:
Tourist-Information Pforzheim
Schloßberg 15-17, 75175 Pforzheim
Tel: 07231 39-3700
Fax: 07231 39-3707
www.stadt-land-enz.de/wandern
Anreise und Parken:
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Auto: Es gibt einen kleinen Wanderparkplatz in der Nähe des Gasthofes Hoheneck. Das Parken ist dort kostenfrei, allerdings ist es ein kleiner Parkplatz mit ca. 2-3 Stellplätzen.
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Bus: Mit den Buslinien 42, 741/742 bis zur Haltestelle Hoheneck oder mit der Buslinie 3 bis zum Ludwigsplatz, Pforzheim.
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Zug: Mit dem Zug bis zum Bahnhof Pforzheim-Weißenstein. Von dort aus sind es ca. 350 m bis man auf den Drei-Burgen-Weg stößt.
Ausrüstung:
Festes und gut eingelaufenes Schuhwerk ist von Vorteil. Sonnen- und Regenschutz sowie etwas zu trinken sollte man ebenfalls dabeihaben. Eine kleine Stärkung findet man in den anliegenden Restaurants und Cafés entlang des Weges.
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Das Hebel-Gymnasium Pforzheim ist die größte der fünf allgemeinbildenden, städtischen Gymnasien in Pforzheim. Es befindet sich in der Simmlerstraße 1 und ist nach dem badischen Mundartdichter Johann Peter Hebel benannt.
Das Gebäude des heutigen Hebel-Gymnasiums wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände der früheren Oberrealschule, der „Friedrichschule“, die 1945 zerstört wurde, neu errichtet. Die Oberrealschule war ursprünglich 1911 eingeweiht worden. Im Jahr 1948 bis 1968 war das benachbarte Reuchlin-Gymnasium in den Räumlichkeiten des Hebel-Gymnasiums untergebracht, nachdem das Reuchlin-Gymnasium nicht wiederaufgebaut wurde. 1976 erfolgte eine weitere Umstrukturierung, als das Hebel-Gymnasium in Hebel I und Hebel II aufgeteilt wurde, wobei das spätere Theodor-Heuss-Gymnasium entstand.
Das Hebel-Gymnasium bietet drei Bildungsschwerpunkte: Sprachen (mit den Angeboten Russisch und Spanisch), Musik und IMP (Informatik, Mathematik und Physik). Es ist auch als DELF-Schule zertifiziert. Schüler haben die Möglichkeit, an Austauschprogrammen mit Schulen in Tschenstochau (Polen), Nevşehir (Türkei), Amersfoort (Niederlande) und Albacete (Spanien) teilzunehmen.
Unter den bekannten ehemaligen Schülern befinden sich unter anderem der Journalist und Publizist Jürgen Elsässer, die Musikwissenschaftlerin und Professorin Freia Hoffmann, der Politiker und Landrat Bastian Rosenau, der Geodät und Professor Harald Schuh sowie der Schauspieler und Hörspielsprecher Klaus Spürkel.
Das Hebel-Gymnasium Pforzheim ist eine renommierte Bildungseinrichtung, die sich durch ihre vielfältigen Bildungsschwerpunkte und ihre internationale Ausrichtung auszeichnet. Die Schule legt großen Wert auf die Förderung der individuellen Begabungen und Interessen ihrer Schüler und bietet ihnen eine breite Palette an Möglichkeiten zur persönlichen und akademischen Entwicklung.
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Die Buckenbergkaserne in Pforzheim, gelegen im Stadtteil Buckenberg, war eine bedeutende militärische Einrichtung, die 1936 erbaut wurde. Entworfen von Regierungsbaurat Karl Köllmel, diente die Kaserne zunächst der Wehrmacht. Im Laufe ihrer Geschichte beherbergte sie verschiedene Truppenteile, darunter das III./Infanterie-Regiment 111 und verschiedene Sanitäts- und Flak-Batterien.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kaserne ab 1951 von französischen Streitkräften genutzt, insbesondere von 1963 bis 1996 durch das 3. Husarenregiment Esterhazy. Gelegentlich wurde sie auch von amerikanischen Soldaten genutzt, die in der nahegelegenen Nike-Stellung stationiert waren.
Die militärische Nutzung endete 1996 mit der Verlegung der französischen Einheiten. Es folgte eine lange Phase der Umnutzung, in der private Investoren und die Stadtverwaltung versuchten, das Gelände zivil zu nutzen. Während ein Teil der denkmalgeschützten Gebäude erhalten blieb – darunter die Waffenschmiede, die zu einem Künstlerhaus umgebaut wird, sowie zwei Eingangsgebäude und die Offizierswohnungen, die saniert und als Mehrfamilienhäuser oder Studentenwohnheime genutzt werden – wurden die meisten Gebäude bis Mai 2007 abgerissen.
Die Konversion des ehemaligen Kasernengeländes in ein neues Wohngebiet mit Einkaufszentrum begann im Dezember 2007. Der benachbarte Standortübungsplatz wurde zum Biotop erklärt, und die Standortschießanlage wird nun von der Hunderettungsstaffel des DRK genutzt.
Ein Dokumentarfilm namens "Tiergarten – ein neuer Stadtteil entsteht" dokumentiert die Umwandlung der Buckenbergkaserne in den neuen Stadtteil Tiergarten. Der Film zeigt den Übergang von der militärischen Nutzung hin zur zivilen Entwicklung und bietet Einblicke in die Geschichte und die Konversionsprozesse des Geländes.
Die Buckenbergkaserne spielte eine wichtige Rolle in der militärischen Geschichte Pforzheims und ist ein Beispiel für die Umwandlung von militärischen Anlagen in zivile Nutzungen. Die neue Entwicklung des Geländes trägt zur Stadtentwicklung und zur Schaffung von Wohnraum und Infrastruktur in Pforzheim bei.
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Das Heizkraftwerk Pforzheim ist eine bedeutende Anlage zur gleichzeitigen Erzeugung von Elektrizität und Fernwärme, die von den Stadtwerken Pforzheim betrieben wird. Es befindet sich im Osten der Stadt Pforzheim und nutzt fossile Energien sowie Biomasse zur Energieproduktion.
Die Idee zur Errichtung eines Heizkraftwerks entstand 1949 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Emma-Jaeger-Bades. Im Jahr 1953 wurde der Bau beschlossen und im Oktober desselben Jahres begonnen. Die erste Anlage bestand aus drei Kesseln und einer Gegendruckturbine und produzierte im Jahr 1954 bereits 1,5 Millionen kWh Strom.
In den Jahren 1964 bis 1967 erfuhr das Kraftwerk einen bedeutenden Ausbau mit der Installation neuer Hochdruckkessel und Turbinen sowie dem Bau eines 100 Meter hohen Schornsteins. 1970 erhöhte sich die Leistung auf etwa 33 MW, was den Strombedarf Pforzheims zur Hälfte abdeckte.
Weitere Erweiterungen folgten in den Jahren 1977 bis 1980, einschließlich einer Gas-Kombi-Anlage und zusätzlichen Dampfturbinen. 1990 wurde ein neuer kohlebefeuerter Wirbelschichtblock in Betrieb genommen, der die Effizienz des Kraftwerks steigerte und Umweltstandards verbesserte.
Im Jahr 1998 wurde das Heizkraftwerk von den städtischen Betrieben ausgegliedert und bis 2002 von den Stadtwerken Pforzheim als städtischer Eigenbetrieb weitergeführt. Ein bedeutender Schritt war die Inbetriebnahme des Biomasseblocks im Jahr 2005, der nahezu CO2-neutrale Energie aus biologischem Abfall und Holzschnitzeln liefert.
Ab 2018 wurde die Planung für eine umfassende Modernisierung aufgenommen, die 2019 begann und 2021 abgeschlossen wurde. Die Investitionen von rund 75,5 Millionen Euro umfassten den Bau von fünf neuen Gasmotoren und einem Spitzenlastkessel. Diese neuen Gasmotoren sind mit einem Wirkungsgrad von 96 Prozent besonders effizient und tragen zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Der alte Kohleblock wurde 2021 abgeschaltet, wodurch die Umweltbelastung weiter gesenkt wurde.
Das Heizkraftwerk Pforzheim stellt somit eine zentrale Säule der Energieversorgung in Pforzheim dar und hat sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Stadt und die Anforderungen an umweltfreundliche Energieerzeugung angepasst.
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Die Abschiebungshafteinrichtung Pforzheim ist eine spezialisierte Einrichtung für Abschiebungshaft, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe geführt wird. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Ausländer zur Sicherung ihrer Abschiebung vorübergehend zu verwahren und zu betreuen.
Das Gebäude wurde 1900 errichtet und im Jahr 1901 eröffnet. Ursprünglich diente es als Gefängnis und Gericht. In den Jahren 1966 bis 1969 wurde es vorübergehend geschlossen und umfangreich erweitert. 1996 wurde das Gebäude in eine Jugendstrafanstalt umgewandelt, die Platz für etwa 150 Insassen bot. Diese Umwandlung ging einher mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen von Haus 1 und der Torwache zwischen 2001 und 2003.
Bis zum 31. Dezember 2015 war die Einrichtung eine Justizvollzugsanstalt des Landes Baden-Württemberg, die auf die Unterbringung von Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren spezialisiert war. Am 1. April 2016 wurde die Anlage nach umfangreichen Umbauarbeiten wiedereröffnet und auf Abschiebungshaft umgestellt.
Das Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt ist etwa quadratisch, mit einer Seitenlänge von rund 65 Metern, und von einer robusten Betonmauer von 5,20 bis 5,50 Meter Höhe umgeben. Die Einrichtung befindet sich in der Oststadt von Pforzheim, eingebettet in ein Wohngebiet. Die Leitung liegt derzeit bei Hans-Peter Paukner.
Die Abschiebungshafteinrichtung Pforzheim ist eine wichtige Einrichtung für die Sicherung der Abschiebung von Ausländern und trägt zur Durchsetzung des Asylrechts und der Einwanderungsgesetzgebung bei. Die Einrichtung arbeitet eng mit Behörden und Organisationen zusammen, um eine sichere und menschenwürdige Unterbringung und Betreuung der Insassen zu gewährleisten.
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Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim (SWDKO) ist ein renommiertes Kammerorchester, das seinen Sitz in der Stadt Pforzheim hat. Gegründet im Jahr 1950 von Friedrich Tilegant, bietet das Orchester ein vielfältiges Repertoire von der Alten Musik bis zur Neuen Musik und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen festen Platz in der Kultur- und Musikszene Pforzheims gesichert.
Seit seiner Gründung hat das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim nahezu 300 Tonträger eingespielt und zählt als Basis auf vierzehn Musiker aus sieben Nationen. Das Orchester hat im Laufe der Jahre von verschiedenen Künstlerischen Leitern geführt worden, darunter Friedrich Tilegant (1950–1968), Paul Angerer (1971–1982), Vladislav Czarnecki (1986–2002), Sebastian Tewinkel (2002–2013), Timo Handschuh (2013–2019) und Douglas Bostock (seit 2019).
Das SWDKO ist bekannt für seine hochwertigen Aufführungen und hat eine lange Tradition in der Förderung junger Talente und der Zusammenarbeit mit internationalen Solisten und Dirigenten. Das Orchester trägt wesentlich zur musikalischen Vielfalt und Qualität in der Region bei und ist ein wichtiger Bestandteil der Kulturszene Pforzheims.
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim veranstaltet regelmäßig Konzerte und Tourneen und ist sowohl in Deutschland als auch im Ausland aktiv. Durch seine langjährige Tradition und seine internationalen Musiker hat das Orchester einen festen Platz in der Kultur- und Musikszene Pforzheims gesichert und ist ein wichtiger Faktor für die kulturelle Entwicklung der Stadt.
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Das Stadtarchiv Pforzheim, offiziell bekannt als Stadtarchiv Pforzheim – Institut für Stadtgeschichte, ist ein kommunales Archiv, das sich in der Kronprinzenstraße 28 in Pforzheim befindet. Es dient als zentraler Ort für die Verwahrung historischer Unterlagen von städtischen Dienststellen, Vereinen, Unternehmen und Bürgern. Die Bestände des Archivs reichen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart und bieten wertvolle Einblicke in die Geschichte der Stadt Pforzheim und ihrer Bewohner.
Seit seiner Verlagerung im Jahr 2000 befindet sich das Stadtarchiv in der Pforzheimer Nordstadt, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das Archiv sammelt und bewahrt Dokumente, darunter auch eine umfangreiche Fotosammlung. Die Archivierung erfolgt auf Grundlage des Landesarchivgesetzes Baden-Württemberg und der Archivordnung der Stadt Pforzheim.
Das Stadtarchiv veröffentlicht regelmäßig eine Reihe von Publikationen zur Stadtgeschichte und allgemeinen Geschichte, darunter "Materialien zur Stadtgeschichte", "Pforzheimer Geschichtsblätter", "Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte", "Pforzheimer Gespräche zur Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeschichte", "Pforzheimer Hefte", "Quellen und Studien zur Geschichte der Stadt" und "Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Pforzheim".
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Bestände des Archivs durch einen Luftangriff erheblich beschädigt. Nach dem Krieg war das Archiv zunächst im Reuchlinhaus und in der Nordstadtschule untergebracht, bevor es 2000 in die aktuellen Räumlichkeiten umzog.
Das Stadtarchiv Pforzheim wird durch den Förderverein für das Stadtarchiv Pforzheim e.V. unterstützt, der sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung des Archivs engagiert. Der Förderverein fördert die Zusammenarbeit zwischen dem Archiv und der Öffentlichkeit und unterstützt Projekte, die das Bewusstsein für die Bedeutung des Archivs und seiner Bestände fördern.
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Der Wildpark Pforzheim ist eine attraktive zoologische Einrichtung, die sich auf einer Fläche von 16,5 Hektar befindet und mehr als 400 Tiere aus 70 verschiedenen Arten beherbergt. Gegründet im Jahr 1968, bietet der Park eine vielfältige Mischung aus Säugetieren, Vögeln und Fischen und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber.
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Der Skulpturenweg Seehaus-Pforzheim ist ein einzigartiges Projekt, das Kunst und Natur in einer harmonischen Weise verbindet. Gelegen in der malerischen Umgebung von Pforzheim in Baden-Württemberg, bietet der Weg eine beeindruckende Outdoor-Galerie, die Besucher auf eine Entdeckungsreise durch zeitgenössische Skulpturen und die atemberaubende Landschaft führt.
Der Skulpturenweg wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, als die erste Skulptur von Bildhauer Edgar Müller aufgestellt wurde. Er erstreckt sich über eine Strecke von vier Kilometern und beginnt am Seehaus, wo eine Vielzahl von Skulpturen entlang eines Naturpfades präsentiert wird. Die Entstehung des Skulpturenwegs ist das Ergebnis eines Bildhauersymposiums auf der Seehauswiese, bei dem 20 Skulpturen von verschiedenen Künstlern geschaffen wurden. Der Weg wird durch eine Kombination aus staatlichen, kommunalen und privaten Geldern unterstützt.
Die Sammlung des Skulpturenwegs umfasst Werke von namhaften Künstlern wie Edgar Müller, Giorgio di Monte Lupo, Josef Bücheler, Hans Michael Franke, Heiner Hepp, Gert Riel, Armin Göhringer, Angela M. Flaig, Marlies Obier, Alf Setzer, Sibylle Szukala, Franz Bulander, Enztalschnitzer und Stefan Faas. Einige der bemerkenswerten Kunstwerke entlang des Wegs sind "Palast der Winde", "Seewächter 2", "Steinraster", "Stahlstele", "Stele", "Zeitzeugen", "Landschaft", "Halbsäule" und "Fächer".
Besucher des Skulpturenwegs können eine faszinierende Sammlung zeitgenössischer Kunst erleben und dabei die reizvolle Naturkulisse genießen, die diesen einzigartigen Kunstpfad umgibt. Der Weg bietet nicht nur eine künstlerische Erfahrung, sondern auch die Möglichkeit, die malerische Landschaft rund um Pforzheim zu erkunden und zu genießen.
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Die Badische Philharmonie Pforzheim ist ein renommiertes Konzert- und Opernorchester, das seinen Sitz am Stadttheater Pforzheim hat. Gegründet im Jahr 1930 als "Symphonie-Orchester Pforzheim", hat es sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem bedeutenden Ensemble entwickelt, das sowohl im In- als auch im Ausland bekannt ist.
Das Orchester wurde ursprünglich von 50 Musikern gegründet, die aufgrund der Weltwirtschaftskrise arbeitslos geworden waren. In den Anfangsjahren finanzierte sich das Orchester durch Rundfunkaufnahmen und Engagements als Kurorchester in der Region Nordschwarzwald. 1940 übernahm die Stadt Pforzheim das Orchester, das fortan als "Städtisches Orchester Pforzheim" firmierte und seinen Sitz am Stadttheater Pforzheim nahm.
Seitdem ist das Orchester in alle Opern- und Operettenproduktionen des Hauses sowie einen Großteil der Musical- und Ballettproduktionen eingebunden. Seit 1959 begleitet es die Aufführungen des Pforzheimer Opernensembles bei seinen Gastspielen im Rahmen der "Städteoper-Südwest" in zahlreichen Städten Baden-Württembergs. In der Stadthalle Pforzheim veranstaltet das Orchester eine eigene Konzertreihe.
Am 18. Oktober 2009 wurde das Orchester in "Badische Philharmonie Pforzheim" umbenannt. Mit nur 42 Planstellen zählt es zu den kleineren Profiorchestern der Bundesrepublik. Von 2008 bis 2019 leitete Markus Huber als Generalmusikdirektor das Orchester, gefolgt von Florian Erdl, der die kommissarische Leitung übernahm. Seit der Spielzeit 2020/21 ist der Brite Robin Davis Generalmusikdirektor.
Die Badische Philharmonie Pforzheim ist bekannt für ihre vielfältigen und hochwertigen Aufführungen, die sowohl klassische Werke als auch zeitgenössische Musik umfassen. Das Orchester hat eine lange Tradition in der Förderung junger Talente und arbeitet regelmäßig mit internationalen Solisten und Dirigenten zusammen. Durch seine aktive Rolle in der Kulturszene Baden-Württembergs trägt die Badische Philharmonie Pforzheim wesentlich zur musikalischen Vielfalt und Qualität in der Region bei.
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Die Villa Becker liegt malerisch auf der Wilferdinger Höhe im Nordwesten von Pforzheim und dient seit 1985 als Logenhaus der Freimaurerloge Reuchlin i.O. Pforzheim. Ihr geschichtlicher Wert und ihre vielseitige Nutzung machen sie zu einem bedeutenden Teil des kulturellen Erbes der Stadt.
Geschichte
Errichtet im Jahr 1913, wurde die Villa ursprünglich für den Privatier Karl Friedrich Staib erbaut. Während des Ersten Weltkriegs betrieb Staib hier das Café Lindenhof, ein beliebter Treffpunkt.
In den 1920er Jahren wechselte die Villa in den Besitz des Schmuckfabrikanten Wilhelm Becker, nach dem sie benannt ist. Becker, der einen herausragenden Beitrag zur Stadtgeschichte leistete, wurde im April 1945 zum kommissarischen Oberbürgermeister von Pforzheim ernannt. Während dieser kritischen Phase diente die Villa als provisorisches Rathaus, da die Stadt durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nahezu keine geeigneten Räumlichkeiten mehr besaß.
1983 erwarb die Freimaurerloge Reuchlin die stark renovierungsbedürftige Villa. Von 1985 bis 1989 wurde das Gebäude durch die Loge in Eigenarbeit nahezu vollständig restauriert.
Nutzung und Bedeutung
Heute ist die Villa Becker nicht nur Logenhaus der Freimaurer, sondern auch ein Ort kultureller Veranstaltungen. Der Verein zur Förderung der Erhaltung des Baudenkmals Villa Becker organisiert hier regelmäßig Veranstaltungen, die das kulturelle Leben der Stadt bereichern.
Mit ihrem historischen Charme und ihrer zentralen Rolle in der Geschichte Pforzheims, bietet die Villa Becker sowohl einen Einblick in die Vergangenheit als auch eine Plattform für kulturelle Aktivitäten in der Gegenwart.
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Die Villa Rothschild in der Hachelallee 88, Pforzheim, ist ein herausragendes Beispiel für den Jugendstil und ein bedeutendes denkmalgeschütztes Gebäude der Stadt. Erbaut im Jahr 1924, wurde die Villa für den jüdischen Juwelen- und Ringfabrikanten Emil Rothschild von dem renommierten Architekten A. Reinheimer aus Mainz entworfen.
Lage
Die Villa befindet sich am Rand der Hachelallee, die früher als Panoramaallee bekannt war. Dieses elegante Landhaus liegt auf einem großzügigen Eckgrundstück von etwa 900 m². Es ist die letzte erhaltene Villa, bevor das Gebiet in das Gewerbegebiet „Wilferdinger Höhe“ übergeht.
Architektonische Besonderheiten
Die Villa Rothschild besticht durch ihren markanten Jugendstil. Das Gebäude erstreckt sich über drei Stockwerke und zeichnet sich durch ein offenes Treppenhaus und hohe Decken mit kunstvollem Stuckwerk aus. Besonders auffällig ist das Satteldach mit dem querstehenden Baukörper, der dem Gebäude eine elegante und imposante Erscheinung verleiht. Diese architektonischen Merkmale unterstreichen die Exklusivität und den Luxus der Villa.
Heutige Nutzung
Heute wird die Villa Rothschild sowohl als Rechtsanwaltskanzlei als auch als privates Wohnhaus genutzt. Diese Kombination von beruflicher und privater Nutzung bewahrt den Charme und die Geschichte des Gebäudes, während es weiterhin eine zentrale Rolle in der Stadt Pforzheim spielt.
Die Villa Rothschild steht als ein wertvolles Erbe der Stadt Pforzheim und bietet einen Einblick in die architektonische Pracht des frühen 20. Jahrhunderts. Ihr Erhalt und ihre Nutzung als modernes Arbeits- und Wohnumfeld zeigen, wie historische Gebäude erfolgreich in die heutige Zeit integriert werden können.
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Der Gasometer Pforzheim ist ein faszinierendes historisches Bauwerk und ein bemerkenswertes Beispiel für die Umnutzung industrieller Anlagen in kulturelle Räume. Gelegen in Pforzheim, Baden-Württemberg, bietet dieser ehemalige Gasbehälter heute eine einzigartige Kulisse für beeindruckende Panorama-Ausstellungen.
Geschichte
Die Geschichte des Gasometers beginnt 1912, als er als einer der größten Gasbehälter seiner Zeit mit einem Volumen von 40.000 Kubikmetern errichtet wurde. Er diente als wichtiger Bestandteil der städtischen Gasversorgung, die bereits seit 1852 in Pforzheim etabliert war. Über die Jahre hinweg wurde der Gasometer genutzt, um Gas zu speichern, das vor allem abends benötigt wurde, als der Verbrauch besonders hoch war.
Mit der Umstellung auf Erdgas 1969 verlor der Gasometer seine ursprüngliche Funktion und wurde 2003 außer Betrieb genommen. Ein umfangreicher Umbau begann im Jahr 2005, um das Bauwerk für eine neue Nutzung vorzubereiten. Das Ziel war es, den Gasometer für kulturelle Zwecke zu erhalten und umzugestalten.
Weiternutzung und Umbau
Seit 2014 wird der Gasometer als Ausstellungsraum genutzt. Der Umbau verwandelte das Industriegebäude in einen einzigartigen Ausstellungsraum, der durch sein 40 Meter hohes und 40 Meter breites Inneres beeindruckt. Um die Struktur für Besucher zugänglich zu machen, wurden neue Betonwände und eine Aussichtsplattform hinzugefügt, die einen Panoramablick auf die stählernen Innenwände des alten Behälters ermöglichen. Ein modernes Eingangsgebäude und ein Bistro ergänzen die neue Nutzung des Gasometers.
Kulturelles Highlight
Das kulturelle Highlight des Gasometers ist die Ausstellung von Panoramabildern des Künstlers Yadegar Asisi. Diese beeindruckenden Rundgemälde verwandeln den Gasometer in eine Art begehbares Kunstwerk. Seit der Eröffnung der neuen Nutzung sind unter anderem das Panorama „Rom 312“, das „Great Barrier Reef“ und seit März 2023 das „Pergamon-Panorama“ zu sehen. Die Panoramen bieten den Besuchern eine immersive Erfahrung und erlauben es ihnen, in detailreiche und eindrucksvolle Szenarien einzutauchen.
Besucherinformation
Der Gasometer Pforzheim ist nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch ein modernes Kulturzentrum. Besucher können die beeindruckende Architektur des Gasometers bewundern und die wechselnden Panorama-Ausstellungen genießen. Er befindet sich in einem Bereich, der leicht zugänglich ist, und bietet sowohl kulturelle Erlebnisse als auch gastronomische Angebote im angeschlossenen Bistro.
Der Gasometer Pforzheim bleibt ein bedeutendes Zeugnis der Stadtgeschichte und der industriellen Vergangenheit, während er sich gleichzeitig als Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur etabliert hat.
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Die Matthäuskirche im Stadtteil Arlinger von Pforzheim ist ein herausragendes Beispiel für Kirchenarchitektur der Nachkriegsmoderne. Erbaut zwischen 1951 und 1953 nach Plänen des renommierten Architekten Egon Eiermann, stellt sie einen bedeutenden Meilenstein im Wiederaufbau der Nachkriegszeit dar. Das Bauwerk, das am 12. Juli 1953 eingeweiht wurde, wurde mit dem Turm 1956 ergänzt und steht unter Denkmalschutz.
Weiterlesen: Matthäuskirche Pforzheim – Ein Meisterwerk der Nachkriegsmoderne
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Das Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim ist ein bedeutendes Kulturzentrum, das seinen Ursprung in einem historischen Gebäude hat. Eröffnet am 2. September 1994, befindet sich das Kulturhaus in der Osterfeldstraße 12, im ehemaligen Gebäude der größten Volksschule des Landes Baden, die von 1904 bis 1907 erbaut wurde. Das historische Gebäude, entworfen von Stadtbaumeister Alfons Kern, steht unter Denkmalschutz und spiegelt die bewegte Geschichte der Stadt wider.
Geschichte des Gebäudes
Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Lazarett. Nach dem Krieg wurde es zunächst als Rathaus genutzt, bevor es ab 1948 als Theaterprovisorium diente. Im Jahr 1991 wurde der Gebäudekomplex zur Unterbringung von Asylbewerbern und Kriegsflüchtlingen genutzt. Ein Brandanschlag im Oktober 1991 führte zu einer Bürgerinitiative gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Diese Initiative war ein bedeutender Moment auf dem Weg zur Umgestaltung des Gebäudes in ein Kulturzentrum.
Entstehung des Soziokulturellen Zentrums
Die Initiative zur Schaffung des Kulturhauses begann 1990, und der Umbau wurde durch über 12.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden sowie breite Unterstützung aus der Bevölkerung und dem Förderverein für das Kulturhaus Osterfeld e.V. ermöglicht. Die feierliche Eröffnung fand am 2. September 1994 statt, und das Kulturhaus hat sich seitdem zu einem zentralen Anlaufpunkt für Kunst, Kultur und soziale Begegnungen in Pforzheim entwickelt.
Das Kulturhaus Heute
Das Kulturhaus Osterfeld ist ein lebendiger Ort für die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene. Es bietet Raum für ein breites Spektrum an Aktivitäten, darunter künstlerische und kulturelle Projekte, Theaterproduktionen sowie Kurse und Treffs für verschiedene gesellschaftliche Gruppen. Das Zentrum ist ein Beispiel für Soziokultur, die bürgerschaftliches Engagement und kreative Kompetenzen fördert. Es ermöglicht interkulturelle Begegnungen, bietet kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bildet nachhaltige Netzwerke.
Mit jährlich bis zu 150.000 Besuchern und Nutzern sowie durchschnittlich über 12 Belegungen pro Tag ist das Kulturhaus Osterfeld ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region. Es arbeitet mit über 70 Partnern zusammen und finanziert sich durch institutionelle Förderung und eigen erwirtschaftete Mittel, wobei letzteres einen signifikanten Teil des Haushalts ausmacht.
Besucher des Kulturhauses Osterfeld können sich auf eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten freuen, die das kulturelle Leben in Pforzheim bereichern und die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene fördern.
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Die Christuskirche, im Stadtteil Brötzingen von Pforzheim gelegen, ist eine bedeutende evangelische Pfarrkirche, die im frühen 20. Jahrhundert erbaut wurde. Ihre Erbauung im Jahr 1911/12 nach den Plänen des Architekten Heinrich Henz markiert einen bedeutsamen Moment in der Geschichte der Stadt und der Region.
Weiterlesen: Christuskirche Brötzingen – Ein Juwel des Jugendstils in Pforzheim
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Die Burgruine Liebeneck thront majestätisch auf einer Anhöhe oberhalb des Würmtals, südöstlich des Ortsteils Würm von Pforzheim in Baden-Württemberg. Diese imposante Spornburg aus dem Hochmittelalter befindet sich in einem Bannwald auf einer Höhe von 415 Metern über Normalnull und bietet einen beeindruckenden Blick über die umliegende Landschaft.
Geschichte
Die Ursprünge der Burgruine Liebeneck gehen vermutlich auf das 12. Jahrhundert zurück. Die erste urkundliche Erwähnung fand 1236 statt, als die Burg samt dem Dorf Würm von den Herren von Weißenstein an den Markgrafen Rudolf I. von Baden übergeben wurde. Ziel der Burg war es, die Floßzollstelle am Fluss zu schützen. Später wurde sie Erblehen der Herren von Weißenstein und gelangte in den Besitz der Herren Leutrum von Ertingen.
Die Burg erlebte einen dramatischen Verlauf ihrer Geschichte: Im Jahr 1692 wurde sie während des Orleans´schen Krieges zerstört und 1828 an den badischen Staat übertragen. Die Übertragung erfolgte mit dem Ziel, die Burg planmäßig zu zerstören, um „Gesindel dort keinen Unterschlupf“ zu gewähren. Zwischen 1968 und 1977 wurde der 30 Meter hohe Bergfried der Burg renoviert und gesichert.
Anlage
Heute sind von der ursprünglichen Burganlage vor allem der mächtige Bergfried und einige Reste der Umfassungsmauern erhalten. Die Ruine ist von einem doppelten fünfeckigen Mauerring umgeben, der einst das Burggelände schützte und durch Vorwerke sowie Zwinger verstärkt wurde. Diese historischen Überreste sind durch das Hochbauamt gesichert und auf einer Orientierungstafel sind umfassende Informationen zur Geschichte und Struktur der Burg zu finden.
Die Burgruine Liebeneck ist nur über Waldwege erreichbar, darunter der Ostweg. Trotz der Ruinen, die von der historischen Zerstörung zeugen, bietet die Anlage einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Architektur und Geschichte. Besucher können die Überreste der Burg erkunden und die herrliche Aussicht über das Würmtal genießen.
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In Pforzheim, der Stadt der Schmuckindustrie, erinnert das 1925 errichtete Industriehaus an eine glanzvolle Epoche des städtischen Lebens und des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich als Messehaus für die Pforzheimer Schmuckindustrie konzipiert, war es nicht nur durch seinen markanten Turm ein prägnantes Element der Stadtsilhouette, sondern auch ein bedeutendes Symbol der Hoffnung und des Wiederaufbaus nach dem verheerenden Bombenangriff vom 23. Februar 1945.
Der Entwurf des Industriehauses stammt von dem Architekten Karl Schradin, unterstützt von Hermann Billing. Dieses Bauwerk überstand als nahezu einziger Bau in der Pforzheimer Innenstadt den Luftangriff unbeschadet, was ihm eine besondere Bedeutung in der Zeit des Wiederaufbaus verlieh. Nach dem Krieg leitete der Pforzheimer Architekt Theo Preckl jun. den Wiederaufbau, wobei insbesondere die Fenster zum Leopoldplatz in Lage und Form verändert wurden.
Im Industriehaus hatte unter anderem der renommierte Rechtsanwalt Karl Doerner seine Kanzlei. 2003 wurde das denkmalgeschützte Gebäude abgerissen. Die Rosetten-Ornamente am Turmkopf, gestaltet von dem Bildhauer Max Kassube, wurden beim Abbruch geborgen und in den Neubau integriert.
Der Neubau, der am 17. Juni 2005 eröffnet wurde, erinnert äußerlich an das ursprüngliche Industriehaus. Im Inneren beherbergt er heute die „Schmuckwelten Pforzheim“ – eine beeindruckende Erlebniswelt rund um Schmuck und Uhren auf 4000 m². Zudem befindet sich im Untergeschoss das Pforzheimer Mineralienmuseum mit über 5000 Exponaten, das die Besucher auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Mineralien und Edelsteine einlädt.
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Die Fritz-Erler-Schule in Pforzheim ist eine bedeutende Bildungseinrichtung in Baden-Württemberg, die als kaufmännische Berufsschule, Wirtschaftsgymnasium und Wirtschaftsschule fungiert. Sie wurde nach dem Politiker Fritz Erler benannt und zählt mit nahezu 2000 Schülern zu den größten Schulen in Pforzheim und im Enzkreis.
Geschichte
Die Ursprünge der Fritz-Erler-Schule reichen bis ins Jahr 1859 zurück, als der Oberbürgermeister von Pforzheim, Carl Zerrenner, einen Handelskurs an der Gewerbeschule einführte. Die Schule entwickelte sich über die Jahre weiter:
- 1891: Der Handelskurs wurde der Realschule angegliedert und nannte sich „Handelsschule“.
- 1911: Die Schule wurde selbstständig und hieß „Städtische Handelsschule Pforzheim“.
- 1937: Eine Wirtschaftsoberschule wurde angegliedert, die später zum Wirtschaftsgymnasium führte.
- 1964: Die Handelsschule wurde in zwei Lehranstalten aufgeteilt, wobei die „Handelslehranstalt II“ die Grundlage für die heutige Fritz-Erler-Schule bildete.
- 1967: Die Schule wurde nach dem Politiker Fritz Erler benannt.
Gebäude
Das aktuelle Gebäude der Fritz-Erler-Schule befindet sich im Stadtteil Brötzingen auf dem ehemaligen Gelände der Wagenhalle der Straßenbahn Pforzheim.
- 1969: Die Planung für das neue Schulgebäude begann.
- 1971: Der Architektenwettbewerb wurde genehmigt, und der Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros Behnisch & Partner wurde ausgewählt.
- 1972: Der Bau des neuen Schulgebäudes begann.
- 1987: Die Fritz-Erler-Halle diente als Pressezentrum für die Tour de France in Pforzheim.
Das Gebäude ist bekannt für seinen verstärkten Einsatz von Glas und umfasst auch eine Schwimm- und Turnhalle. Seit 1997 werden Umweltprojekte verfolgt, darunter die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Angebot
Schulformen:
- 3-jähriges Wirtschaftsgymnasium
- 6-jähriges Wirtschaftsgymnasium (von Klasse 8 bis 13)
- Berufsfachschule Wirtschaft
- Kaufmännische Berufsschule
- Duales Berufskolleg für Abiturienten
Das Wirtschaftsgymnasium vermittelt neben wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen auch eine breite Allgemeinbildung, einschließlich Musik, Kunst, Literatur und Tanz sowie moderne Fremdsprachen wie Französisch, Spanisch und Italienisch.
Ausbildungsberufe:
- Industriekaufmann/-frau
- Datenverarbeitungskaufmann/-frau
- Finanzassistenten
- Immobilienkaufmann/-frau
- Bankkaufmann/-frau
- Informatikkaufmann/-frau
- Außenhandelsassistenten
Fritz-Erler-Preis
Der Fritz-Erler-Preis wird jährlich an die besten Absolventen der Schule verliehen. Die Medaille trägt die Inschrift: „Ein Volk braucht die Erkenntnis seiner Geschichte, aber es muss in der Gegenwart und für die Zukunft leben“. Bis 2005 wurde der Preis von Käthe Erler, der Witwe des Politikers, persönlich überreicht.
Schulpartnerschaften
Die Schule pflegt internationale Partnerschaften, darunter mit Schulen in Lunéville, Vicenza, Gernika und Budapest sowie einer nationalen Partnerschaft mit der Prof.-Dr. Zeigner-Schule in Dresden.
Veranstaltungen
Die Fritz-Erler-Schule war bekannt für den „Erler Beat“, eine große Schülerdisco, die von Mitte der 90er Jahre bis zur Jahrtausendwende in der Stadthalle Pforzheim stattfand und bis zu 2500 Besucher anzog.
Übungsfirmen
Im Fach Übungsfirma arbeiten Schüler praktisch und führen kaufmännische Tätigkeiten aus, die in einem realen Unternehmen anfallen. Die Übungsfirmen sind durch den Zentralen Übungsfirmenring (ZÜF) vernetzt und arbeiten mit Patenfirmen zusammen, die Schulungen durchführen und Veranstaltungen unterstützen.
Arbeitsgemeinschaften
Die Schule bietet verschiedene Arbeitsgemeinschaften an, darunter:
- Schach
- Theater AG
- Mobile (Tanz-AG)
- Jazzband Fritz-Erler-BigBand
- Kunst AG
Die Fritz-Erler-BigBand, eine Arbeitsgemeinschaft für Lehrer, Schüler und Ehemalige, hat unter anderem für das Kultusministerium Baden-Württemberg und bei Landesgartenschauen gespielt.
Leitung
Aktueller Schulleiter: Martin Hoffmann
Schülerzahlen
Die Schülerzahl lag im Schuljahr 2011/12 bei 1973.
Bekannte Lehrer und Ehemalige Schüler
Die Liste der bekannten Lehrer und ehemaligen Schüler kann auf der Website der Schule oder in einschlägigen Alumni-Datenbanken gefunden werden.
Literatur und Weblinks
Die Fritz-Erler-Schule stellt sich als bedeutende Bildungseinrichtung in der Region dar und bietet eine Vielzahl an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Schüler in verschiedenen wirtschaftlichen und kaufmännischen Bereichen.
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Die evangelische Auferstehungskirche befindet sich in der Mathystraße 10 im Rodgebiet der Pforzheimer Südweststadt und gehört zur Johannesgemeinde. Sie wurde als Notkirche nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und war die erste Kirche, die nach dem Konzept des Architekten Otto Bartning gebaut wurde.
Geschichte
Nach der Zerstörung Pforzheims am 23. Februar 1945 und dem damit verbundenen Anstieg der Bevölkerung durch die Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen entstand ein großer Bedarf an neuen Gottesdienststätten. Die Auferstehungskirche wurde in den Jahren 1946–1948 nach dem Programm von Otto Bartning errichtet, einem der bedeutendsten Architekten für Notkirchen in der Nachkriegszeit. Der erste Spatenstich erfolgte symbolisch am 8. Mai 1946, dem ersten Jahrestag des Kriegsendes. Die Kirche wurde am 24. Oktober 1948 eingeweiht und diente als Vorbild für die 42 weiteren Notkirchen, die Bartning in dieser Zeit plante.
Beschreibung
Architektur
Die Auferstehungskirche ist eine zeltartige Holzkonstruktion mit überschaubaren Raumabmessungen. Die Architektur zeichnet sich durch eine polygonale Apsis und einen massiven rechteckigen Turm aus. Der äußere Bau ist mit aus Trümmerschutt geborgenen roten und gelben Buntsandsteinquadern verkleidet, während das Innere der Kirche mit Backstein verkleidet ist. Der Turm wurde 1954 erhöht, um zusätzliche Funktionalität zu gewährleisten.
Ausstattung
- Altarmensa und Taufstein: Beide wurden von Otto Bartning gestaltet, dem Architekten der Kirche.
- Altarkreuz: Ein spätgotisches Holzaltar-Kruzifix aus etwa dem Jahr 1440, das ursprünglich auf dem Friedhof des Dominikanerinnenklosters hing und später in die Stadtkirche St. Stefan überführt wurde. Nach einem schweren Bombenangriff wurde es restauriert und fand seinen Platz in der Auferstehungskirche.
- Fenster: Die Kirche hatte ursprünglich neutrale Fensterbänder, die 1966 durch abstrakt gestaltete Glasfenster von Klaus Arnold ersetzt wurden. Diese Fenster haben eine Grundfarbe in Blau und zeigen jeweils sechs ähnliche, in Weiß und Rot gestaltete Figuren.
Für detailliertere Informationen über die Auferstehungskirche und ihre Geschichte können folgende Quellen genutzt werden:
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
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Die Evangelische Stadtkirche in Pforzheim ist die Hauptkirche der evangelischen Gemeinde der Stadt und wurde 1968 eingeweiht. Sie ist bereits die vierte Stadtkirche in Pforzheim, nachdem frühere Bauten durch Kriege und Brände zerstört wurden.
Geschichte
Die erste evangelische Stadtkirche Pforzheims war ab 1586 die ehemalige Dominikanerkirche, die 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde. Der Nachfolgebau von 1711 fiel 1789 einem Brand zum Opfer. Die Pforzheimer Schlosskirche diente bis zur Errichtung einer neuen Stadtkirche als Ersatz. 1899 wurde die dritte Stadtkirche, heute als Alte Stadtkirche bekannt, eingeweiht. Diese wurde am 23. Februar 1945 bei einem Luftangriff zerstört. Ein Lindenholzkruzifix aus der alten Stadtkirche konnte gerettet werden und befindet sich heute in der Auferstehungskirche. Einige beschädigte Abendmahlskelche sind im Stadtmuseum Pforzheim ausgestellt.
Ab 1960 wurden Entwürfe für den Neubau einer Stadtkirche entwickelt, um den strengen Formen der nach dem Krieg neu gestalteten Stadtmitte zu entsprechen. Unter den 46 eingereichten Entwürfen wurde der Entwurf des Trierer Baurats Heinrich Otto Vogel ausgewählt, der in Trier den Wiederaufbau der Konstantinbasilika geleitet hatte. Der ursprüngliche Plan, den Turm der alten Kirche zu integrieren, wurde verworfen, da dieser den statischen Anforderungen nicht mehr entsprach.
Die Bauarbeiten erforderten eine Pfahlgründung, da die Kirche am Zusammenfluss von Nagold und Enz auf einem aufgeschütteten Talgrund liegt. Die Grundsteinlegung fand am 20. März 1965 statt, das Richtfest wurde im April 1966 gefeiert, und die Kirche wurde am 21. April 1968 eingeweiht. Seit 2005 befindet sich ein Nagelkreuz von Coventry in der Stadtkirche.
Beschreibung
Die Evangelische Stadtkirche ist ein zweischiffiger Bau. Das Hauptschiff bietet 560 Sitzplätze, die bei Bedarf verdoppelt werden können. Im Seitenschiff, das als Werktagskirche dient, gibt es weitere 200 Plätze sowie 240 Plätze auf der Empore, auf der sich auch die Orgel befindet.
Die äußere Gestaltung der Kirche besteht aus einer Kombination von gelben Sandsteinen aus dem Abbruchmaterial des Stuttgarter Kronprinzenpalais und roten Sandsteinen der alten Pforzheimer Stadtkirche. Das Mauerwerk ist eine Stahlbetonkonstruktion, die innen mit groben Ziegeln verblendet ist. Diese Ziegel kontrastieren mit den Sichtbetonpfeilern und der Holzdecke. Die 111 farbigen Fenster im Hauptschiff stammen von Wolfgang Kappis, während die Fenster in der Werktagskirche von Hans Gottfried von Stockhausen gestaltet wurden. Die Decke besteht aus einer Spanndecke aus 27 Meter langen Holzfachwerkbindern und einem Kupferdach.
Die Bronzetüren der Kirche, die von Ulrich Henn gestaltet wurden, thematisieren die Zerstörung Pforzheims im Zweiten Weltkrieg und zeigen zugleich die Geschichte von Sodom. Die Darstellung umfasst die brennende Stadt, die Familie Lot, die die Stadt verlässt, und Frau Lot, die zur Salzsäule erstarrt und als Türgriff fungiert. Neben dem Portal schuf Ulrich Henn auch das Altarkreuz, die Kanzel und einen Schlüssel, der bei der Einweihung überreicht wurde.
Die Orgel, gebaut von G. F. Steinmeyer & Co. in Oettingen, befindet sich auf der Empore. Der freistehende Turm der Kirche ist etwa 80 Meter hoch und enthält im Sockelgeschoss eine Rastkapelle. Der Christuskopf in der Rastkapelle stammt von dem Pforzheimer Künstler Willi Seidel, der auch den Altarraum und den Taufbereich gestaltet hat. Die Glockenstube in etwa 45 Meter Höhe enthält ein Geläut aus sechs Glocken von der Glockengießerei Bachert mit einem Gesamtgewicht von etwa 15 Tonnen.
Für weitere Informationen über die Evangelische Stadtkirche Pforzheim können folgende Ressourcen genutzt werden:
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Die Liebfrauenkirche in Dillweißenstein, einem Stadtteil von Pforzheim in Baden-Württemberg, wurde zwischen 1908 und 1910 nach den Plänen des Architekten Johannes Schroth erbaut. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und spiegelt den Stil der Neoromanik wider, der um 1900 in der Region bevorzugt wurde.
Die katholische Gemeinde in Dillweißenstein wuchs im 19. Jahrhundert aufgrund der Industrialisierung und des Eisenbahnbaus, was die Errichtung einer eigenen Kirche notwendig machte. Vorher waren die Katholiken aus Dillweißenstein, Büchenbronn und Huchenfeld von der Pforzheimer Stadtgemeinde betreut worden. 1905 wurde eine eigene Pfarrkuratie für diese Gemeinden eingerichtet.
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Die Burgruine Rabeneck, auch bekannt als Dillweißenstein, befindet sich im Stadtteil Dillweißenstein der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. Historisch wurde sie als Burg Weißenstein bezeichnet. Die Bezeichnung Rabeneck hat keinen historischen Ursprung und bezieht sich nicht auf eine historische Burg oder Patriziergeschlecht, sondern wurde erst nach 1835 gebräuchlich.
Geschichte und Anlage
Die Burg wurde um 1240 von den Herren von Weißenstein erbaut und bis 1295 bewohnt. Die Burgruine liegt etwa 300 Meter Luftlinie entfernt von der Burg Kräheneck, die vermutlich als Verteidigungsanlage für Rabeneck diente. Die Burg war im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnder Lehnsherrschaft, zunächst unter den Markgrafen von Baden, später auch unter den Herren von Kaltental, Ehingen und Neuhausen. Ende des 16. Jahrhunderts fiel die Burg in den Besitz von Martin von Remchingen.
1649 erwarb ein Bürger die Burg und nutzte sie als Steinbruch, was 1855 vom badischen Staat gestoppt wurde, der die verbliebenen Reste erwarb. In den folgenden Jahren wurden mehrere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, darunter der Einbau von Stützpfeilern 1877 und die Teilabrissarbeiten 1885.
Ab 1958 wurde die Ruine zur Jugendherberge umgebaut, wobei ein kubischer Bau im Burghof entstand, der 1995 bis 1996 durch einen größeren Neubau ersetzt wurde. Bei diesen Renovierungen wurden Teile der Ruinenmauern saniert und ein ursprünglicher Gewölbekeller wieder freigelegt und integriert. Teile der Wehrmauer, die bei der Renovierung abgerissen wurden, konnten jedoch nicht rekonstruiert werden. Die nördliche Zwingermauer wurde von 1997 bis 1998 instand gesetzt.
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Die Evangelische Kirche Würm befindet sich in Würm, einem Stadtteil von Pforzheim in Baden-Württemberg. Das Gebäude ist als Baudenkmal beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg eingetragen und gehört zur Hoffnungsgemeinde im Kirchenbezirk Pforzheim-Stadt der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Beschreibung
Die Kirche wurde 1516 als Saalkirche erbaut. Die ältesten Teile des Gebäudes sind der dreiseitig geschlossene Chor im Osten und die Sakristei an der Nordwand des Langhauses. Im Jahr 1760 wurde das Langhaus nach Westen verlängert.
Der Dachturm im Westen des Langhauses erhebt sich aus dem Satteldach und ist mit einem achtseitigen, schiefergedeckten Knickhelm bedeckt. Dieser Turm beherbergt die Turmuhr und den Glockenstuhl.
Im Innenraum der Kirche befindet sich ein hölzernes Kruzifix, das in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert wird. Während der Renovierung in den Jahren 1965/66 wurden die steinerne Mensa, das kupferne Taufbecken, eichene Kirchenbänke und eine Ahlborn-Orgel installiert.
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Das Emma-Jaeger-Bad in Pforzheim, Baden-Württemberg, ist ein bemerkenswertes historisches Gebäude, das heute als Kreativzentrum dient. Es besteht aus zwei Bereichen: der neuen Halle und dem historischen, denkmalgeschützten Alten Emma-Jaeger-Bad, einem herausragenden Beispiel des Jugendstils.
Geschichte
Der Bau des Alten Emma-Jaeger-Bads begann 1909, finanziert durch die großzügige Spende der Pforzheimer Mäzenatin Emma Jaeger (1830–1900). Mit einer Erbschaft von rund 500.000 Goldmark ermöglichte sie die Errichtung des ersten öffentlichen Schwimmbads in Pforzheim. Das Bad wurde 1911 eröffnet und vereinte architektonische Stile der Neorenaissance und des Jugendstils.
Im Februar 1945 wurde das Bad bei einem Bombenangriff stark beschädigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es in verkleinerter Form wieder aufgebaut und 1949 wiedereröffnet. Heute gehört das Gebäude, zusammen mit dem Kollmar & Jourdan-Haus, dem Bezirksamtsturm und der Aussegnungshalle des Hauptfriedhofs, zu den wenigen erhaltenen bedeutenden Jugendstilbauten in Pforzheim.
In den 1960er Jahren wurde eine neue Halle für das Bad gebaut, die 1965 eingeweiht wurde. Diese Halle beinhaltete ein Nichtschwimmerbecken, ein Sportbecken mit Sprunganlage und eine Wasserrutsche. Im Jahr 2002 wurde sie saniert und um eine Saunalandschaft ergänzt. Aufgrund finanzieller Probleme wurde die neue Halle Ende 2018 geschlossen. Die alte Halle, die seit 2011 aufgrund statischer Probleme nicht mehr genutzt wurde, dient heute als Kreativzentrum.
Details und Ansichten des Alten Bads
Das historische Bad beeindruckt durch seinen Jugendstil-Architektur. Die Fassade des Alten Bads ist mit dekorativen Elementen verziert, darunter Schneckenornamente, die auf der Außenseite sichtbar sind. Im Eingangsbereich der Alten Halle finden sich ein Scheitelstein und ein Gedenkrelief für Emma Jaeger, das an die Mäzenatin erinnert. Die Wandmalerei im Eingangsbereich ist ein weiteres künstlerisches Highlight des Gebäudes.
Der Turm des Alten Bads ist ein markantes architektonisches Element, das zusammen mit der Außenansicht des Bads die historische Bedeutung des Gebäudes unterstreicht.
Das Emma-Jaeger-Bad bietet somit nicht nur einen Einblick in die Architektur und Geschichte Pforzheims, sondern dient auch als kultureller Mittelpunkt und erinnert an die großzügige Spende der Mäzenatin Emma Jaeger.
Weiterlesen: Emma-Jaeger-Bad – Historisches Schwimmbad und Kreativzentrum in Pforzheim
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Willkommen bei der Barfüßerkirche in Pforzheim, einem kulturellen Juwel und bedeutenden Zeugnis mittelalterlicher Architektur. Die Kirche, die auf ein einst florierendes Franziskanerkloster zurückgeht, bietet Ihnen eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Stadt.
Geschichte und Entwicklung
Die Ursprünge der Barfüßerkirche reichen bis ins Jahr 1270 zurück, als das Franziskanerkloster gegründet wurde und mit dem Bau der dazugehörigen Klosterkirche begann. Die ursprünglich 60 Meter lange und 15 Meter breite Kirche beeindruckte mit einem imposanten Dachreiter, der bis zu 60 Meter hoch war. Die Kirche spielte eine zentrale Rolle im Klosterleben, bis das Kloster während der Reformation aufgehoben wurde.
Der Stadtbrand von 1689 brachte jedoch schwere Zerstörungen mit sich, und das Langhaus der Kirche fiel den Flammen zum Opfer. Der Chor, der bis heute erhalten geblieben ist, überstand diese Zerstörung und wurde ab dem 18. Jahrhundert wieder für verschiedene religiöse Zwecke genutzt. Im Dreißigjährigen Krieg erlebte die Kirche dramatische Ereignisse, darunter die Ermordung des Prior Petronius Widemann durch schwedische Truppen am 23. Januar 1632.
Nutzung und Erhalt
Nach dem Westfälischen Frieden wurde die Kirche vorübergehend für säkulare Zwecke genutzt, darunter als Kornspeicher und Heuschober. Ab 1764 diente der verbliebene Chor der reformierten Gemeinde für Gottesdienste. 1821, nach der Vereinigung von Lutheranern und Reformierten zur evangelischen Landeskirche, stand die Kirche leer.
Im Jahr 1825 erwarb die neu angesiedelte katholische Gemeinde die Barfüßerkirche für 3300 Gulden. 1852 wurde sie dem hl. Franziskus geweiht. Die rapide wachsende katholische Gemeinde benötigte bald mehr Platz, was 1860 zu Plänen für den Wiederaufbau des Langhauses führte, die jedoch von den staatlichen Behörden blockiert wurden. 1872 erwarb die Gemeinde daher einen neuen Bauplatz, auf dem 1888 die Kirche St. Franziskus errichtet wurde.
Wiederaufbau und Nutzung im 20. Jahrhundert
Die Barfüßerkirche diente ab 1925 der neu gegründeten Herz-Jesu-Pfarrei, bis die Herz-Jesu-Kirche 1928/29 fertiggestellt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche bei den Luftangriffen auf Pforzheim schwer beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1949 und 1957, wobei 1955 ein Neubau für das Staatliche Gesundheitsamt angegliedert wurde, der sich an den früheren Klosterbauten orientiert.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
Die Barfüßerkirche besticht durch ihren imposanten gotischen Chor, der nach dem Stadtbrand erhalten blieb und heute ein geschütztes Kulturdenkmal darstellt. Die restaurierten Teile und die an den Krieg überlebten Glasfenster von Sepp Frank zeugen von der langen und bewegten Geschichte der Kirche.
Besuchen Sie die Barfüßerkirche, um in die Geschichte der Stadt einzutauchen und die architektonischen Schönheiten dieses bemerkenswerten Bauwerks zu erleben.
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Entdecken Sie den Bezirksamtsturm in Pforzheim, ein markantes Kulturdenkmal, das die Stadtgeschichte und Architektur des frühen 20. Jahrhunderts eindrucksvoll widerspiegelt.
Geschichte und Architektur
Der Bezirksamtsturm, errichtet von 1901 bis 1903 nach den Plänen des renommierten Architekten Emil Lang, erhebt sich majestätisch auf der Bahnhofstraße 22/24. Dieser 42 Meter hohe Uhrturm aus rotem Sandstein wurde als Teil des badisch-großherzoglichen Bezirksamtes gebaut und ist ein faszinierendes Beispiel für die Architektur jener Zeit.
Die Bauarbeiten wurden im Jahr 1902 abgeschlossen, wie das Baujahr und die Wappen von Pforzheim und Baden am Eingang dokumentieren. Leider wurde der Turm am 23. Februar 1945 durch einen Bombenangriff stark beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte 1948/49 unter der Leitung von Heinrich Gremmelspacher, wobei der Turm nach historischen Plänen originalgetreu wiederhergestellt wurde.
Gestalterische Details
Der Bezirksamtsturm zeichnet sich durch seine prächtigen Jugendstil-Wandbilder aus, die Szenen mittelalterlichen Lebens und Tierkreiszeichen in den Zifferblättern zeigen. Diese kunstvollen Werke stammen aus der Hand des Karlsruher Künstlers Hellmut Eichrodt. Das hallenartige Treppenhaus beeindruckt mit Kreuzgratgewölben und Maßwerkbrüstungen im neugotischen Stil, während die Bleiglasfenster aus dem Jahr 1950 Motive aus der Stadtgeschichte Pforzheims darstellen.
Moderne Ergänzungen
In den Jahren 1961/62 erhielt der Turm einen kupfernen Helm, der die ursprünglichen Giebel ersetzte und dem Bauwerk eine zeitgemäße Note verlieh, ohne seinen historischen Charme zu verlieren.
Besonderheiten
Der Bezirksamtsturm ist nicht nur ein herausragendes Beispiel für historische Architektur, sondern auch ein bedeutendes Wahrzeichen von Pforzheim. Sein imposantes Erscheinungsbild und die reichhaltige Ausstattung machen ihn zu einem beliebten Ziel für Architektur- und Geschichtsinteressierte. Ein Besuch dieses historischen Turms bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit der Geschichte und Kunst der Region vertraut zu machen und die beeindruckende Architektur des frühen 20. Jahrhunderts zu bewundern.
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Die Bergkirche in Büchenbronn ist eine evangelische Pfarrkirche im Stadtteil Büchenbronn von Pforzheim, Baden-Württemberg. Die Kirche ist aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihrer Architektur als Kulturdenkmal geschützt.
Geschichte
- Erbauung: Eine erste Kapelle wurde vermutlich um 1400 von Brötzingen aus errichtet und erscheint erstmals urkundlich im Jahr 1442. Der Turmsockel der heutigen Kirche stammt aus dieser Zeit.
- Erste Veränderungen: Im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben, und die Reformation wurde eingeführt. Ursprünglich war die Kapelle Unserer lieben Frau geweiht; ihre heutige Bezeichnung „Bergkirche“ rührt von der exponierten Lage auf einem Hügel her.
- 19. Jahrhundert: 1780 wurde die Kirche durch ein erweitertes Langhaus vergrößert. Zwischen 1900 und 1901 wurde das Langhaus erneut vergrößert, wobei der südliche Teil noch die Grundmauern von 1780 bewahrt, während nach Norden hin eine kreuzförmige Erweiterung vorgenommen wurde.
- Zweiter Weltkrieg: Die Kirche erlitt nur geringe Schäden durch Artilleriebeschuss, und Glocken mussten in beiden Weltkriegen zu Rüstungszwecken abgeliefert werden.
- Nachkriegszeit: Ab 1946 diente die Bergkirche auch der römisch-katholischen Gemeinde, bis diese 1965 ihre eigene Heilig-Kreuz-Kirche einweihen konnte. 1974/75 wurde die Kirche umfassend renoviert.
- Friedhof: Der ursprüngliche Friedhof um die Bergkirche wurde im frühen 19. Jahrhundert erweitert, aber im späten 19. Jahrhundert aufgegeben. Ein neuer Friedhof wurde 1895 eingeweiht, gefolgt von einem weiteren im Jahr 1987.
Beschreibung
- Grundriss: Die Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss mit dem Altarbereich nach Norden ausgerichtet. Der quadratische Kirchturm befindet sich im südöstlichen Winkel des Kreuzes. Dieser Turm hat seinen Ursprung im frühen 15. Jahrhundert.
- Langhaus: Das Langhaus wurde zwischen 1900 und 1901 erbaut und ist nach Süden hin mit einem turmartigen Vorbau versehen.
- Sakristie: Eine Sakristei ist im nordwestlichen Kreuzwinkel integriert.
- Innengestaltung: Der Innenraum wird von einer offenen hölzernen Tonnendecke überspannt und weist eine farbige Ausgestaltung mit Elementen der bäuerlichen Volkskunst auf. Reste spätgotischer Wandmalereien im Turmsockel zeigen Szenen aus dem Leben Christi.
- Kruzifix: Ein Lindenholzkruzifix an der Ostwand der Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert.
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Das Amtsgericht Pforzheim ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von acht Amtsgerichten im Landgerichtsbezirk Karlsruhe.
Gerichtssitz und -bezirk
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Sitz des Gerichts: Das Amtsgericht befindet sich in der kreisfreien Stadt Pforzheim.
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Gerichtsbezirk: Der Bezirk erstreckt sich über die Stadt Pforzheim sowie die folgenden Gemeinden:
- Birkenfeld
- Eisingen
- Engelsbrand
- Ispringen
- Kämpfelbach
- Keltern
- Kieselbronn
- Königsbach-Stein
- Neuenbürg
- Neuhausen
- Neulingen
- Niefern-Öschelbronn
- Ölbronn-Dürrn
- Remchingen
- Straubenhardt
- Tiefenbronn
Insgesamt leben in diesem Bezirk mehr als 235.000 Menschen.
-
Zusätzliche Zuständigkeiten:
- Das Amtsgericht Pforzheim ist auch zuständig für Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren sowie Familiensachen aus den folgenden Gemeinden:
- Friolzheim
- Heimsheim
- Illingen
- Knittlingen
- Maulbronn
- Mühlacker
- Mönsheim
- Ötisheim
- Sternenfels
- Wiernsheim
- Wimsheim
- Wurmberg
- Für den Amtsgerichtsbezirk Maulbronn übernimmt es die Aufgaben des Schöffengerichts und des Jugendschöffengerichts.
- Das Mahnverfahren wird vom Amtsgericht Stuttgart als Zentralem Mahngericht bearbeitet.
- Das Amtsgericht Pforzheim ist auch zuständig für Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren sowie Familiensachen aus den folgenden Gemeinden:
Gebäude
- Standort: Lindenstraße 8, in der Nähe des Pforzheimer Hauptbahnhofs.
- Bauzeit: Das Gebäude wurde zwischen 1956 und 1958 nach den Entwürfen des Architekten Heinrich Gremmelspacher (1910–1990) erbaut.
- Innenraum: Der Innenraum, insbesondere das Holzintarsienwandbild im großen Sitzungssaal, wurde von Willi Müller-Hufschmid (1890–1966) gestaltet.
- Denkmalschutz: Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Übergeordnete Gerichte
- Landgericht Karlsruhe: Das Amtsgericht Pforzheim ist dem Landgericht Karlsruhe übergeordnet.
- Oberlandesgericht Karlsruhe: Zuständiges Oberlandesgericht für Berufungen und Revisionen.
Weblinks
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St. Franziskus ist eine katholische Pfarrkirche in Pforzheim, Baden-Württemberg. Sie stellt ein bedeutendes Beispiel für die Sakralarchitektur des Historismus in der Region dar und ist eng mit der Geschichte der katholischen Gemeinde in Pforzheim verknüpft.
Geschichte
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Frühe Jahre: Pforzheim wurde durch die Reformation protestantisch und Katholiken wurde die Ansiedlung bis ins späte 17. Jahrhundert untersagt. Erst im späten 18. Jahrhundert durften Katholiken wieder in die Stadt ziehen. 1823 wurde eine eigene Pfarrei gegründet, die zunächst in einem Betsaal im Zucht- und Waisenhaus untergebracht war. Nachdem dieser durch Hochwasser unbrauchbar wurde, wurde 1825 der Chor der ehemaligen Barfüßerkirche des Franziskanerklosters genutzt.
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Bau der Kirche: Angesichts des wachsenden Bedarfs erwarb die Gemeinde 1872 ein Grundstück für den Bau einer neuen Kirche. Der Architekt Adolf Williard entwarf die Kirche, die 1888 grundgelegt und 1891 eingeweiht wurde. Die ursprünglichen Baukosten betrugen 285.000 Mark. Der Bau zog sich aufgrund des lehmigen Untergrunds und finanzieller Herausforderungen hin.
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Zerstörung und Wiederaufbau: Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche 1944 bei Luftangriffen schwer beschädigt. Von 1946 bis 1948 wurde sie von den Architekten Theo Preckel und Eduard Wolf wiederaufgebaut. Eine umfassende Sanierung folgte von 1961 bis 1966, bei der die Kirche auch eine neue Ausstattung erhielt.
Beschreibung
Architektur
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Bauweise: St. Franziskus ist eine dreischiffige Säulenbasilika, die im Stil des Historismus erbaut ist. Die Kirche verwendet roten Pfinztäler Sandstein und ist im Rundbogenstil gehalten, beeinflusst von Heinrich Hübsch und italienischer Bauweise.
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Äußere Merkmale: Der erhöhte Chor hat einen 5/8-Schluss und ist mit einem 64 Meter hohen Turm ausgestattet. Die Westfassade zeigt ein Radfenster mit senkrechten und waagerechten Speichen, und die Vorhalle ist dreibogig gestaltet. Die Längsseiten der Kirche sind durch Rundbogenfenster und Lisenen gegliedert.
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Turm: Der Turm enthält hohe Rundbogenfenster und ist von einem Glockengeschoss mit Dreierarkaden und einer Dachlaterne gekrönt.
Ausstattung
- Innenraum: Die ursprüngliche Ausstattung wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Die Renovierung brachte neue Kunstwerke und Ausstattungselemente, darunter:
- Altäre und Ausstattung: Haupt- und Seitenaltar, Taufstein, Ambo, Weihwasserbecken und ewiges Licht wurden von Wilhelm Müller geschaffen.
- Fenster: Die Glasfenster im Seitenschiff zeigen Szenen der Franziskuslegende, während die Chorfenster Christus als Weltherrscher darstellen.
- Relieftafeln und Wandbehang: Die Passionsfolge in den Seitenschiffen wurde von Gisela Bär gestaltet, und der Wandbehang im Chor von Helene Bauer.
- Orgel: Die Orgel wurde von Steinmeyer erbaut und 1996 von Karl Göckel umgebaut. Sie umfasst 67 Register auf vier Manualwerken und Pedal und bietet ein vielfältiges Klangspektrum.
Weblinks
Die St. Franziskus Kirche stellt ein bedeutendes Beispiel für den Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs dar und bleibt ein zentrales religiöses und kulturelles Gebäude in Pforzheim.
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Weiterlesen: Der Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945
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Die Altstadtkirche St. Martin in Pforzheim ist eine bedeutende Kirche, die eine lange und vielfältige Geschichte aufweist und verschiedene architektonische und kunsthistorische Elemente vereint.
Geschichte
- Frühgeschichte: Die erste Kirche an dieser Stelle wurde im 7. Jahrhundert errichtet, auf den Fundamenten eines römischen Gebäudes. Im 12. Jahrhundert wurde sie durch eine romanische Pfeilerbasilika ersetzt.
- Romanik und Gotik: Um 1350 wurde der romanische Chor durch einen gotischen ersetzt. Die Kirche unterstand zu dieser Zeit dem Kloster Lichtenthal.
- Reformation: Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche zur evangelischen Pfarrkirche. Die Reformation führte zur Entfernung der Altäre und der Übermalung von Wandmalereien.
- Zerstörungen und Neubauten: Die Kirche wurde 1645 durch bayerische Truppen zerstört, 1824 neu aufgebaut und 1874 durch einen neugotischen Turm ergänzt. Der Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 zerstörte die Kirche großflächig, doch zwischen 1949 und 1952 wurde sie wieder aufgebaut.
Architektur und Kunst
- Tympanon: Das Tympanon über dem Westportal stammt aus der romanischen Zeit und zeigt ein komplexes Relief, das verschiedene symbolische Figuren und Ornamente darstellt. Es gilt als eines der frühesten figurierten Türbogenfelder in Deutschland.
- Fresken: Die gotischen Fresken im Chor stammen etwa aus dem Jahr 1430 und zeigen Szenen des Jüngsten Gerichts sowie Heilige wie Barbara und Wendelin.
- Orgel: Die Orgel von Georges Heintz, erbaut im Jahr 2000, hat 23 Register auf zwei Manualen und Pedal. Sie ersetzte ein älteres Instrument von 1952.
- Glocken: Das fünfstimmige Glockengeläut, gegossen von der Glockengießerei Bachert (1921 und 1954), umfasst Glocken unterschiedlicher Größe und Tonhöhe.
Gemeindeleben
- Die Altstadtgemeinde ist im multikulturell geprägten Oststadtteil Pforzheims aktiv. Die Kirche bietet neben den regulären Gottesdiensten auch Veranstaltungen für die serbisch-orthodoxe Gemeinde, Gottesdienste in leichter Sprache und ein Café Himmelreich an.
Denkmalschutz
- Die Altstadtkirche St. Martin wurde für ihre historische und architektonische Bedeutung gewürdigt und als „Denkmal des Monats“ Dezember 2014 von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Diese Kirche stellt ein bedeutendes kulturelles und historisches Erbe für Pforzheim dar und ist ein faszinierendes Beispiel für die Entwicklung der Architektur und Kunst in der Region über viele Jahrhunderte hinweg.
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Der Pforzheim Hauptbahnhof (Pforzheim Hbf) ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt in Pforzheim, Baden-Württemberg, und dient als Trennungsbahnhof zwischen der Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker und der Nagoldtalbahn. Er wurde 1861 eröffnet und hat seitdem mehrere Entwicklungen durchlaufen.
Geschichte
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Erster Bahnhof von 1861:
- Der erste Pforzheimer Bahnhof wurde am 3. Juli 1861 von den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen eröffnet. Ursprünglich als vorläufiger Endbahnhof der Strecke von Karlsruhe gedacht, wurde er nach der Fertigstellung der Strecke bis Mühlacker am 29. Mai 1863 zum Durchgangsbahnhof.
- Mit der Eröffnung der Nagoldtalbahn am 11. Juni 1868 wurde der Bahnhof zum Trennungsbahnhof. Zu dieser Zeit wurden separate Stumpfgleise für die Nagoldtalbahn und die Enztalbahn (die in Brötzingen beginnt) eingerichtet.
- Das ursprüngliche Empfangsgebäude, ein spätklassizistischer Bau mit einem langen Mittelbau und querstehenden Flügelbauten, wurde während des Zweiten Weltkriegs bei einem Luftangriff am 23. Februar 1945 zerstört.
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Neubau 1958:
- Der Neubau des Empfangsgebäudes wurde am 4. Juni 1958 eingeweiht. Der Architekt Helmuth Conradi entwarf das neue Gebäude, das sich durch eine Glasfassade und ein dünnes Vordach auszeichnet. Die Verkleidung des Vordachs aus goldeloxierten Aluminiumplatten verweist auf die Bedeutung der Schmuckindustrie für Pforzheim.
- Im Inneren befindet sich ein Wandrelief von Josef Karl Huber, das die Thematik der Goldstadt aufgreift. Das Gebäude wurde 1989 unter Denkmalschutz gestellt, um die Originalität bei geplanten Umbauten zu bewahren.
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21. Jahrhundert:
- Anfang Februar 2011 begann die Sanierung des Bahnhofs, und im Juni 2012 wurden Aufzüge für barrierefreie Zugänge zu den Bahnsteigen installiert.
- Ab Oktober 2015 wurden die Bahnsteige auf eine Höhe von 55 Zentimetern erhöht, um einen barrierefreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen. Der Umbau kostete 7,3 Millionen Euro.
- Zwischen Ende 2018 und Anfang 2020 errichtete Abellio Rail Baden-Württemberg ein Betriebswerk auf dem Gelände des Alten Württembergischen Güterbahnhofs im Westen des Hauptbahnhofs.
Verkehr
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Fernverkehr:
- IC 34: Verbindet Stuttgart über Pforzheim mit Frankfurt und weiter nach Dortmund. Der Zug fährt montags bis freitags einmal täglich.
- IC 61: Verkehrt zwischen Karlsruhe und Nürnberg im Zweistundentakt und verbindet Pforzheim mit Städten wie Stuttgart, Crailsheim und Nürnberg.
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Regionalverkehr:
- IRE 1: Bietet Verbindungen zwischen Karlsruhe und Aalen mit Halten in Pforzheim und Mühlacker.
- MEX 17A: Verbindet Stuttgart mit Karlsruhe und Bad Wildbad über Pforzheim.
- RB 74: Fährt von Pforzheim über Nagold nach Horb.
- RB 72: Bedient die Strecke von Pforzheim nach Maulbronn.
- S 5 und S 6: Stadtbahnlinien von Karlsruhe und Pforzheim in die Region.
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Busverkehr:
- Regionalbusse: Mehrere Linien bedienen die Region um Pforzheim, einschließlich Verbindungen nach Tiefenbronn, Birkenfeld, Neuenbürg und andere Orte.
- Stadtbusse: Verschiedene Linien verbinden den Hauptbahnhof mit wichtigen Stadtteilen und Zielen in Pforzheim.
Architektonische Daten
- Architekt: Helmuth Conradi
- Eröffnung des Neubaus: 4. Juni 1958
- Höhe: 280 m ü. NHN
- Bahnsteiggleise: 7
- Preisklasse: 2*
- IBNR: 8000299
Pforzheim Hauptbahnhof ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt für die Region und bietet sowohl historische Architektur als auch moderne Infrastruktur für Reisende.
* Im Kontext von Bahnhöfen und dem öffentlichen Nahverkehr in Deutschland bezeichnet die „Preisklasse“ die Tarifzonen oder Preisstufen, die für Fahrkarten gelten. Es handelt sich um eine Kategorisierung, die angibt, wie der Bahnhof tariflich eingeordnet ist und welche Preisstufen für die Nutzung der Verkehrsdienste dort gelten.
In diesem Fall bedeutet „Preisklasse 2“, dass der Pforzheim Hauptbahnhof im Tarifgebiet in eine Preisstufe 2 eingeordnet ist. Dies hat Einfluss auf die Preise der Fahrkarten, die für Reisen von oder zu diesem Bahnhof gültig sind. Die Preisklasse beeinflusst, wie teuer oder günstig die Tickets in Bezug auf die Tarifstruktur des jeweiligen Verkehrsverbundes oder der Bahn sind.
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* Im Kontext von Bahnhöfen und dem öffentlichen Nahverkehr in Deutschland bezeichnet die „Preisklasse“ die Tarifzonen oder Preisstufen, die für Fahrkarten gelten. Es handelt sich um eine Kategorisierung, die angibt, wie der Bahnhof tariflich eingeordnet ist und welche Preisstufen für die Nutzung der Verkehrsdienste dort gelten.
In diesem Fall bedeutet „Preisklasse 2“, dass der Pforzheim Hauptbahnhof im Tarifgebiet in eine Preisstufe 2 eingeordnet ist. Dies hat Einfluss auf die Preise der Fahrkarten, die für Reisen von oder zu diesem Bahnhof gültig sind. Die Preisklasse beeinflusst, wie teuer oder günstig die Tickets in Bezug auf die Tarifstruktur des jeweiligen Verkehrsverbundes oder der Bahn sind.
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Fritz Wurster (* 12. Februar 1922 in Brötzingen; † 9. April 2016) war ein deutscher Politiker der CDU und engagierte sich in verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ämtern in der Stadt Pforzheim sowie auf Landesebene.
Leben
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Frühe Jahre: Wurster besuchte zunächst die Volksschule und absolvierte eine Verwaltungslehre beim Arbeitsamt. Nachdem er das Abitur nachgeholt hatte, plante er ein Studium, wurde jedoch 1942 zur Wehrmacht eingezogen. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er und geriet schließlich in Gefangenschaft, aus der er 1945 entkommen konnte.
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Nach dem Krieg: Nach dem Ende des Krieges arbeitete Wurster zunächst als Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft und auf dem Bau. 1946 begann er eine Anstellung als Sekretär in einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik. Von 1954 bis 1969 war er Geschäftsführer der Außenstelle Pforzheim der Handwerkskammer Karlsruhe. Nach seinem Ruhestand engagierte er sich als Geschäftsführer des Schiller-Gymnasiums und als ehrenamtlicher Leiter des Technischen Museums der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.
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Politisches Engagement: Wurster trat 1946 in die CDU ein und wurde im selben Jahr Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Pforzheim. Ab 1949 war er als Sekretär für den Bundestagsabgeordneten Gottfried Leonhard tätig.
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Kommunalpolitik: Von 1951 bis 1969 war Wurster Mitglied des Gemeinderates von Pforzheim, wo er zeitweise die CDU-Fraktion leitete. Er wurde 1960, 1964 und 1968 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, dem er bis 1972 angehörte. Von 1969 bis 1987 war er Bürgermeister für Kultur, Sport, Soziales und Schule der Stadt Pforzheim.
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Familie: Fritz Wurster war verheiratet und hatte drei Kinder.
Auszeichnungen
- 1972: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
Fritz Wurster hinterließ eine bedeutende Spur in der kommunalen und landespolitischen Landschaft Baden-Württembergs und setzte sich in seiner Zeit für die Entwicklung und Förderung von Kultur, Sport und sozialen Belangen in Pforzheim ein.
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Julius Moser (* 18. Juli 1882 in Pforzheim; † 12. Februar 1970 ebenda) war ein deutscher Unternehmer, Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer Pforzheim und Ehrenbürger der Stadt Pforzheim. Sein Leben und Wirken umfassen bedeutende Leistungen in der Wirtschaft sowie bemerkenswerte Überlebensgeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Biografie
Frühe Jahre
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Bildung und Berufsausbildung: Moser besuchte eine private Vorschule und die Oberrealschule, bevor er 1901 an der Technischen Hochschule Stuttgart Ingenieurwissenschaften studierte. Weitere Studien absolvierte er an den Technischen Hochschulen in Darmstadt und Karlsruhe. Sein Studium schloss er 1909 als Diplom-Ingenieur an der TH Darmstadt ab.
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Berufliche Laufbahn: Nach seinem Studium trat er 1911 in die Karl Kübler AG in Stuttgart ein und diente während des Ersten Weltkriegs als Artillerieoffizier, wobei er für seine Verdienste mit dem Eisernen Kreuz und dem Friedrichs-Orden ausgezeichnet wurde.
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Familienunternehmen: Nach dem Krieg trat er 1918 in das Familienunternehmen Moser ein, das sich auf Textilien und Schmuck spezialisierte. Julius Moser war bis 1935 als Handelsrichter und Beiratsmitglied der IHK Pforzheim tätig.
Zeit des Nationalsozialismus
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Diskriminierung und Verfolgung: Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde Moser, obwohl evangelisch getauft, während des Nationalsozialismus diskriminiert. Ab 1935 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück und musste ab 1939 den Namenszusatz „Israel“ tragen.
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Deportation und Überleben: Am 14. Februar 1945 wurde er zusammen mit seinem Bruder Emil und anderen Personen in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Beide Brüder überlebten die Zeit im Ghetto, das am 3. Mai 1945 vom Roten Kreuz übernommen und am 8. Mai 1945 von der Roten Armee befreit wurde.
Nach Kriegsende
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Wiederaufbau: Nach dem Krieg gründete Julius Moser ein Import-Export- und Großhandelsgeschäft für Schmuck und Uhren. Seine unbelastete Vergangenheit ermöglichte ihm 1945 die Ernennung zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Pforzheim, ein Amt, das er bis 1959 innehatte. Er wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt und spielte eine zentrale Rolle bei der Wiedereröffnung der „Ständigen Musterausstellung“ der Pforzheimer Industrie im Jahr 1951.
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Politisches Engagement: Moser war von 1948 bis 1958 für die FDP im Gemeinderat der Stadt Pforzheim aktiv, insbesondere in den Ausschüssen für Finanzen, Wirtschaft und Stadtwerke.
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Ehrungen: Am 70. Geburtstag wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sein 80. Geburtstag wurde mit der Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Pforzheim gefeiert, was die erste Ehrenbürgerschaft nach dem Krieg darstellte.
Ehrungen
- Orden vom Zähringer Löwen
- 1952: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
- 1962: Ehrenbürger der Stadt Pforzheim
- Julius-Moser-Straße: Zu Ehren Mosers wurde eine Straße auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim benannt.
Julius Moser wurde auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof beigesetzt. Sein Lebenswerk und sein Engagement haben bedeutende Spuren in der Stadt Pforzheim hinterlassen.
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Max Kollmar (* 24. November 1872 in Pforzheim; † 4. März 1966) war ein bedeutender deutscher Kaufmann und Unternehmer, der vor allem durch seine Rolle als Direktor der Kollmar & Jourdan AG in Pforzheim bekannt wurde.
Leben und Karriere
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Frühes Leben: Max Kollmar wurde am 24. November 1872 in Pforzheim geboren. Er war Sohn von Emil Kollmar, dem Gründer der Kollmar & Jourdan AG.
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Unternehmertum: Max Kollmar trat in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm nach dessen Tod im Jahr 1939 die Leitung der Kollmar & Jourdan AG zusammen mit seinem Bruder Reinhard Kollmar.
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Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg: Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Firma Kollmar & Jourdan durch die Zerstörungen des Krieges stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, leitete Max Kollmar den Wiederaufbau des Unternehmens. Unter seiner Leitung gelang es, die Firma wieder zu einer bedeutenden Größe in der Schmuckindustrie zu machen.
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Beiträge zur Schmuckherstellung: Kollmar & Jourdan spielte eine zentrale Rolle in der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Schmuckherstellung und -verarbeitung in der Region.
Ehrungen
- 1952: Max Kollmar wurde für seine Verdienste um die Schmuckindustrie und seine Rolle im Wiederaufbau seines Unternehmens mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Max Kollmar hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Schmuckindustrie und wird als eine prägende Figur in der Geschichte von Pforzheim und seiner Schmucktradition angesehen.
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Die Kollmar & Jourdan AG war eines der bedeutendsten Schmuckunternehmen in Deutschland mit internationaler Reichweite. Das Unternehmen, das 1885 gegründet wurde, produzierte bis zu seiner Insolvenz 1978 eine Vielzahl von Schmuckstücken und beschäftigte bis zu 1.700 Mitarbeiter. Die Firma war an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart notiert und spielte eine zentrale Rolle in der Pforzheimer Schmuckindustrie.
Geschichte
Gründung
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1885: Die Kollmar & Jourdan AG wurde von Emil Kollmar (* 1860, † 1939) und Wilhelm Jourdan (* 1855, † 1925) gegründet. Zu Beginn fertigten sie in Handarbeit vergoldete Nickelketten mit einem kleinen Team von sechs Mitarbeitern.
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Industrialisierung: Emil Kollmar erkannte die Notwendigkeit der industriellen Fertigung und brachte Maschinen aus den USA nach Pforzheim, die eine effizientere Produktion von Schmuckketten ermöglichten. Dies führte zu einer raschen Expansion des Unternehmens. Bis 1889 beschäftigte die Firma bereits 150 Mitarbeiter.
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Weltausstellung 1900: Kollmar & Jourdan wurde auf der Weltausstellung in Paris mit einer goldenen Medaille für ihre Produkte ausgezeichnet.
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
- 1898: Das Unternehmen wurde in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 600.000 Mark umgewandelt. Die ersten Vorstände waren Emil Kollmar und Wilhelm Jourdan. Wilhelm Jourdan schied jedoch aus Gesundheitsgründen noch im selben Jahr aus, und Emil Kollmar führte das Unternehmen allein weiter.
Aufstieg
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Expansion: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts expandierte das Unternehmen erheblich und eröffnete mehrere Fabriken:
- 1900: Neue Fabrik in Mühlhausen an der Würm.
- 1902: Neubau eines Fabrikgebäudes in der Bleichstraße 81 in Pforzheim im Jugendstil.
- 1908: Werk in Boxberg im Odenwald.
- 1912: Werk in Neckarbischofsheim.
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Mitarbeiter: 1914 beschäftigte das Unternehmen über 1.700 Personen.
Weltwirtschaftskrise und Wiederaufbau
- 1929-1931: Aufgrund der Weltwirtschaftskrise musste das Unternehmen seine Zweigwerke schließen. Nach dem Tod von Emil Kollmar 1939 übernahmen seine Söhne Max Kollmar und Reinhard Kollmar die Leitung. Sie führten das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder erfolgreich.
Niedergang
Eröffnung des Konkursverfahrens
- 1977: Die Hardy-Sloman Bank GmbH, Mehrheitsaktionärin des Unternehmens, stellte ihre Kredite fällig, was zu einer Zahlungsunfähigkeit führte. Am 14. September 1977 beantragte Kollmar & Jourdan beim Amtsgericht Pforzheim ein gerichtliches Vergleichsverfahren, um den Konkurs abzuwenden. Am 1. November 1977 wurde das Anschlusskonkursverfahren eröffnet.
Insolvenzgründe
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Fehlentscheidungen und Überproduktion: Der Insolvenzverwalter Dr. Volker Grub identifizierte als Gründe für die Insolvenz die Vernachlässigung der Schmuckkollektion und eine übermäßige Produktion von weniger rentabler Doublee-Ware. Auch die Verwaltung war für das Unternehmen überdimensioniert.
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Bankenproblematik: Der Vorstand der Bank war gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender bei Kollmar & Jourdan. Der Bank gelang es, durch Maßnahmen wie Factoring und die Kündigung des Kreditengagements, die Liquidität des Unternehmens zu belasten.
Auflösung des Unternehmens
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1978: Das Konkursverfahren führte zur Zerschlagung des Unternehmens. Die Produktion wurde an andere Firmen verkauft: die Edelschmiede Zwickau übernahm die Schmuck- und Uhrbänder-Fertigung, Hampton-Jane Burghardt GmbH die Kettenfertigung und Hema-Optik GmbH die Brillenfertigung.
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Verkauf des Gebäudes: Der Konkursverwalter verkaufte das Anwesen an die Einrichtungsfirma Schmitt und Charissé für 2,6 Millionen DM. 2004 erwarb die Stadt Pforzheim das Gebäude und nutzte es für das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, die Pforzheim Galerie und die Carlo-Schmid-Schule.
Ende des Konkursverfahrens und Reformforderungen
- 1980: Das Konkursverfahren wurde abgeschlossen, und die nicht bevorrechtigten Gläubiger erhielten eine Quote von 96 Prozent. Der Journalismus und die Stuttgarter Zeitung nutzten den Fall als Beispiel für die Notwendigkeit einer Reform des Konkursrechts. Die neue Insolvenzordnung von 1999 wurde dieser Forderung gerecht, jedoch zu spät für Kollmar & Jourdan.
Weblinks
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Das Kollmar & Jourdan-Haus ist ein historisches, denkmalgeschütztes Gebäude in Pforzheim, das an der Bleichstraße 77 bis 81 gelegen ist. Es dient als Standort für mehrere wichtige Einrichtungen, darunter das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, die Pforzheim Galerie und die Carlo Schmid Schule des Internationalen Bundes.
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Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie befindet sich im historischen Kollmar & Jourdan-Haus und widmet sich der Geschichte und Entwicklung der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim. Das Museum bietet einen umfassenden Einblick in die kulturelle und technische Entwicklung dieser bedeutenden Branche.
Beschreibung
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Gründung und Geschichte: Das Museum wurde 1983 im denkmalgeschützten Kollmar & Jourdan-Haus eingerichtet, der ehemaligen Schmuckfabrik Kollmar & Jourdan. Die Idee zur Errichtung des Museums entstand 1979, als der Pforzheimer Kulturbürgermeister Fritz Wurster angesichts der Schließung mehrerer Schmuckfabriken einen Förderverein gründete, um das Erbe der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie zu bewahren. Die Finanzierung des Museums wird seit 1984 von der Stadt Pforzheim getragen.
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Ausstellung:
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Schmuckabteilung (Erdgeschoss): Diese Abteilung zeigt an 18 Stationen verschiedene Produktionsschritte und Techniken der Schmuckherstellung aus verschiedenen historischen Perioden. Die Ausstellung veranschaulicht die Entwicklung der Schmuckproduktion, einschließlich der verwendeten Maschinen und Techniken.
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Uhrenabteilung (1. Stockwerk): Hier wird die gesamte Prozesskette der Uhrenherstellung in Pforzheim dargestellt. Die Ausstellung umfasst alle wesentlichen Schritte von der Herstellung bis zur Feinabstimmung von Uhren und gibt einen detaillierten Einblick in die Uhrenindustrie der Region.
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Weblinks
- Offizielle Website des Technischen Museums der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie (Link zur Website für aktuelle Informationen und Besuche)
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Das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus ist ein renommiertes Spezialmuseum, das sich der Geschichte des Schmucks widmet. Es ist auf Sammlungen aufgebaut, die im 19. Jahrhundert begonnen wurden und bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Schmucks über fünf Jahrtausende hinweg – von prähistorischen bis hin zu zeitgenössischen Stücken.
Sammlungen
Das Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Schmuckstücken aus verschiedenen Epochen und Regionen:
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Antike Kleinodien: Dazu gehören Schmuckstücke aus der griechischen und etruskisch-römischen Antike, die wichtige Einblicke in die Schmuckkunst der frühen Zivilisationen bieten.
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Renaissance und Jugendstil: Die Sammlung umfasst bedeutende Beispiele der Schmuckkunst aus der Renaissance sowie des Jugendstils, die die Entwicklung der Schmuckgestaltung durch verschiedene historische Epochen hinweg zeigen.
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Ringsammlung: Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Ringsammlung, die eine Vielzahl von Stilen und Techniken dokumentiert.
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Zeitgenössische Schmuckkunst: Die Kollektion zeitgenössischer Schmuckkunst ist nahezu einzigartig und bietet einen Überblick über moderne Entwicklungen und Innovationen im Bereich des Schmucks.
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Ethnografischer Schmuck: Das Museum zeigt auch ethnografischen Schmuck, der die Vielfalt und kulturelle Bedeutung von Schmuck in verschiedenen Kulturen widerspiegelt.
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Taschenuhrensammlung: Eine weitere interessante Abteilung des Museums widmet sich der Geschichte und Entwicklung der Taschenuhr.
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Geschichte der Stadt Pforzheim: Eine spezielle Abteilung des Museums befasst sich mit der Geschichte Pforzheims als Zentrum der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie.
Wechselausstellungen
Das Schmuckmuseum Pforzheim organisiert regelmäßig Sonderausstellungen, die historische, ethnologische und moderne Themen des Schmucks und der Goldschmiedekunst behandeln. Beispiele für ausgestellte Stücke sind:
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Schlangenarmreif (griechisch-hellenistisch, 3.-2. Jh. v. Chr.): Ein elegantes Schmuckstück aus der griechischen Antike.
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Blütenstrauß (um 1620): Ein prachtvolles Schmuckstück aus der Renaissancezeit.
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Armreif von Peter Chang (Glasgow, 1998): Ein modernes Beispiel für zeitgenössische Schmuckkunst.
Diese Wechselausstellungen ermöglichen den Besuchern, verschiedene Aspekte der Schmuckgeschichte und -kunst zu entdecken und neue Perspektiven auf die Vielfalt und Kreativität der Schmuckgestaltung zu gewinnen.
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Die Pforzheim Galerie – Städtische Galerie für regionale Kunst ist ein Kunstmuseum in Pforzheim, das sich auf die Dokumentation und Präsentation regionaler Kunst spezialisiert hat.
Geschichte
Die Galerie tritt in die Fußstapfen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städtischen Galerie im Bohnenberger Schlössle. Aus deren Bestand konnte einzig das Gemälde „Der Mineraloge“ von Carl Spitzweg gerettet werden. Dieses Gemälde bildet heute den Auftakt zu einer Dauerausstellung, die die bedeutendsten Strömungen des 20. Jahrhunderts anhand von regionalen Kunstwerken präsentiert.
Sammlung
Die Sammlung der Pforzheim Galerie umfasst Werke von sowohl historisch bedeutenden als auch neueren Künstlern. Zu den bekanntesten Künstlern des Bestands gehören:
- Hans Meid
- Richard Ziegler
- Edmund Daniel Kinzinger
- Erwin Aichele
- Otto Haas
- Karl Abt
- Karl Stretz
- Emil Bizer
Zusätzlich umfasst die Galerie Arbeiten von Vertretern des neueren Kunstschaffens wie:
- Carl Heinz Wienert
- Gerlinde Beck
- Bernd Berner
- Jürgen Brodwolf
- Hans Baschang
- Hetum Gruber
- Manfred Mohr
Wechselausstellungen
Neben der Dauerausstellung organisiert die Pforzheim Galerie vier bis fünf Wechselausstellungen pro Jahr. Diese Ausstellungen konzentrieren sich vor allem auf:
- Jüngere Künstler aus der Region
- Professoren der Hochschule Pforzheim
- Aktuelle Themen mit überregional bekannten Künstlern
Die Wechselausstellungen bieten einen Blick auf zeitgenössische Entwicklungen und fördern den Dialog über aktuelle Kunstthemen.
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Flagge der Stadt Pforzheim:
- Die Flagge ist weiß und blau, mit dem Stadtwappen in der Mitte.
Wappen der Stadt Pforzheim:
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Blasonierung: „Gespalten; vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten dreimal geteilt von Rot, Silber, Blau und Gold.“
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Wappenbegründung:
Das erste Siegel von 1256 zeigte lediglich den Schrägbalkenschild der Herrschaft. Ab Ende des 15. Jahrhunderts wurde das heutige Wappen, das fast unverändert geblieben ist, in Siegeln und anderen Darstellungen verwendet.
Die vordere Schildhälfte zeigt den Schrägbalken von Baden, der sich wohl auch auf die Farben Rot und Gold in der hinteren Schildhälfte bezieht. Die Bedeutung der Farben Silber und Blau ist unklar, jedoch wird vermutet, dass sie von den wittelsbachschen Rauten des Kurpfalz-Wappens abgeleitet sind, da die Stadt von 1463 bis 1750 der pfälzischen Lehnshoheit unterstand.
Der Schrägbalken ist seit dem 13. Jahrhundert als Symbol der Stadtherren von Pforzheim nachweisbar und wurde später das Landeswappen von Baden. Die genaue Bedeutung ist jedoch bis heute nicht eindeutig geklärt. Ab 1489 ist das Wappen in seiner gesamten Form nachweisbar, wobei die Bedeutung ebenfalls nicht gesichert ist. Die heutige Farbgebung des Wappens ist seit 1853 in Gebrauch; zuvor war die Farbgebung eine andere.
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Pforzheim, eine Stadt im Bundesland Baden-Württemberg, hat eine reiche Geschichte und eine vielfältige Bevölkerung. Die Stadt hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen und Entwicklungen durchgemacht, sowohl in Bezug auf ihre Einwohnerzahlen als auch in Bezug auf ihre religiöse Zusammensetzung.
Die Bevölkerung von Pforzheim ist stark durch Einwanderung geprägt. Im Jahr 2017 betrug der Anteil der nichtdeutschen Einwohner 26,0 Prozent, und der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund lag bei 53,7 Prozent. Dies zeigt, dass Pforzheim zu den deutschen Großstädten mit dem höchsten Anteil nichtdeutscher Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund gehört.
Die Stadt hat auch eine vielfältige religiöse Landschaft. Laut Zensus 2011 waren 34,1 % der Einwohner evangelisch, 26,1 % römisch-katholisch und 39,9 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an. In jüngerer Zeit sind die Anteile der evangelischen und katholischen Kirche an der Bevölkerung zurückgegangen, während der Anteil der konfessionslosen Einwohner und Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften gestiegen ist.
Pforzheim beherbergt auch eine israelitische Gemeinde und eine islamische Gemeinschaft, die durch die Fatih-Moschee und die Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat repräsentiert wird. Darüber hinaus gibt es eine hinduistische Gemeinde und eine Jesiden-Gemeinschaft in der Stadt.
Insgesamt zeigt die Bevölkerung von Pforzheim eine starke Diversität in Bezug auf Herkunft und Religion, was die Stadt zu einem interessanten und lebendigen Zentrum in Baden-Württemberg macht.
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Frühgeschichte und Römische Epoche
- Vor der römischen Eroberung: Das Gebiet war von den Kelten bewohnt. Artefakte wie das Bronzepferdefigürchen (500-300 v. Chr.) und die Statue der Heilgöttin Sirona zeugen von der keltischen Präsenz.
- Römische Zeit: Ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. entstand die Siedlung Portus an der Enz, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Römerstraße zwischen Straßburg und Cannstatt.
- Um 259/260: Alemannische Gruppen überwinden den Limes und besetzen das Gebiet.
Frühmittelalter bis Hochmittelalter
- Um 500: Das Gebiet wird Teil des Frankenreichs.
- 1125: Pforzheim kommt von den Saliern zu den Staufern.
- 1195: Pforzheim gelangt durch Heirat an die Welfen und später an Baden (1220-1227).
- 1344: Die Pfarrkirche Pforzheims geht vom Kloster Hirsau an das Kloster Lichtenthal über.
Spätmittelalter
- 1462-1750: Pforzheim wird ein Lehen des Kurfürstentums Pfalz bei Baden.
- 1486: Verlust der politischen Autonomie durch Markgraf Christoph I.
- 1525: Jörg Ratgeb, ein Unterstützer des Bauernaufstandes, wird in Pforzheim gefangen genommen und hingerichtet.
Frühe Neuzeit
- 1535-1565: Pforzheim wird zur Residenz der Unteren Markgrafschaft Baden-Durlach.
- Reformation: Einführung der Reformation durch Markgraf Karl II. um 1556.
- Dreißigjähriger Krieg (1618-1648): Pforzheim wird von kaiserlichen und schwedischen Truppen besetzt, verliert zeitweise die Kontrolle an Bayern.
18. und 19. Jahrhundert
- 1803: Baden wird zum Kurfür putting break in word (within blockquote) sten 1861-1863: Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker verbindet Pforzheim mit dem Eisenbahnnetz.
- 1767: Gründung der Schmuck- und Uhrenindustrie durch Markgraf Karl-Friedrich.
- 1871-1933: Baden ist Teil des Deutschen Reiches, später Republik Baden.
20. Jahrhundert
- 1933-1945: Gleichschaltung unter dem NS-Regime, Verfolgung der jüdischen Gemeinde, Zerstörung der Synagoge während der Novemberpogrome 1938.
- 1945: Pforzheim wird kurzzeitig französische Besatzungszone, dann US-amerikanische.
- 1952: Pforzheim wird Teil des neu gegründeten Bundeslandes Baden-Württemberg.
Historische Politische Geographie
- Napoleonische Bereinigung: Um 1803/1806 zählen die Gemarkungen des heutigen Pforzheims überwiegend zum baden-durlachischen Oberamt Pforzheim.
- Ritterterritorien: Würm und Hohenwart gehörten zur Reichsritterschaft, unter badischer Landeshoheit.
- Grenzgebiete: Im Osten und Südwesten angrenzende württembergische Territorien.
Karte des Großherzogtums Baden
- Eine Karte des Großherzogtums Baden sollte die verschiedenen historischen Gebiete und Grenzen um das heutige Pforzheim darstellen, einschließlich der benachbarten badischen, württembergischen und ritterschaftlichen Territorien.
Diese Zusammenfassung deckt die wesentlichen politischen Ereignisse und Veränderungen in der Geschichte Pforzheims und seiner Umgebung ab, von der keltischen Zeit über die römische Epoche und das Mittelalter bis hin zur Neuzeit und den beiden Weltkriegen.
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Das Naturschutzgebiet "Unteres Würmtal" umfasst 158,5 Hektar in Pforzheim und der Gemeinde Neuhausen im Enzkreis, Baden-Württemberg. Es wurde am 17. August 1995 unter Schutz gestellt und wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe verwaltet. Das Gebiet liegt im Schwarzwald-Randplatten-Naturraum und erstreckt sich entlang der letzten neun Kilometer der Würm vor ihrer Mündung in die Nagold, auf einer Höhe zwischen 252 und 370 Metern.
Der Schutzzweck des Gebiets ist die Erhaltung und Verbesserung des natürlichen Flussverlaufs der Würm, der Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Erlen- und Weidengehölze sowie der laubholzreichen Tannen-Rotbuchen-Wälder. Auch die kulturhistorischen Einrichtungen wie Wasserleitungen, Wehre, Wässerungsgräben und die Burgruine Liebeneck sollen bewahrt werden. Das Gebiet grenzt an mehrere Landschaftsschutzgebiete und ist Teil des FFH-Gebiets "Würm-Nagold-Pforte".
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Pforzheim liegt in einem Dialekt-Übergangsgebiet zwischen schwäbischen und südfränkischen Merkmalen. Dieses Gebiet erstreckt sich vom Nordschwarzwald bis südlich von Heilbronn. Sprachliche Grenzen orientieren sich hier eher an historischen politischen und kirchlichen Grenzen statt an geografischen. Ursprünglich alemannisch, kam das Gebiet um 500 unter fränkischen Einfluss und später zu Baden, was zu einem schwäbischen Dialekt führte.
Die Stadtmundart Pforzheims wurde durch Wechselwirkungen zwischen heimischen und zugewanderten Dialekten geprägt. Verschiedene Stadtteile hatten unterschiedliche Dialekte, die durch Industrialisierung und Zuwanderung verloren gingen. Im frühen 20. Jahrhundert wurden vier Dialektgruppen unterschieden. Der Einfluss der Schriftsprache wuchs, wodurch der frühere französische Einschlag und diverse für die Schmuckindustrie typische Ausdrücke verloren gingen.
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Das Naturschutzgebiet Mangerwiese-Wotanseiche in Pforzheim, Baden-Württemberg, umfasst 65,4 Hektar und wurde am 13. Oktober 1993 unter Schutz gestellt. Es liegt am Westrand des Hagenschieß-Waldes, angrenzend an das Wohngebiet Haidach, zwischen 389 und 429 Metern über NN. Das Gebiet zeichnet sich durch seine vielfältigen Landschaftsstrukturen, inklusive Relikten eines ehemaligen Truppenübungsplatzes, aus. Der Schutzzweck umfasst die Erhaltung und Entwicklung von Gebüschen, Wäldern, Gehölzsäumen, artenreichem Grünland, Nass- und Feuchtwiesen sowie Kleingewässern und Hochstaudenfluren. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung typischer Flora und Fauna, einschließlich Schmetterlings-, Vogel- und Amphibienarten, sowie der wissenschaftlichen Beobachtung der natürlichen Sukzession und der Entwicklung heimischer Laubmischwälder.
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Das Naturschutzgebiet (NSG) Felsenmeer befindet sich in Pforzheim, Baden-Württemberg, und umfasst eine Fläche von 5,6 Hektar. Es liegt im Stadtwald Hagenschieß, südöstlich des Stadtgebiets und nahe der L 572 Richtung Würm. Gegründet am 23. Januar 1978, dient das Gebiet dem Schutz der blockreichen Oberflächengestalt sowie der naturnahen Entwicklung des Buchen-Eichen-Tannenwaldes. Es grenzt südlich an das NSG Unteres Würmtal und ist umgeben vom Landschaftsschutzgebiet für den Stadtkreis Pforzheim. Das Gebiet ist auch als Schonwald und Teil eines FFH-Gebiets sowie des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord geschützt. Zudem ist es als Geotop registriert.
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Mäuerach ist ein Wohngebiet nahe Pforzheim, Baden-Württemberg, und gehört zum Stadtteil Eutingen, der 1975 eingemeindet wurde. Der Ort liegt östlich von Pforzheim auf einem Plateau oberhalb der Enz und ist von Mischwäldern umgeben. Mäuerach entstand aus parzellierten Kleingärten, die im Ersten Weltkrieg an Pforzheimer Bürger verkauft wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen ausgebombte Pforzheimer, dort zu leben und ihre Gartenhäuser auszubauen. Ab 1949 wurde der Ort an das öffentliche Wassernetz angeschlossen, ab 1961 ans Abwassernetz und ab 1982 wurden Gasleitungen verlegt. In den 1960er Jahren setzte verstärkte Bautätigkeit ein, und 1973 wurde die Friedenskirche eingeweiht. Mäuerach ist durch Busse gut an Pforzheim angebunden und verfügt über eine Busverbindung nach Eutingen. Ein Erinnerungsstein an den Luftangriff auf Pforzheim 1945 sowie die „Römischen Ruinen“ eines ehemaligen Gutshofes aus dem 2. Jahrhundert befinden sich in der Nähe.
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Bienen-Erlebnis-Werkstatt für Mädchen in Pforzheim
Die Gleichstellungsstelle der Stadt Pforzheim lädt Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren zu einer spannenden Bienen-Erlebnis-Werkstatt ein. Diese findet im Rahmen der Quartier | Werkstatt am 1. August von 10 bis 13 Uhr im Tiny House beim Alten Friedhof statt. Unter dem Motto „Entdecke die faszinierende Welt der Honig- und Wildbienen“ bietet der Workshop eine interaktive Reise in das Leben der Bienen und verdeutlicht ihre Bedeutung für unsere Umwelt.
Die Teilnehmerinnen erwartet eine umfassende Einführung in die Welt der Bienen, bei der sie mehr über die Aufgaben der Bienen, ihre Lebensweise und den Schutz dieser wichtigen Insekten erfahren werden. Besonders spannend wird es sein, ein Bienenvolk in Schutzkleidung kennenzulernen und Einblicke in den Arbeitsalltag einer erfahrenen Imkerin, Heike Herb vom Landesverband Badischer Imker e.V., zu gewinnen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, kreativ zu werden und Teelichter oder Naturkosmetik aus Bienenwachs herzustellen.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, Mädchen das Berufsbild der Imkerin näherzubringen, das traditionell eher männlich geprägt ist. Durch die interaktive Gestaltung des Workshops sollen sie ermutigt werden, sich mit dem Thema Bienen und Imkerei auseinanderzusetzen. Aufgrund begrenzter Teilnehmerplätze ist eine Anmeldung per E-Mail an gleichstellung(at)pforzheim.de bis zum 25. Juli erforderlich.
Veranstaltungsdetails im Überblick:
- Datum und Uhrzeit: 1. August, 10 - 13 Uhr
- Ort: Tiny House, Teil der Quartier | Werkstatt, Alter Friedhof (Zugang Geigerstraße Höhe Erbprinzenstraße)
- Teilnahmebedingungen: Kostenfreier Workshop für Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren. Anmeldung erforderlich bis 25. Juli per E-Mail an gleichstellung(at)pforzheim.de
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HEISS AUF LESEN©: Start der Sommerleseaktion in Pforzheim
Pforzheim - Die beliebte Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© startet wieder durch: Vom 16. Juli bis zum 7. September 2024 lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe alle Kinder und Jugendlichen der Klassenstufen 1 bis 8 ein, am Leseclub teilzunehmen. Dabei können junge Leseratten nicht nur spannende Bücher entdecken, sondern auch attraktive Preise gewinnen.
Interessierte können sich dafür in der Kinderbibliothek der Stadtbibliothek Pforzheim anmelden. Nach Abgabe einer Anmeldekarte, die von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben wird, erhalten die Teilnehmenden ein persönliches HEISS AUF LESEN©-Logbuch. Dieses begleitet sie während der Aktion, in der sie Bücher nach eigenem Geschmack ausleihen und lesen können. Für jedes gelesene Buch erhalten sie einen Stempel im Logbuch und können ab dem dritten Buch an der Verlosung toller Preise teilnehmen.
Die große Abschlussparty steigt am 20. September 2024 in der Stadtbibliothek Pforzheim. Unter anderem wird die junge Illustratorin Hanna Wenzel aus Stuttgart eine Live-Zeichnen-Show präsentieren. Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde und haben die Chance, Preise wie Eintrittskarten für spannende Ausflugsziele oder Buch-Gutscheine zu gewinnen.
Die Schirmherrschaft für HEISS AUF LESEN© übernimmt Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, die die Aktion am 16. Juli persönlich in der Stadtbibliothek Heimsheim eröffnen wird. Ziel der Aktion ist es, Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien Freude am Lesen zu vermitteln und ihre Lesefähigkeiten spielerisch zu fördern.
HEISS AUF LESEN© wird von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen am Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert und findet bereits zum 14. Mal statt. Insgesamt nehmen 42 Bibliotheken im Regierungsbezirk teil, darunter auch die Stadtbibliothek Pforzheim, die im letzten Jahr 114 junge Leserinnen und Leser begeisterte.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung stehen Anmeldekarten in der Kinderbibliothek bereit oder können auf der Homepage der Stadtbibliothek heruntergeladen werden. HEISS AUF LESEN© - für ein spannendes Leseabenteuer in den Sommerferien!
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Undercover Boss mit Oberbürgermeister Peter Boch: Einblick in den Alltag Pforzheimer Institutionen
Am 15. Juli 2024 um 20:15 Uhr wird eine besondere Folge von „Undercover Boss“ auf RTL ausgestrahlt, bei der Oberbürgermeister Peter Boch von Pforzheim im Mittelpunkt steht. Als erster gewählter Volksvertreter begab sich Boch verdeckt in verschiedene städtische Einrichtungen wie einen Hort, die Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst, um den Alltag der Mitarbeiter hautnah zu erleben. Unter dem Decknamen Timo erlangte der Rathauschef authentische Einblicke und sprach offen mit Bürgern über deren Anliegen und die Herausforderungen in der Stadt.
Besonders beeindruckt zeigte sich Boch von der Arbeit der Feuerwehr und Rettungsdienste, die ihm ihre Erlebnisse und Einsätze für die Pforzheimer Bevölkerung schilderten. Die Teilnahme am Format diente nicht nur dazu, Einblicke in die tägliche Arbeit der Stadtbediensteten zu gewinnen, sondern auch, positive Aspekte und das Engagement der Stadt Pforzheim einem breiten Publikum näherzubringen.
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Pforzheim verzeichnet zweithöchsten Bevölkerungszuwachs in Baden-Württemberg
Pforzheim konnte im Zensus 2022 einen bemerkenswerten Anstieg der Bevölkerungszahlen um 4,8 Prozent verzeichnen und liegt damit auf dem zweiten Platz im Vergleich aller Stadtkreise, kreisfreien Städte und Landkreise. Dieser Anstieg wird sich positiv auf die finanziellen Mittel der Stadt auswirken, wie Oberbürgermeister Peter Boch und Finanzbürgermeister Dirk Büscher erläutern.
Die Einwohnerzahl spielt eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der Bedarfsmesszahl im Kommunalen Finanzausgleich Baden-Württembergs. Diese Zahl bestimmt, wie viel Geld eine Gemeinde benötigt, um ihre Aufgaben zu erfüllen, und wird mit der Steuerkraft der Gemeinde verrechnet. Je mehr Einwohner eine Gemeinde hat, desto höher ist der finanzielle Bedarf, da mehr Dienstleistungen erbracht werden müssen, beispielsweise für Schulen, Kindergärten oder die Infrastruktur. Daher erhöht sich Pforzheims Anspruch auf finanzielle Mittel aus dem Finanzausgleich.
Oberbürgermeister Peter Boch freut sich: „Mittelfristig sprechen wir von 24 Millionen Euro pro Jahr, um die sich unser Anspruch aus dem Finanzausgleich erhöht. Bis 2028 beläuft sich diese Summe auf gut 100 Millionen Euro. Das eröffnet völlig neue Gestaltungsspielräume, die wir in den nächsten Jahren dringend benötigen.“ Boch plant, diese Mittel in die Stadtentwicklung, die Instandhaltung und Funktionsfähigkeit der Bäder sowie in Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung, insbesondere in den Bereichen Bildung und Kinderbetreuung, zu investieren. „Fehlendes Personal ist einer der Gründe, warum wir Kinderbetreuungsplätze nicht vergeben können“, betont Boch.
Gleichzeitig erinnert Boch daran, dass die verbesserten finanziellen Mittel auch zur Reduzierung von Kreditaufnahmen genutzt werden müssen, wie es die Haushaltsverfügung des Regierungspräsidiums Karlsruhe vorschreibt. „Dennoch erhöht sich unsere Handlungsfähigkeit, da wir unsere geplanten Kreditaufnahmen reduzieren können“, so der Oberbürgermeister.
In den Jahren 2025, 2026 und 2027 werden die zusätzlichen Beträge aus dem Kommunalen Finanzausgleich unterschiedlich hoch ausfallen, was an der komplexen Finanzausgleichssystematik liegt. Stadtkämmerer Konrad Weber rechnet für 2025 mit zusätzlichen 16,9 Millionen Euro, für 2026 mit 33 Millionen Euro und für 2027 mit 29 Millionen Euro. Ab 2028 würden dann 24 Millionen Euro erreicht. „Trotz der erfreulichen Verbesserungen müssen wir für die Jahre 2025 bis 2028 mit weiterhin hohen Defiziten im Ergebnishaushalt rechnen“, warnt Finanzbürgermeister Dirk Büscher.
Stadtkämmerer Konrad Weber weist abschließend darauf hin, dass sich für die Berechnungen ab 2025 noch größere Veränderungen ergeben könnten, da sich auch bundes- und landesweite Veränderungen der Einwohnerzahlen auf den neuen Kopfbetrag auswirken werden. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird sich ebenfalls in den neuen Zahlen widerspiegeln. Die Zahlen des Zensus beziehen sich auf das Jahr 2022, seitdem sind die Einwohnerzahlen weiter gestiegen.
Diese Entwicklung bietet Pforzheim eine einmalige Chance, die finanziellen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen und gleichzeitig in wichtige Zukunftsprojekte zu investieren.
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Das Stadttheater Pforzheim, auch bekannt als Theater Pforzheim, ist das zentrale Theater der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. Es befindet sich am Waisenhausplatz direkt an der Enz und verfügt über zwei Spielstätten: Das Große Haus mit 511 Sitzplätzen und das Podium, das mit einer variablen Bestuhlung Platz für bis zu 193 Zuschauer bietet. Das 1990 nach den Plänen des Architekten Bodo Fleischer errichtete Theatergebäude ist ein Drei-Sparten-Haus, in dem Theateraufführungen, Opern, Operetten, Ballett, Konzerte und Musicals dargeboten werden. Das Orchester des Hauses ist die Badische Philharmonie Pforzheim.
Die Geschichte des Theaters in Pforzheim reicht bis ins Jahr 1803 zurück, als in der Theaterstraße das sogenannte Komödienhaus als Spielstätte für reisende Schauspieltruppen eingerichtet wurde. Nach der Schließung und dem Abriss des baufälligen Komödienhauses 1888 setzte sich ein 1885 gegründeter Theaterverein für ein neues Theater ein. Schließlich wurde 1900 ein von Alfons Kern geplanter Saalbau in der Jahnstraße eingeweiht, der Platz für rund 2.000 Zuschauer bot. Der Kapellmeister Hans Leger schuf 1933 das erste reguläre Drei-Sparten-Theater in Pforzheim. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde bereits kurz nach Kriegsende wieder Theater gespielt, zunächst in provisorischen Räumen. 1948 fand das Theater in der Osterfeldschule eine neue Heimat, bevor es 1990 in die heutigen Räumlichkeiten am Waisenhausplatz umzog. Zur Eröffnung wurde Mozarts "Zauberflöte" aufgeführt.
Unter dem Namen "Städteoper Südwest" tritt das Pforzheimer Ensemble seit 1959 auch in theaterlosen Städten in Baden-Württemberg, der Schweiz und Österreich auf. Im Jahr 2005 beschäftigte das Theater rund 200 Mitarbeiter und verfügte über einen Jahresetat von etwa 12 Millionen Euro. In einer Spielzeit werden in der Regel acht Schauspielinszenierungen, sechs Sinfoniekonzerte, vier Opern, drei Musicals oder Operetten, zwei Ballettabende sowie ein Kindertheaterstück aufgeführt. Trotz anfänglich hoher Besucherzahlen stagnieren diese seit einigen Jahren, was zu einem Publikumsschwund führte.
Die Leitung des Theaters wechselte mehrfach. Nach dem Weggang des Intendanten Georg Köhl 2003 übernahm ein Führungstrio die Leitung, bestehend aus dem Generalmusikdirektor, Verwaltungsdirektor und Schauspieldirektor. Diese Struktur wurde 2015 wieder durch eine zweigliedrige Leitung ersetzt. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist Markus Hertel Intendant des Stadttheaters Pforzheim.
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Das Stadttheater Pforzheim, auch als Theater Pforzheim bekannt, ist das zentrale Theater der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. Es befindet sich am Waisenhausplatz direkt an der Enz und verfügt über zwei Spielstätten: Das Große Haus mit 511 Sitzplätzen und das Podium, das mit einer variablen Bestuhlung Platz für bis zu 193 Zuschauer bietet. Das 1990 nach den Plänen des Architekten Bodo Fleischer errichtete Theatergebäude ist ein Drei-Sparten-Haus, in dem Theateraufführungen, Opern, Operetten, Ballett, Konzerte und Musicals dargeboten werden. Das Orchester des Hauses ist die Badische Philharmonie Pforzheim.
Die Geschichte des Theaters in Pforzheim reicht bis ins Jahr 1803 zurück, als in der Theaterstraße das sogenannte Komödienhaus als Spielstätte für reisende Schauspieltruppen eingerichtet wurde. Nach der Schließung und dem Abriss des baufälligen Komödienhauses 1888 setzte sich ein 1885 gegründeter Theaterverein für ein neues Theater ein. Schließlich wurde 1900 ein von Alfons Kern geplanter Saalbau in der Jahnstraße eingeweiht, der Platz für rund 2.000 Zuschauer bot. Der Kapellmeister Hans Leger schuf 1933 das erste reguläre Drei-Sparten-Theater in Pforzheim. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde bereits kurz nach Kriegsende wieder Theater gespielt, zunächst in provisorischen Räumen. 1948 fand das Theater in der Osterfeldschule eine neue Heimat, bevor es 1990 in die heutigen Räumlichkeiten am Waisenhausplatz umzog. Zur Eröffnung wurde Mozarts "Zauberflöte" aufgeführt.
Unter dem Namen "Städteoper Südwest" tritt das Pforzheimer Ensemble seit 1959 auch in theaterlosen Städten in Baden-Württemberg, der Schweiz und Österreich auf. Im Jahr 2005 beschäftigte das Theater rund 200 Mitarbeiter und verfügte über einen Jahresetat von etwa 12 Millionen Euro. In einer Spielzeit werden in der Regel acht Schauspielinszenierungen, sechs Sinfoniekonzerte, vier Opern, drei Musicals oder Operetten, zwei Ballettabende sowie ein Kindertheaterstück aufgeführt. Trotz anfänglich hoher Besucherzahlen stagnieren diese seit einigen Jahren, was zu einem Publikumsschwund führte.
Die Leitung des Theaters wechselte mehrfach. Nach dem Weggang des Intendanten Georg Köhl 2003 übernahm ein Führungstrio die Leitung, bestehend aus dem Generalmusikdirektor, Verwaltungsdirektor und Schauspieldirektor. Diese Struktur wurde 2015 wieder durch eine zweigliedrige Leitung ersetzt. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist Markus Hertel Intendant des Stadttheaters Pforzheim.
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Das Reuchlinhaus in Pforzheim ist ein bedeutendes Kulturzentrum im Stadtgarten, das zwischen 1957 und 1961 nach den Plänen des Architekten Manfred Lehmbruck erbaut wurde. Es ist nach Johannes Reuchlin benannt, einem bedeutenden Humanisten und bekanntesten Sohn Pforzheims. Das Gebäude besticht durch ein zentrales Foyer mit einer freischwingenden Treppe, die die einzelnen quaderförmigen Bauteile miteinander verbindet. Diese Pavillons beherbergen das Schmuckmuseum Pforzheim und den Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e.V.
Ursprünglich stand an der Stelle des heutigen Reuchlinhauses von 1900 bis 1945 ein von Alfons Kern geplanter Saalbau, der während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Nach dem Krieg entschied man sich, an dieser Stelle ein neues Kulturzentrum zu errichten. 1953 gewann Lehmbruck den Architektenwettbewerb für das neue Projekt, dessen Bau 1957 begann und 1961 abgeschlossen wurde.
Das Reuchlinhaus besteht aus mehreren pavillonartigen Quadern, die sich um ein vollständig verglastes Foyer mit einer markanten Wendeltreppe gruppieren. Die einzelnen Pavillons sind unterschiedlich gestaltet: Der Bibliothekspavillon besteht aus Sichtbeton mit großen Fensterfronten, die Ausstellungshalle des Kunstvereins ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, das Stadtmuseum ist mit regionalem Sandstein verkleidet, und das Schmuckmuseum ist mit künstlerisch bearbeiteten Aluminiumplatten versehen.
Lehmbruck entwarf nicht nur die Architektur, sondern auch die Inneneinrichtung des Gebäudes, was zu seiner späteren Hinwendung zu Typenbauprogrammen und Systemmöbeln führte. Trotz überregionaler Anerkennung der Architektur gab es im praktischen Betrieb Schwachstellen, wie undichte Flachdächer und Lichtkuppeln sowie unzureichende klimatische Verhältnisse in der Kunsthalle und fehlenden Diebstahlschutz im Schmuckmuseum. Dies führte zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen und Erweiterungen, unter anderem in den Jahren 1993/1994 und 2002 bis 2006, wobei die ursprüngliche Gestaltung weitgehend beibehalten wurde.
1994 wurde das Reuchlinhaus schließlich unter Denkmalschutz gestellt, da sowohl die Architektur als auch die fest eingebauten Möbel und Einbauten als bedeutendes Beispiel für die Architekturauffassung der späten 1950er Jahre anerkannt wurden. Die denkmalgerechte Sanierung und der Erhalt der originalen Vitrinen im Schmuckmuseum sind Beispiele für die Bemühungen, die historische Bedeutung des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig den modernen Anforderungen gerecht zu werden.
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Das Reuchlinhaus ist ein bedeutendes Kulturzentrum im Stadtgarten von Pforzheim, erbaut zwischen 1957 und 1961 nach den Plänen des Architekten Manfred Lehmbruck (1913–1992). Es wurde nach Johannes Reuchlin (1455–1522), dem bekanntesten Sohn Pforzheims und einem bedeutenden Humanisten, benannt. Das Gebäude besticht durch ein zentrales Foyer mit einer freischwingenden Treppe, die die einzelnen quaderförmigen Bauteile miteinander verbindet. Diese Pavillons beherbergen das Schmuckmuseum Pforzheim und den Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e.V.
Ursprünglich stand an der Stelle des heutigen Reuchlinhauses von 1900 bis 1945 ein von Alfons Kern geplanter Saalbau, der während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Nach dem Krieg entschied man sich, an dieser Stelle ein neues Kulturzentrum zu errichten. 1953 gewann Lehmbruck den Architektenwettbewerb für das neue Projekt, dessen Bau 1957 begann und 1961 abgeschlossen wurde.
Das Reuchlinhaus besteht aus mehreren pavillonartigen Quadern, die sich um ein vollständig verglastes Foyer mit einer markanten Wendeltreppe gruppieren. Die einzelnen Pavillons sind unterschiedlich gestaltet: Der Bibliothekspavillon besteht aus Sichtbeton mit großen Fensterfronten, die Ausstellungshalle des Kunstvereins ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, das Stadtmuseum ist mit regionalem Sandstein verkleidet, und das Schmuckmuseum ist mit künstlerisch bearbeiteten Aluminiumplatten versehen.
Lehmbruck entwarf nicht nur die Architektur, sondern auch die Inneneinrichtung des Gebäudes, was zu seiner späteren Hinwendung zu Typenbauprogrammen und Systemmöbeln führte. Trotz überregionaler Anerkennung der Architektur gab es im praktischen Betrieb Schwachstellen, wie undichte Flachdächer und Lichtkuppeln sowie unzureichende klimatische Verhältnisse in der Kunsthalle und fehlenden Diebstahlschutz im Schmuckmuseum. Dies führte zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen und Erweiterungen, unter anderem in den Jahren 1993/1994 und 2002 bis 2006, wobei die ursprüngliche Gestaltung weitgehend beibehalten wurde.
1994 wurde das Reuchlinhaus schließlich unter Denkmalschutz gestellt, da sowohl die Architektur als auch die fest eingebauten Möbel und Einbauten als bedeutendes Beispiel für die Architekturauffassung der späten 1950er Jahre anerkannt wurden. Die denkmalgerechte Sanierung und der Erhalt der originalen Vitrinen im Schmuckmuseum sind Beispiele für die Bemühungen, die historische Bedeutung des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig den modernen Anforderungen gerecht zu werden.
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Das Stadtmuseum Pforzheim befindet sich in der ehemaligen Kirche St. Martin und im Alten Schulhaus in Pforzheim, Baden-Württemberg. Seit 1974 beherbergt es die städtische Sammlung und bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Stadt. Die Adresse des Museums lautet Westliche Karl-Friedrich-Straße 241/243.
Die Geschichte des Museums beginnt 1897 mit der Gründung der städtischen Altertumssammlung auf Initiative von Alfons Kern. Im Jahr 1924 wurde das Reuchlinmuseum auf dem Schlossberg eröffnet, welches jedoch am 23. Februar 1945 durch einen Bombenangriff zerstört wurde. 1952 eröffnete das Heimatmuseum im Archivbau auf dem Schlossberg erneut seine Türen und zog 1961 ins Reuchlinhaus in der Jahnstraße 42 um. Schließlich fand das Museum 1974 seinen Platz in der profanierten Kirche St. Martin und dem benachbarten ehemaligen Schulhaus im Stadtteil Brötzingen. Seit 1995 trägt es den Namen Stadtmuseum Pforzheim.
Die Dauerausstellung des Stadtmuseums Pforzheim ist in drei Hauptbereiche gegliedert: „Von Flößern und Goldschmieden“, „Von der Fürstenhochzeit“ und „Der Zerstörung 1945“. Diese Bereiche bieten den Besuchern einen detaillierten Einblick in die historischen und kulturellen Aspekte der Stadt Pforzheim. Zusätzlich zur Dauerausstellung organisiert das Museum regelmäßig Sonderausstellungen, wie zum Beispiel im Jahr 2018 die Ausstellung „Pforzheim und seine Partnerstädte“, die verschiedene Facetten der internationalen Beziehungen der Stadt beleuchtete.
Das Stadtmuseum Pforzheim ist ein wichtiger Ort für die Erhaltung und Präsentation der Stadtgeschichte und bietet Einblicke in die Entwicklung und kulturellen Hintergründe von Pforzheim.
- Das Stadtmuseum Pforzheim
- Die Villa Rustica
- Gert Hager
- Peter Boch
- Fatih-Moschee
- Die Fatih-Moschee in Pforzheim
- Dialekt in Pforzheim
- Würm
- Würm
- Nordstadt
- Die Nordstadt
- Huchenfeld
- Huchenfeld, ein Stadtteil von Pforzheim
- Hohenwart
- Hohenwart
- Eutingen
- Eutingen
- Dillweißenstein
- Dillweißenstein
- Bohrainschule
- Die Waldschule Büchenbronn
- Büchenbronn
- Ausstellung „PARAD „EYES“ FRACTAL ODYSSEY“ im A.K.T;
- Pforzheim
- Huchenfeld
- Bergkirche Büchenbronn
- Büchenbronner Aussichtsturm
- Büchenbronn
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