Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Der markante Brunnen im Pforzheimer Stadtteil Büchenbronn verkörpert die kühle Formensprache der 1970er Jahre und beeindruckt durch seine kunstvolle Gestaltung. Ursprünglich von der Gemeindeverwaltung Büchenbronns vor der Eingemeindung nach Pforzheim in Auftrag gegeben, bleibt er ein Symbol der eigenständigen Geschichte des Ortes.

Das Brunnenensemble, das sich harmonisch an das abschüssige Gelände anpasst, besteht aus drei unterschiedlich hohen Sichtbetonbecken. Im obersten Becken thront eine von Rolf Gröger geschaffene Brunnenplastik. Der Pforzheimer Bildhauer und Keramiker gestaltete sieben freistehende Betonstelen in rechteckiger und dreieckiger Form, die mit leuchtenden Mosaikbändern in Blau- und Grüntönen verziert sind. Diese Farbwahl spiegelt Himmel und Wasser wider und fügt sich nahtlos in die Gesamtästhetik der Anlage ein.

Die Vorderseite der höchsten Stele ziert eine zweiteilige Metallplastik aus 20 unterschiedlich großen Kugeln. Über diese ergießt sich das Wasser in das darunterliegende Becken. Diese Metallkugeln symbolisieren Luftblasen im sprudelnden Wasser und greifen erneut das Motiv des Kreises auf, das sich durch die gesamte Anlage zieht.

Der Büchenbronner Brunnen ist nicht nur ein architektonisches Relikt der 1970er Jahre, sondern auch ein künstlerisches Wahrzeichen der Region. Mit seiner durchdachten Gestaltung und der symbolträchtigen Brunnenplastik erinnert er an die eigenständige Geschichte Büchenbronns und bereichert die Region kulturell wie ästhetisch.

Der südlich von Pforzheim gelegene Stadtteil Büchenbronn ist bekannt für seine idyllische Lage zwischen den Flüssen Enz und Nagold. Vom Aussichtsturm auf dem 610 Meter hohen Eichberg, dem höchsten Punkt der Gemarkung, bietet sich ein spektakulärer Rundblick über die Region.

Nur wenige Minuten entfernt lädt der Herrmannsee zu Spaziergängen und Freizeitaktivitäten ein. Büchenbronn bewahrt trotz seiner Eingemeindung am 1. Januar 1974 seine eigenständige Identität, unter anderem durch die Ortsverwaltung.

Newsflash: Pforzheim und Region

Tiefenbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis, Baden-Württemberg, bestehend aus den Teilorten Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm). Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 428 m ü. NN und umfasst eine Fläche von 14,79 km². Zum Stand von 2008 hatte Tiefenbronn insgesamt 5.364 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von 363 Einwohnern pro km² entspricht.

Geschichtlich wurde Tiefenbronn erstmals um 1105 erwähnt und war lange Zeit im Besitz der Herren von Gemmingen. Nach verschiedenen Besitzwechseln unter anderem an das Großherzogtum Baden entwickelte sich Tiefenbronn ab 1839 wirtschaftlich durch Markt- und Weggeldrechte.

Der Ort ist geprägt durch Sehenswürdigkeiten wie die katholische Kirche St. Maria Magdalena mit Kunstschätzen aus dem 15. Jahrhundert, das ehemalige Schloss der Herren von Gemmingen und das Jägerhaus aus dem 16. Jahrhundert. Auch das Geburtshaus des Naturforschers Franz Josef Gall befindet sich hier.

In Tiefenbronn sind zahlreiche Vereine aktiv, darunter der FV Tiefenbronn, der Tennisclub, der Biet-Club und verschiedene Karnevalsvereine wie der Tiefenbronner Carnevalverein "Schmellenhopfer" und die Tiefenbronner Geisterjäger.

Wirtschaftlich ist Tiefenbronn durch eine Vielzahl von Unternehmen geprägt, die von Tierbestattungen über Architekturbüros bis hin zu Gaststätten und Industrietechnik reichen.

Frank Spottek ist der aktuelle Bürgermeister von Tiefenbronn, der 2012 mit 78,6 % der Stimmen gewählt wurde.

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