Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Die Fatih-Moschee in Pforzheim, auch bekannt als "Eroberer-Moschee", ist die erste Moschee, die in Baden-Württemberg erbaut wurde. Sie wurde von 1990 bis 1992 errichtet und gehört zum Moscheeverein "Türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion Pforzheim e.V.", der wiederum Teil des Dachverbands DITIB ist. Der Gebetssaal der Moschee bietet Platz für 750 Personen, darunter 150 auf der Frauenempore.

Die Moschee ist als "Kuppelmoschee" gestaltet und verfügt über ein 23 Meter hohes Minarett. Die Grundsteinlegung fand am 17. März 1990 statt, und die Einweihung erfolgte am 26. September 1992. Der Bau wurde vom Architekten Gökcen Sungurtekin geplant, und die Baukosten beliefen sich auf 5,5 Millionen Mark. Eine umstrittene Kollekte der evangelischen und katholischen Kirche in Pforzheim finanzierte einen Kronleuchter für den Gebetssaal. Das "Amt für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei" (Diyanet) beteiligte sich mit 125.000 Mark, und die Stadt Pforzheim unterstützte das Projekt mit einer Schenkung von 4.000 Mark.

Die Fatih-Moschee ist ein bedeutendes Symbol für den interreligiösen Dialog und die Integration in Pforzheim und trägt zur Vielfalt der Stadt bei.

Newsflash: Pforzheim und Region

Max Kollmar (* 24. November 1872 in Pforzheim; † 4. März 1966) war ein bedeutender deutscher Kaufmann und Unternehmer, der vor allem durch seine Rolle als Direktor der Kollmar & Jourdan AG in Pforzheim bekannt wurde.

Leben und Karriere

  • Frühes Leben: Max Kollmar wurde am 24. November 1872 in Pforzheim geboren. Er war Sohn von Emil Kollmar, dem Gründer der Kollmar & Jourdan AG.

  • Unternehmertum: Max Kollmar trat in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm nach dessen Tod im Jahr 1939 die Leitung der Kollmar & Jourdan AG zusammen mit seinem Bruder Reinhard Kollmar.

  • Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg: Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Firma Kollmar & Jourdan durch die Zerstörungen des Krieges stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, leitete Max Kollmar den Wiederaufbau des Unternehmens. Unter seiner Leitung gelang es, die Firma wieder zu einer bedeutenden Größe in der Schmuckindustrie zu machen.

  • Beiträge zur Schmuckherstellung: Kollmar & Jourdan spielte eine zentrale Rolle in der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Schmuckherstellung und -verarbeitung in der Region.

Ehrungen

  • 1952: Max Kollmar wurde für seine Verdienste um die Schmuckindustrie und seine Rolle im Wiederaufbau seines Unternehmens mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Max Kollmar hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Schmuckindustrie und wird als eine prägende Figur in der Geschichte von Pforzheim und seiner Schmucktradition angesehen.

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