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Wasserstoff-Kernnetz: Ein entscheidender Schritt für die Energiewende
Die Fernleitungsnetzbetreiber haben der Bundesnetzagentur einen gemeinsamen Antrag für das Wasserstoff-Kernnetz vorgelegt, ein zentrales Infrastrukturprojekt der Energiewende. Das Wasserstoff-Kernnetz soll Verbrauchs- und Erzeugungsschwerpunkte von Wasserstoff sowie Speicher und Importpunkte bis 2032 schrittweise miteinander verbinden. Der Antrag umfasst Leitungen von einer Gesamtlänge von 9.666 km, von denen ein Teil den Status eines Important Project of Common European Interest (IPCEI) trägt und durch Bund und Länder besonders gefördert wird.
Schritte zur Umsetzung:
Die Kernnetz-Leitungen sollen schrittweise von 2025 bis 2032 in Betrieb genommen werden. Rund 60 Prozent der Leitungen sind sogenannte Umstellungsleitungen, die derzeit noch Erdgas transportieren. Die Genehmigung des Antrags obliegt der Bundesnetzagentur, die den Antrag nun prüfen und öffentlich konsultieren wird. Ab Herbst kann die operationale Umsetzung durch die künftigen Kernnetzbetreiber weiter Fahrt aufnehmen.
Ziele des Kernnetzes:
Neben der Anbindung zentraler Industriestandorte sind die regionale Ausgewogenheit und die Einbettung in die europäische Wasserstoffinfrastruktur wichtige Ziele. Alle Bundesländer sollen angebunden werden, und über Grenzübergangspunkte kann frühzeitig Wasserstoff per Pipeline importiert werden. Deutschland wird künftig einen Großteil seines Wasserstoffbedarfs über Importe per Pipeline oder Schiff decken, wobei der Fokus auf dem Nord- und Ostsee- sowie dem Mittelmeerraum liegt.
Finanzierung und Regulierung:
Die Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes erfolgt grundsätzlich privatwirtschaftlich durch Entgelte der Nutzer. Die Bundesregierung hat ein Finanzierungskonzept entwickelt, das privatwirtschaftliche Investitionen anreizt und langfristig die vollständige Finanzierung über Netzentgelte ermöglicht. Eine zeitlich befristete Flexibilisierungsoption für Kernnetz-Maßnahmen erlaubt einen am Bedarf orientierten Aufbau des Kernnetzes.
Weiterentwicklung des Kernnetzes:
Das Kernnetz ist die wesentliche Grundlage für den Aufbau der Wasserstoff-Transportinfrastruktur, stellt aber nicht die Endausbaustufe dar. Die integrierte Netzentwicklungsplanung für Gas und Wasserstoff dient der bedarfsorientierten Weiterentwicklung des Kernnetzes. Im Jahr 2026 soll erstmals ein Netzentwicklungsplan für Gas und Wasserstoff von der Bundesnetzagentur genehmigt werden.
Die Bundesregierung arbeitet intensiv an der Planung für ein leistungsfähiges und kosteneffizientes Kernnetz und hat bereits den regulatorischen Rahmen geschaffen. Mit dem Wasserstoffbeschleunigungsgesetz will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Elektrolyseure, Import- und Speicheranlagen deutlich schneller geplant, genehmigt und gebaut werden können.
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- Kategorie: Regensburg (R)
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Spendensprints für die Natur: Ein Erfolg in Regensburg
Die Spendensprints für die Natur in Regensburg haben dieses Jahr erneut großen Zuspruch erhalten. Schulklassen, Sportvereine und zahlreiche Partner und Unterstützer haben sich aktiv beteiligt, um Projekte zur Förderung der Natur in Stadt und Landkreis Regensburg zu unterstützen.
Beteiligte Gruppen und Vereine:
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SSV Jahn Regensburg
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Guggenberger Legionäre
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Jung-Eisbären Regensburg U17
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Bunkerladies des ESV 1927
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Team Bananenflanke
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Phoenix Footballer
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Frauenteam des EHC Regensburg
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Vier Einrichtungen der KJF Regensburg
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BayWa AG mit Mitarbeitern aus ganz Bayern
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Armin Wolf Laufteam mit der Lange Nacht des Radelns
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Fanclub FC Bayern München Nabburg/Oberpfalz
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Eisbären-Fanclubs
Danksagung:
Ein herzliches Dankeschön geht an das Donau-Einkaufszentrum als Gastgeber, die BayWa AG für die Verdoppelung der Spendensumme, die REWAG für die stete Partnerschaft, sowie an weitere Unterstützer wie die Sparkasse Regensburg, SSV Jahn Regensburg, Vitesco AG, Cube Store Regensburg, Bischofshof und viele mehr.
Zusagen für 2025:
Bereits gibt es erste Zusagen für Energie wird Natur Regensburg 2025. Im Juli des kommenden Jahres werden sich wieder die Räder drehen, um mehr Natur in Stadt und Landkreis Regensburg zu fördern.
Beteiligte Schulen 2024:
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Gymnasium Neutraubling: Entwicklung des neuen Schulgartens
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FOSBOS: Einrichtung eines Sandariums
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SFZ Hemau: Pflanzung von eigenem Gemüse
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SFZ Schule an der Friedenstraße: Neue Hochbeete
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Pater-Rupert-Maier-Zentrum: Totholzzaun, Kräuterspirale, Wildblumenwiese
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Gymnasium Lappersdorf: Streuobstwiese und Hochbeete
Stiftungsprojekte der BayWa Stiftung:
Die BayWa Stiftung hat drei Naturprojekte als Stiftungsprojekte eingerichtet: Waldschule, Schulgarten und O’ pflanzt is. Folgende Schulen werden gefördert:
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Grundschule Kallmünz
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Grundschule Nittendorf
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Grundschule Pettendorf
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Grundschule Obertraubling
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Grundschule Wolfsegg
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Grundschule Beratzhausen
Projekthomepage:
Weitere Informationen und Details zu den Projekten finden Sie auf der Projekthomepage unter www.energie-wird-natur.de/regensburg-2024/.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Wiesbaden (Landeshauptstadt)(WI)
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"KULTUR im PARK": Ein bedeutender Treffpunkt in Wiesbaden
Das Projekt "KULTUR im PARK" ist seit 2012 ein wichtiger Bestandteil des Kulturlebens in Wiesbaden. Finanziert und beauftragt durch das Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden und beheimatet im Kulturzentrum, beteiligt sich das Projekt jährlich an etwa 80 Veranstaltungen im Kulturpark.
Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher betonte in ihrer Begrüßung, dass "KULTUR im PARK" dazu beigetragen hat, den Schlachthof auch außerhalb seiner Gebäude als bedeutenden Treffpunkt mit einem breiten Spektrum kultureller und sozialer Angebote zu etablieren. Die Veranstaltungen und Angebote ziehen Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten an und fördern ein friedliches Miteinander.
Sabine Herrmann, Leiterin der Abteilung Jugendarbeit im Amt für Soziale Arbeit, erklärte, dass der Kulturpark am Wiesbadener Schlachthof ein essenzieller Ort für die Jugendarbeit in Wiesbaden ist. Hier finden junge Menschen einen Raum für kreative Entfaltung und soziale Interaktion.
Dietmar Krah, Koordinator der Initiative, sagte, dass 2023 rund 80 Angebote umgesetzt wurden, die von einem breiten Publikum begeistert angenommen wurden. Das besondere Highlight im vergangenen Jahr war das 1. Internationale Karussell Festival, das mehr als 10.500 Besucher anzog.
Gerhard Schulz vom Kulturzentrum Schlachthof e.V. beschrieb die positive Atmosphäre im Kulturpark, die durch die Identifikation der "Dauergäste" mit dem Platz und seinen Gepflogenheiten entsteht. Die soziokulturelle Arbeit des Kulturzentrums wird durch reale Begegnungen gefördert.
Stephanie Pätzel von der Polizeidirektion Wiesbaden erklärte, dass die Veranstaltungen und Aktivitäten auf dem Areal weitgehend ohne Zwischenfälle verliefen. Es wurden keine Straftaten oder andere Auffälligkeiten bekannt.
Sozialdezernentin Dr. Becher stellte fest, dass das Projekt "KULTUR im PARK" dazu beigetragen hat, aus einem Ort mit erheblichen Problemlagen ein großartiges Freizeitgelände mit hoher Aufenthaltsqualität und überregionaler Leuchtturmfunktion zu machen.
Zukünftige Pläne für "KULTUR im PARK" umfassen die Erweiterung der Infrastruktur, wie den Bau öffentlicher Toiletten und die Realisierung des "KULTurCAMPus". Das Vorhaben, das Teil des "World Design Capital 2026"-Projekts ist, soll den Kulturpark weiter aufwerten und neue Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten schaffen.
Dr. Becher betonte abschließend, dass mit dem kontinuierlichen Ausbau und der stetigen Verbesserung der Infrastruktur im Kulturpark und auf dem Schlachthofgelände ein klares Zeichen für eine sichere und lebenswerte Stadt gesetzt wird. Sie dankte allen Beteiligten und Partnern für das Erreichte und blickt mit Zuversicht in die Zukunft.
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- Kategorie: Köln (kreisfreie Stadt)(K)
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Neue Unterstützung für Familien mit behinderten Kindern und Jugendlichen in Köln
Familien in Köln, die Kinder und Jugendliche mit einer vorhandenen oder möglichen Behinderung haben, erhalten ab sofort eine neue Form der Unterstützung. Drei Verfahrenslots*innen im Amt für Kinder, Jugend und Familie sind dafür zuständig, bei der Klärung von Zuständigkeitsfragen oder bei komplizierten Antragsverfahren zu helfen. Dies betrifft sowohl seelische als auch körperliche oder geistige Behinderungen.
Dagmar Niederlein, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, erklärt, dass das Ziel der Einführung der Verfahrenslots*innen ist, Prozesse zu vereinfachen und den Familien im schwer durchschaubaren Leistungsangebot verschiedener Behörden mehr Unterstützung zu bieten.
Die Verfahrenslots*innen vermitteln und informieren nicht nur zu städtischen Angeboten, sondern auch zu den Leistungen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Dazu gehören beispielsweise Eingliederungshilfen oder Rehabilitationsverfahren.
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt der Verfahrenslots*innen ist die Vorbereitung auf die geplante Umstellung ab 2028, bei der Leistungen für junge Menschen mit Behinderung vorrangig vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe, also dem Amt für Kinder, Jugend und Familie in Köln, gewährt werden sollen. Bisher war dies Aufgabe mehrerer Behörden.
Die Verfahrenslots*innen sind per E-Mail oder telefonisch donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 0221 / 221-33700 zu erreichen.
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Sportvereinsmitgliedschaft bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Während die Olympischen Spiele in Paris stattfinden, fiebert auch in Deutschland eine große Zahl von Menschen mit. Besonders begeistert sind die Kinder und Jugendlichen, die in den beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) registrierten Sportvereinen und -verbänden aktiv sind. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) waren zu Beginn des Jahres 2023 knapp 7,6 Millionen der rund 15,1 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 19 Jahren in einem Sportverein aktiv. Das bedeutet, dass jede zweite Person in dieser Altersgruppe organisierten Sport betrieb. Dieser Anteil ist nahezu unverändert im Vergleich zu vor 20 Jahren, als Anfang 2003 knapp die Hälfte (49 %) der Kinder und Jugendlichen Mitglied in einem Sportverein waren.
Beliebteste Sportarten:
Die drei beliebtesten Sportarten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen 20 Jahren nicht geändert. Fußball bleibt die beliebteste Sportart: Gut 2,2 Millionen Nachwuchssportlerinnen und -sportler waren Anfang 2023 Mitglied in einem Fußballverein, was 29 % aller Kinder und Jugendlichen in Sportvereinen ausmacht. Turnen folgt auf dem zweiten Platz mit knapp 1,9 Millionen Kindern und Jugendlichen, was ein Viertel (25 %) der Mitglieder unter 19 Jahren entspricht. Tennis wird von knapp 394.600 Kindern und Jugendlichen betrieben, was einen Anteil von 5 % an allen Sportvereinsmitgliedern unter 19 Jahren ausmacht.
Die Zahlen zeigen, dass der Sportvereinssektor in Deutschland weiterhin eine starke Basis bei den jungen Generationen hat und dass die traditionellen Sportarten wie Fußball, Turnen und Tennis weiterhin große Beliebtheit genießen.