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- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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* Im Kontext von Bahnhöfen und dem öffentlichen Nahverkehr in Deutschland bezeichnet die „Preisklasse“ die Tarifzonen oder Preisstufen, die für Fahrkarten gelten. Es handelt sich um eine Kategorisierung, die angibt, wie der Bahnhof tariflich eingeordnet ist und welche Preisstufen für die Nutzung der Verkehrsdienste dort gelten.
In diesem Fall bedeutet „Preisklasse 2“, dass der Pforzheim Hauptbahnhof im Tarifgebiet in eine Preisstufe 2 eingeordnet ist. Dies hat Einfluss auf die Preise der Fahrkarten, die für Reisen von oder zu diesem Bahnhof gültig sind. Die Preisklasse beeinflusst, wie teuer oder günstig die Tickets in Bezug auf die Tarifstruktur des jeweiligen Verkehrsverbundes oder der Bahn sind.
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- Kategorie: Meißen (MEI, GRH, RG, RIE)
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Der Landkreis Meißen ist ein Landkreis im Freistaat Sachsen, der seit dem 1. August 2008 besteht und durch die Zusammenlegung der Landkreise Meißen und Riesa-Großenhain entstanden ist. Der Landkreis umfasst das Kerngebiet der einstigen Markgrafschaft Meißen und ist bekannt für seine reiche Geschichte, seine Weinbau-Tradition und seine malerischen Elbhänge.
Geografie: Der Landkreis Meißen liegt in der nördlichen Mitte Sachsens und wird von der Elbe durchflossen. Er grenzt an mehrere Landkreise und Bundesländer, darunter Brandenburg und Thüringen. Die höchste Erhebung des Landkreises befindet sich im Zellwald bei Nossen.
Geschichte: Der Landkreis entstand im Zuge der sächsischen Kreisgebietsreform 2008 aus der Vereinigung der beiden Vorgängerkreise Meißen und Riesa-Großenhain. Diese wurden in den 1990er Jahren in der ersten sächsischen Kreisreform nach der Wende gebildet.
Bevölkerung: Die Einwohnerzahl des Landkreises Meißen hat sich seit 2008 leicht verringert und beträgt laut den letzten Zahlen (Stand 31. Dezember 2023) 241.160 Einwohner.
Politik: Der Kreistag des Landkreises Meißen besteht aus 86 Mitgliedern, die in verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen vertreten sind. Der Landrat ist das höchste verwaltungstechnische Organ des Landkreises und wird alle sieben Jahre gewählt. Aktuell ist Ralf Hänsel (CDU) Landrat.
Wirtschaft und Infrastruktur: Die Wirtschaft des Landkreises Meißen ist diversifiziert und umfasst unter anderem produzierendes Gewerbe, Landwirtschaft, Weinbau und Tourismus. Der Landkreis verfügt über eine gute Infrastruktur mit Autobahnen, Bundesstraßen, Eisenbahnstrecken und öffentlichem Personennahverkehr.
Gesundheitswesen: Der Landkreis Meißen ist Träger der Elblandkliniken, die aus vier Klinikstandorten in Meißen, Radebeul, Riesa und Großenhain bestehen und über 1.000 Betten verfügen.
Schutzgebiete: Im Landkreis befinden sich 24 ausgewiesene Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 120,3 km².
Städte und Gemeinden: Der Landkreis besteht aus 28 Gemeinden, von denen zehn das Stadtrecht besitzen. Die Städte Coswig, Großenhain, Meißen, Radebeul und Riesa tragen den Sondernamen Große Kreisstadt.
Kfz-Kennzeichen: Am 1. August 2008 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen MEI zugewiesen. Seit dem 9. November 2012 sind zudem die Unterscheidungszeichen GRH, RG und RIE erhältlich.
Der Landkreis Meißen ist ein attraktives Gebiet mit einer reichen Kultur- und Naturlandschaft, das sowohl für den Wohnort als auch für den Tourismus interessant ist.
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- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Fritz Wurster (* 12. Februar 1922 in Brötzingen; † 9. April 2016) war ein deutscher Politiker der CDU und engagierte sich in verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ämtern in der Stadt Pforzheim sowie auf Landesebene.
Leben
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Frühe Jahre: Wurster besuchte zunächst die Volksschule und absolvierte eine Verwaltungslehre beim Arbeitsamt. Nachdem er das Abitur nachgeholt hatte, plante er ein Studium, wurde jedoch 1942 zur Wehrmacht eingezogen. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er und geriet schließlich in Gefangenschaft, aus der er 1945 entkommen konnte.
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Nach dem Krieg: Nach dem Ende des Krieges arbeitete Wurster zunächst als Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft und auf dem Bau. 1946 begann er eine Anstellung als Sekretär in einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik. Von 1954 bis 1969 war er Geschäftsführer der Außenstelle Pforzheim der Handwerkskammer Karlsruhe. Nach seinem Ruhestand engagierte er sich als Geschäftsführer des Schiller-Gymnasiums und als ehrenamtlicher Leiter des Technischen Museums der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.
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Politisches Engagement: Wurster trat 1946 in die CDU ein und wurde im selben Jahr Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Pforzheim. Ab 1949 war er als Sekretär für den Bundestagsabgeordneten Gottfried Leonhard tätig.
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Kommunalpolitik: Von 1951 bis 1969 war Wurster Mitglied des Gemeinderates von Pforzheim, wo er zeitweise die CDU-Fraktion leitete. Er wurde 1960, 1964 und 1968 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, dem er bis 1972 angehörte. Von 1969 bis 1987 war er Bürgermeister für Kultur, Sport, Soziales und Schule der Stadt Pforzheim.
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Familie: Fritz Wurster war verheiratet und hatte drei Kinder.
Auszeichnungen
- 1972: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
Fritz Wurster hinterließ eine bedeutende Spur in der kommunalen und landespolitischen Landschaft Baden-Württembergs und setzte sich in seiner Zeit für die Entwicklung und Förderung von Kultur, Sport und sozialen Belangen in Pforzheim ein.
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- Kategorie: Leipzig (L, BNA, GHA, GRM, MTL, WUR)
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Der Landkreis Leipzig ist ein Landkreis im Nordwesten Sachsens, der im Rahmen der sächsischen Kreisreform im Jahr 2008 durch den Zusammenschluss der Landkreise Leipziger Land und Muldentalkreis entstanden ist. Die Kreisstadt ist Borna, während die bevölkerungsreichste Stadt Grimma ist. Der Landkreis liegt südlich der kreisfreien Stadt Leipzig und grenzt an Sachsen-Anhalt im Westen und Thüringen im Südwesten.
Der Landkreis befindet sich in der Leipziger Tieflandsbucht und ist ziemlich eben, mit einigen Erhebungen im Norden (Hohburger Berge) und im Süden. Größere Flüsse im Landkreis sind die Mulde, die Pleiße und die Weiße Elster. Erwähnenswert sind auch die vielen Seen des Leipziger Neuseenlandes im Westen des Kreises, die durch Flutungen ehemaliger Braunkohletagebaue entstanden sind.
Der Landkreis Leipzig hat eine vielfältige Wirtschaftsstruktur und verfügt über eine gute Infrastruktur mit mehreren Bundesautobahnen und Bundesstraßen, sowie Eisenbahnstrecken, die den Landkreis mit anderen Teilen Deutschlands verbinden. Die Stadt Leipzig ist über den Leipziger City-Tunnel umsteigefrei erreichbar.
Der Landkreis ist in 30 Gemeinden unterteilt, darunter mehrere Große Kreisstädte wie Borna, Grimma, Markkleeberg und Wurzen. Der Landkreis Leipzig hat eine reiche Geschichte und verfügt über zahlreiche Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und andere Schutzgebiete.
Die politische Landschaft im Landkreis Leipzig wird durch den Kreistag und den Landrat bestimmt. Der Kreistag besteht aus 92 Mitgliedern, die in verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen vertreten sind. Der Landrat ist das höchste verwaltungstechnische Organ des Landkreises und wird alle sieben Jahre gewählt.
Der Landkreis Leipzig ist auch bekannt für seine Gesundheitswirtschaft, mit mehreren Krankenhäusern und Rehabilitationszentren, die eine breite Palette von medizinischen Dienstleistungen anbieten.
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- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Julius Moser (* 18. Juli 1882 in Pforzheim; † 12. Februar 1970 ebenda) war ein deutscher Unternehmer, Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer Pforzheim und Ehrenbürger der Stadt Pforzheim. Sein Leben und Wirken umfassen bedeutende Leistungen in der Wirtschaft sowie bemerkenswerte Überlebensgeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Biografie
Frühe Jahre
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Bildung und Berufsausbildung: Moser besuchte eine private Vorschule und die Oberrealschule, bevor er 1901 an der Technischen Hochschule Stuttgart Ingenieurwissenschaften studierte. Weitere Studien absolvierte er an den Technischen Hochschulen in Darmstadt und Karlsruhe. Sein Studium schloss er 1909 als Diplom-Ingenieur an der TH Darmstadt ab.
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Berufliche Laufbahn: Nach seinem Studium trat er 1911 in die Karl Kübler AG in Stuttgart ein und diente während des Ersten Weltkriegs als Artillerieoffizier, wobei er für seine Verdienste mit dem Eisernen Kreuz und dem Friedrichs-Orden ausgezeichnet wurde.
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Familienunternehmen: Nach dem Krieg trat er 1918 in das Familienunternehmen Moser ein, das sich auf Textilien und Schmuck spezialisierte. Julius Moser war bis 1935 als Handelsrichter und Beiratsmitglied der IHK Pforzheim tätig.
Zeit des Nationalsozialismus
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Diskriminierung und Verfolgung: Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde Moser, obwohl evangelisch getauft, während des Nationalsozialismus diskriminiert. Ab 1935 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück und musste ab 1939 den Namenszusatz „Israel“ tragen.
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Deportation und Überleben: Am 14. Februar 1945 wurde er zusammen mit seinem Bruder Emil und anderen Personen in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Beide Brüder überlebten die Zeit im Ghetto, das am 3. Mai 1945 vom Roten Kreuz übernommen und am 8. Mai 1945 von der Roten Armee befreit wurde.
Nach Kriegsende
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Wiederaufbau: Nach dem Krieg gründete Julius Moser ein Import-Export- und Großhandelsgeschäft für Schmuck und Uhren. Seine unbelastete Vergangenheit ermöglichte ihm 1945 die Ernennung zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Pforzheim, ein Amt, das er bis 1959 innehatte. Er wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt und spielte eine zentrale Rolle bei der Wiedereröffnung der „Ständigen Musterausstellung“ der Pforzheimer Industrie im Jahr 1951.
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Politisches Engagement: Moser war von 1948 bis 1958 für die FDP im Gemeinderat der Stadt Pforzheim aktiv, insbesondere in den Ausschüssen für Finanzen, Wirtschaft und Stadtwerke.
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Ehrungen: Am 70. Geburtstag wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sein 80. Geburtstag wurde mit der Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Pforzheim gefeiert, was die erste Ehrenbürgerschaft nach dem Krieg darstellte.
Ehrungen
- Orden vom Zähringer Löwen
- 1952: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
- 1962: Ehrenbürger der Stadt Pforzheim
- Julius-Moser-Straße: Zu Ehren Mosers wurde eine Straße auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim benannt.
Julius Moser wurde auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof beigesetzt. Sein Lebenswerk und sein Engagement haben bedeutende Spuren in der Stadt Pforzheim hinterlassen.
- Leipzig
- Walter Witzenmann
- Max Kollmar
- Kollmar & Jourdan AG
- Kollmar & Jourdan-Haus
- Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie
- Der Landkreis Görlitz
- Schmuckmuseum Pforzheim
- Der Erzgebirgskreis
- Pforzheim Galerie
- Dresden
- DDR-Museum Pforzheim
- Flagge und Wappen von Pforzheim
- Bevölkerung
- Politische Ereignisgeschichte von Pforzheim und dem Großherzogtum Baden
- Naturschutzgebiet "Unteres Würmtal"
- Dialekt in Pforzheim
- Mangerwiese-Wotanseiche
- Felsenmeer
- Chemnitz
- Mäuerach
- Landkreis Bautzen
- Der Landkreis Bautzen
- Der Pfälzerwald
- Radioteleskop Effelsberg
- Wolfsburg
- Der Landkreis Wolfenbüttel
- Der Landkreis Wittmund
- Wilhelmshaven
- Der Landkreis Wesermarsch
- Der Landkreis Verden
- Der Landkreis Vechta
- Der Landkreis Uelzen
- Der Landkreis Stade
- Der Landkreis Schaumburg
- Salzgitter
- Der Landkreis Rotenburg (Wümme)
- Der Landkreis Peine
- Der Landkreis Osterholz
- Der Landkreis Osnabrück
- Osnabrück
- Der Landkreis Oldenburg
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