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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie befindet sich im historischen Kollmar & Jourdan-Haus und widmet sich der Geschichte und Entwicklung der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim. Das Museum bietet einen umfassenden Einblick in die kulturelle und technische Entwicklung dieser bedeutenden Branche.
Beschreibung
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Gründung und Geschichte: Das Museum wurde 1983 im denkmalgeschützten Kollmar & Jourdan-Haus eingerichtet, der ehemaligen Schmuckfabrik Kollmar & Jourdan. Die Idee zur Errichtung des Museums entstand 1979, als der Pforzheimer Kulturbürgermeister Fritz Wurster angesichts der Schließung mehrerer Schmuckfabriken einen Förderverein gründete, um das Erbe der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie zu bewahren. Die Finanzierung des Museums wird seit 1984 von der Stadt Pforzheim getragen.
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Ausstellung:
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Schmuckabteilung (Erdgeschoss): Diese Abteilung zeigt an 18 Stationen verschiedene Produktionsschritte und Techniken der Schmuckherstellung aus verschiedenen historischen Perioden. Die Ausstellung veranschaulicht die Entwicklung der Schmuckproduktion, einschließlich der verwendeten Maschinen und Techniken.
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Uhrenabteilung (1. Stockwerk): Hier wird die gesamte Prozesskette der Uhrenherstellung in Pforzheim dargestellt. Die Ausstellung umfasst alle wesentlichen Schritte von der Herstellung bis zur Feinabstimmung von Uhren und gibt einen detaillierten Einblick in die Uhrenindustrie der Region.
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Weblinks
- Offizielle Website des Technischen Museums der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie (Link zur Website für aktuelle Informationen und Besuche)
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Görlitz (Zhorjelc)(GR, LÖB, NOL, NY, WSW, ZI)
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Der Landkreis Görlitz ist der östlichste Landkreis Sachsens und Deutschlands. Er entstand im Zuge der sächsischen Kreisreform am 1. August 2008 durch die Zusammenlegung des Niederschlesischen Oberlausitzkreises, der kreisfreien Stadt Görlitz und des Landkreises Löbau-Zittau. Der Landkreis umfasst den östlichen Teil der Oberlausitz und ist Mitglied der Euroregion Neiße.
Die Großen Kreisstädte sind Görlitz, Weißwasser, Niesky, Löbau und Zittau. Der Landkreis grenzt an den sächsischen Landkreis Bautzen, den brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße, die polnischen Landkreise Żary und Zgorzelec, sowie die tschechischen Regionen Liberec und Ústí.
Der Landkreis Görlitz ist geprägt von einer vielfältigen Naturlandschaft, die von der flachen Muskauer Heide im Norden bis zum hügeligen Zittauer Gebirge im Süden reicht. Wichtige Flüsse im Landkreis sind die Lausitzer Neiße, die Spree, die Mandau, das Löbauer Wasser und der Weiße und Schwarze Schöps.
Die Wirtschaft des Landkreises ist stark von der Industrie geprägt, insbesondere im Bereich des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und des Bergbaus. Der Landkreis verfügt über eine gute Infrastruktur mit mehreren Bundesstraßen und Bahnstrecken, sowie regionalen Flugplätzen in Rothenburg/Oberlausitz und Görlitz.
Der Landkreis Görlitz hat eine reiche Geschichte und pflegt Partnerschaften mit mehreren Landkreisen in Deutschland, Polen und Tschechien. Der Landkreis ist auch bekannt für seine zahlreichen Naturschutzgebiete, Naturlehrpfade und den Naturpark Zittauer Gebirge.
Die Bevölkerung des Landkreises ist überwiegend evangelisch-lutherisch, und der Landkreis hat eine starke kirchliche Prägung. Der Landkreis Görlitz ist der einwohnerreichste Landkreis Ostdeutschlands
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus ist ein renommiertes Spezialmuseum, das sich der Geschichte des Schmucks widmet. Es ist auf Sammlungen aufgebaut, die im 19. Jahrhundert begonnen wurden und bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Schmucks über fünf Jahrtausende hinweg – von prähistorischen bis hin zu zeitgenössischen Stücken.
Sammlungen
Das Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Schmuckstücken aus verschiedenen Epochen und Regionen:
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Antike Kleinodien: Dazu gehören Schmuckstücke aus der griechischen und etruskisch-römischen Antike, die wichtige Einblicke in die Schmuckkunst der frühen Zivilisationen bieten.
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Renaissance und Jugendstil: Die Sammlung umfasst bedeutende Beispiele der Schmuckkunst aus der Renaissance sowie des Jugendstils, die die Entwicklung der Schmuckgestaltung durch verschiedene historische Epochen hinweg zeigen.
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Ringsammlung: Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Ringsammlung, die eine Vielzahl von Stilen und Techniken dokumentiert.
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Zeitgenössische Schmuckkunst: Die Kollektion zeitgenössischer Schmuckkunst ist nahezu einzigartig und bietet einen Überblick über moderne Entwicklungen und Innovationen im Bereich des Schmucks.
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Ethnografischer Schmuck: Das Museum zeigt auch ethnografischen Schmuck, der die Vielfalt und kulturelle Bedeutung von Schmuck in verschiedenen Kulturen widerspiegelt.
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Taschenuhrensammlung: Eine weitere interessante Abteilung des Museums widmet sich der Geschichte und Entwicklung der Taschenuhr.
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Geschichte der Stadt Pforzheim: Eine spezielle Abteilung des Museums befasst sich mit der Geschichte Pforzheims als Zentrum der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie.
Wechselausstellungen
Das Schmuckmuseum Pforzheim organisiert regelmäßig Sonderausstellungen, die historische, ethnologische und moderne Themen des Schmucks und der Goldschmiedekunst behandeln. Beispiele für ausgestellte Stücke sind:
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Schlangenarmreif (griechisch-hellenistisch, 3.-2. Jh. v. Chr.): Ein elegantes Schmuckstück aus der griechischen Antike.
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Blütenstrauß (um 1620): Ein prachtvolles Schmuckstück aus der Renaissancezeit.
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Armreif von Peter Chang (Glasgow, 1998): Ein modernes Beispiel für zeitgenössische Schmuckkunst.
Diese Wechselausstellungen ermöglichen den Besuchern, verschiedene Aspekte der Schmuckgeschichte und -kunst zu entdecken und neue Perspektiven auf die Vielfalt und Kreativität der Schmuckgestaltung zu gewinnen.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Erzgebirgskreis (ERZ, ANA, ASZ, AU, MAB, MEK, STL, SZB, ZP)
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Der Erzgebirgskreis ist ein Landkreis im sächsischen Erzgebirge, der seit dem 1. August 2008 besteht. Die Kreisstadt ist Annaberg-Buchholz, und der Erzgebirgskreis ist der einwohnerreichste Landkreis Ostdeutschlands. Der Landkreis umfasst nahezu das gesamte sächsische West- und Mittelerzgebirge und grenzt an Tschechien sowie mehrere Landkreise und die kreisfreie Stadt Chemnitz in Sachsen.
Der Erzgebirgskreis entstand durch die Zusammenlegung der Landkreise Aue-Schwarzenberg, Annaberg, Stollberg und Mittlerer Erzgebirgskreis. Die Kreisreform führte zu einer Verwaltungsstruktur mit 59 Gemeinden. Der Landkreis ist bekannt für seine reiche Bergbau- und Industriegeschichte, insbesondere im Bereich des Werkzeugbaus, Maschinenbaus und Elektrotechnik.
Die wichtigsten Verkehrsachsen im Erzgebirgskreis sind die Bundesstraßen und die Autobahn A 72. Der Eisenbahnverkehr wird auf mehreren Regionalbahnlinien betrieben, und der Landkreis ist in den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) eingebunden.
Der Erzgebirgskreis verfügt über eine vielfältige Naturlandschaft mit 32 ausgewiesenen Naturschutzgebieten und ist bekannt für seine Wintersportmöglichkeiten, insbesondere in Oberwiesenthal.
Die Bevölkerung des Erzgebirgskreises ist überwiegend evangelisch-lutherisch, und der Landkreis hat eine starke kirchliche Prägung. Der Erzgebirgskreis pflegt Partnerschaften mit mehreren Landkreisen in Deutschland und international.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Die Pforzheim Galerie – Städtische Galerie für regionale Kunst ist ein Kunstmuseum in Pforzheim, das sich auf die Dokumentation und Präsentation regionaler Kunst spezialisiert hat.
Geschichte
Die Galerie tritt in die Fußstapfen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städtischen Galerie im Bohnenberger Schlössle. Aus deren Bestand konnte einzig das Gemälde „Der Mineraloge“ von Carl Spitzweg gerettet werden. Dieses Gemälde bildet heute den Auftakt zu einer Dauerausstellung, die die bedeutendsten Strömungen des 20. Jahrhunderts anhand von regionalen Kunstwerken präsentiert.
Sammlung
Die Sammlung der Pforzheim Galerie umfasst Werke von sowohl historisch bedeutenden als auch neueren Künstlern. Zu den bekanntesten Künstlern des Bestands gehören:
- Hans Meid
- Richard Ziegler
- Edmund Daniel Kinzinger
- Erwin Aichele
- Otto Haas
- Karl Abt
- Karl Stretz
- Emil Bizer
Zusätzlich umfasst die Galerie Arbeiten von Vertretern des neueren Kunstschaffens wie:
- Carl Heinz Wienert
- Gerlinde Beck
- Bernd Berner
- Jürgen Brodwolf
- Hans Baschang
- Hetum Gruber
- Manfred Mohr
Wechselausstellungen
Neben der Dauerausstellung organisiert die Pforzheim Galerie vier bis fünf Wechselausstellungen pro Jahr. Diese Ausstellungen konzentrieren sich vor allem auf:
- Jüngere Künstler aus der Region
- Professoren der Hochschule Pforzheim
- Aktuelle Themen mit überregional bekannten Künstlern
Die Wechselausstellungen bieten einen Blick auf zeitgenössische Entwicklungen und fördern den Dialog über aktuelle Kunstthemen.