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- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Das Naturschutzgebiet "Unteres Würmtal" umfasst 158,5 Hektar in Pforzheim und der Gemeinde Neuhausen im Enzkreis, Baden-Württemberg. Es wurde am 17. August 1995 unter Schutz gestellt und wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe verwaltet. Das Gebiet liegt im Schwarzwald-Randplatten-Naturraum und erstreckt sich entlang der letzten neun Kilometer der Würm vor ihrer Mündung in die Nagold, auf einer Höhe zwischen 252 und 370 Metern.
Der Schutzzweck des Gebiets ist die Erhaltung und Verbesserung des natürlichen Flussverlaufs der Würm, der Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Erlen- und Weidengehölze sowie der laubholzreichen Tannen-Rotbuchen-Wälder. Auch die kulturhistorischen Einrichtungen wie Wasserleitungen, Wehre, Wässerungsgräben und die Burgruine Liebeneck sollen bewahrt werden. Das Gebiet grenzt an mehrere Landschaftsschutzgebiete und ist Teil des FFH-Gebiets "Würm-Nagold-Pforte".
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- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Pforzheim liegt in einem Dialekt-Übergangsgebiet zwischen schwäbischen und südfränkischen Merkmalen. Dieses Gebiet erstreckt sich vom Nordschwarzwald bis südlich von Heilbronn. Sprachliche Grenzen orientieren sich hier eher an historischen politischen und kirchlichen Grenzen statt an geografischen. Ursprünglich alemannisch, kam das Gebiet um 500 unter fränkischen Einfluss und später zu Baden, was zu einem schwäbischen Dialekt führte.
Die Stadtmundart Pforzheims wurde durch Wechselwirkungen zwischen heimischen und zugewanderten Dialekten geprägt. Verschiedene Stadtteile hatten unterschiedliche Dialekte, die durch Industrialisierung und Zuwanderung verloren gingen. Im frühen 20. Jahrhundert wurden vier Dialektgruppen unterschieden. Der Einfluss der Schriftsprache wuchs, wodurch der frühere französische Einschlag und diverse für die Schmuckindustrie typische Ausdrücke verloren gingen.
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- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
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Das Naturschutzgebiet Mangerwiese-Wotanseiche in Pforzheim, Baden-Württemberg, umfasst 65,4 Hektar und wurde am 13. Oktober 1993 unter Schutz gestellt. Es liegt am Westrand des Hagenschieß-Waldes, angrenzend an das Wohngebiet Haidach, zwischen 389 und 429 Metern über NN. Das Gebiet zeichnet sich durch seine vielfältigen Landschaftsstrukturen, inklusive Relikten eines ehemaligen Truppenübungsplatzes, aus. Der Schutzzweck umfasst die Erhaltung und Entwicklung von Gebüschen, Wäldern, Gehölzsäumen, artenreichem Grünland, Nass- und Feuchtwiesen sowie Kleingewässern und Hochstaudenfluren. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung typischer Flora und Fauna, einschließlich Schmetterlings-, Vogel- und Amphibienarten, sowie der wissenschaftlichen Beobachtung der natürlichen Sukzession und der Entwicklung heimischer Laubmischwälder.
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Das Naturschutzgebiet (NSG) Felsenmeer befindet sich in Pforzheim, Baden-Württemberg, und umfasst eine Fläche von 5,6 Hektar. Es liegt im Stadtwald Hagenschieß, südöstlich des Stadtgebiets und nahe der L 572 Richtung Würm. Gegründet am 23. Januar 1978, dient das Gebiet dem Schutz der blockreichen Oberflächengestalt sowie der naturnahen Entwicklung des Buchen-Eichen-Tannenwaldes. Es grenzt südlich an das NSG Unteres Würmtal und ist umgeben vom Landschaftsschutzgebiet für den Stadtkreis Pforzheim. Das Gebiet ist auch als Schonwald und Teil eines FFH-Gebiets sowie des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord geschützt. Zudem ist es als Geotop registriert.
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- Kategorie: Chemnitz (kreisfreie Stadt)(C)
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Chemnitz, eine kreisfreie Stadt im Südwesten des Freistaates Sachsen, ist die drittgrößte Großstadt des Bundeslandes nach Leipzig und Dresden. Die Stadt liegt am Nordrand des Erzgebirges im Erzgebirgsbecken und ist durch den namensgebenden Fluss Chemnitz geprägt. Chemnitz ist Hauptsitz der Landesdirektion Sachsen und Teil der Metropolregion Mitteldeutschland.
Die Stadt wurde erstmals im Jahr 1143 als Kameniz urkundlich erwähnt und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zur Industriestadt. In der Zeit der Hochindustrialisierung wurde Chemnitz 1882 zur Großstadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt stark zerstört, und nach dem Krieg erfolgte die Umbenennung in Karl-Marx-Stadt. Seit 1990 trägt die Stadt wieder ihren ursprünglichen Namen Chemnitz.
Chemnitz ist ein Technologiestandort mit Schwerpunkten in der Automobil- und Zulieferindustrie, Informationstechnologie sowie Maschinen- und Anlagenbau. Die Stadt verfügt über eine Technische Universität und zahlreiche Museen, darunter die Kunstsammlungen Chemnitz und das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz.
Die Stadt ist bekannt für ihre vielfältige Kultur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie das Alte und Neue Rathaus, das Karl-Marx-Monument und das Industriemuseum Chemnitz. Chemnitz ist auch der Geburtsort bekannter Persönlichkeiten wie der Maler Karl Schmidt-Rottluff, der Schriftsteller Stefan Heym, die Designerin Marianne Brandt sowie die Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt.
Die Stadt Chemnitz ist in 39 Stadtteile gegliedert, von denen acht zugleich Ortschaften sind. Die Stadt grenzt an verschiedene Gemeinden und Städte in den Landkreisen Mittelsachsen, Erzgebirgskreis und Zwickau. Chemnitz verfügt über ein ausgedehntes Grünflächennetz und zahlreiche Naturschutzgebiete.
Die Stadt ist gut an das Verkehrsnetz angeschlossen und verfügt über eine Vielzahl von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, sowie über eine reiche kulturelle und sportliche Infrastruktur. Chemnitz wurde im Jahr 2020 als Kulturhauptstadt Europas 2025 ausgewählt.