Deutschland
- Details
- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Pforzheim (Stadtkreis)(PF)
- Zugriffe: 57
Mäuerach ist ein Wohngebiet nahe Pforzheim, Baden-Württemberg, und gehört zum Stadtteil Eutingen, der 1975 eingemeindet wurde. Der Ort liegt östlich von Pforzheim auf einem Plateau oberhalb der Enz und ist von Mischwäldern umgeben. Mäuerach entstand aus parzellierten Kleingärten, die im Ersten Weltkrieg an Pforzheimer Bürger verkauft wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen ausgebombte Pforzheimer, dort zu leben und ihre Gartenhäuser auszubauen. Ab 1949 wurde der Ort an das öffentliche Wassernetz angeschlossen, ab 1961 ans Abwassernetz und ab 1982 wurden Gasleitungen verlegt. In den 1960er Jahren setzte verstärkte Bautätigkeit ein, und 1973 wurde die Friedenskirche eingeweiht. Mäuerach ist durch Busse gut an Pforzheim angebunden und verfügt über eine Busverbindung nach Eutingen. Ein Erinnerungsstein an den Luftangriff auf Pforzheim 1945 sowie die „Römischen Ruinen“ eines ehemaligen Gutshofes aus dem 2. Jahrhundert befinden sich in der Nähe.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Bautzen (Budyšin)(BZ, BIW, HY, KM)
- Zugriffe: 94
Der Landkreis Bautzen ist der flächenmäßig größte Landkreis in Sachsen und umfasst eine Fläche von 2.395,6 km². Der Landkreis besteht seit dem 1. August 2008 und entstand durch die Zusammenlegung der Landkreise Bautzen und Kamenz sowie der kreisfreien Stadt Hoyerswerda. Der Verwaltungssitz befindet sich in Bautzen.
Der Landkreis Bautzen grenzt im Norden an Brandenburg, im Osten an den Landkreis Görlitz, im Süden an Tschechien und den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, und im Westen an die Landeshauptstadt Dresden und den Landkreis Meißen. Der Kreis ist Mitglied der Euroregion Neiße.
Die größten Städte im Landkreis sind Bautzen, Bischofswerda, Hoyerswerda, Kamenz und Radeberg. Der Landkreis ist geprägt von einer vielfältigen Landschaft, die von der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Norden bis zum Lausitzer Bergland im Süden reicht. Die höchste Erhebung ist der Valtenberg mit 587 Metern.
Die Bevölkerung des Landkreises beträgt 296.506 Einwohner (Stand 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 124 Einwohnern pro km². Der Landkreis ist politisch geprägt durch den Kreistag, der zuletzt am 9. Juni 2024 gewählt wurde, und den Landrat, der bei der Wahl am 7. Juni 2015 Michael Harig (CDU) zugesprochen wurde.
Wirtschaftlich ist der Landkreis Bautzen durch verschiedene Branchen geprägt, und der Verkehr ist gut ausgebaut mit mehreren Bundesstraßen, Autobahnen, Bahnstrecken und Regionalbuslinien. Der Landkreis verfügt über mehrere Schutzgebiete und eine Vielzahl von Städten und Gemeinden, die in verschiedenen Verwaltungsgemeinschaften zusammenarbeiten.
Für die Kraftfahrzeugkennzeichen sind die Buchstaben BZ, BIW, HY und KM erhältlich. Der Landkreis Bautzen ist auch Standort verschiedener Bundeswehr-Einrichtungen.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Rheinland-Pfalz
- Zugriffe: 86
Der Pfälzerwald ist eine der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands und bildet die zentrale Landschaft der Pfalz. Mit einer Fläche von etwa 1589,4 km² oder 1771 km², je nach naturräumlicher Abgrenzung, ist er zu 82 bis 90 Prozent von Wald bedeckt. Der Pfälzerwald ist Teil des Nordfranzösischen Schichtstufenlandes und grenzt im Norden an das Nordpfälzer Bergland, im Osten an die Deutsche Weinstraße, im Süden an die Zaberner Steige und im Westen an die Westricher Hochfläche.
Das Gebiet ist bekannt für seine vielfältige Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, vielen Bergen und Felsen, sowie seinem Wasserreichtum. Der Pfälzerwald ist auch für seine zahlreichen Burgen und Schlösser, sowie seine reiche Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Die Region ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und bietet eine Vielzahl von Wanderwegen und Aussichtspunkten.
Der Pfälzerwald ist auch ein bedeutendes Kultur- und Geschichtsgebiet. Die Region war einst das Machtzentrum des damaligen Kaiserreiches und beherbergt zahlreiche historische Stätten und Denkmäler. Der Pfälzerwald-Verein und die Naturfreunde betreiben mehr als 100 bewirtschaftete Wanderhütten und ähnliche Einrichtungen, die für Wanderer eine willkommene Rastmöglichkeit bieten.
Insgesamt ist der Pfälzerwald ein einzigartiges und vielfältiges Natur- und Kulturgebiet, das sowohl für Naturliebhaber als auch für Wanderer und Geschichtsinteressierte eine Reise wert ist.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Euskirchen (EU, SLE)
- Zugriffe: 78
Das Radioteleskop Effelsberg ist ein bedeutendes Radioteleskop im Ahrgebirge nahe Effelsberg, Nordrhein-Westfalen. Es wurde zwischen 1967 und 1971 erbaut und am 1. August 1972 in Betrieb genommen. Mit einem Durchmesser von 100 Metern war es 29 Jahre lang das weltweit größte frei bewegliche Radioteleskop. Das Teleskop ermöglicht Beobachtungen im Wellenlängenbereich von 3 mm bis 70 cm (Frequenzbereich von 400 MHz bis 95 GHz). Die Anlage gehört zum Max-Planck-Institut für Radioastronomie und ist Teil des Europäischen VLBI Netzwerks. Um Störungen zu vermeiden, dürfen in der Umgebung nur bestimmte Frequenzen genutzt werden. Ein Besucherpavillon und ein Planetenweg ergänzen das Angebot für Besucher.