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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Wittenberg (WB, GHC, JE)
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Der Landkreis Wittenberg ist eine Gebietskörperschaft im Osten des deutschen Landes Sachsen-Anhalt. Er liegt an den Flüssen Elbe und Schwarze Elster und ist bekannt für seine historische Bedeutung, insbesondere durch die Lutherstadt Wittenberg, die als Geburtsstätte der Reformation gilt. Der Landkreis hat eine Fläche von 1.931,68 km² und eine Bevölkerung von 123.246 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte beträgt 64 Einwohner pro km².
Der Landkreis Wittenberg ist geografisch vielfältig und umfasst sowohl die waldreichen Höhenzüge des Fläming als auch die Dübener Heide, das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteldeutschlands. Der Waldanteil des Landkreises beträgt 39,8 Prozent der Gesamtfläche, was ihn zum landesweit waldreichsten Landkreis macht.
Die Geschichte des Landkreises ist geprägt durch die Zugehörigkeit zur Mark Brandenburg und später zu Preußen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in der DDR wurde der Landkreis in mehrere Bezirke aufgeteilt und später wieder zusammengeführt. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands gehört der Landkreis zum wiedergegründeten Land Sachsen-Anhalt.
Die politische Führung des Landkreises wird durch den Kreistag und den Landrat bestimmt. Derzeitiger Landrat ist Christian Tylsch (CDU). Der Landkreis hat ein eigenes Wappen und eine Flagge.
Die Wirtschaft des Landkreises ist diversifiziert und umfasst unter anderem die chemische Industrie, den Maschinenbau, den Spezialfahrzeugbau, die Verpackungsmittelindustrie und die Nahrungs- und Genussmittelproduktion. Lutherstadt Wittenberg ist auch eine bedeutende Tourismusdestination und Tagungs- und Kongressstadt.
Der Verkehr im Landkreis wird durch die Bundesautobahn 9, die Bundesstraßen 2 und 187, sowie durch mehrere Eisenbahnstrecken und den öffentlichen Personennahverkehr sichergestellt.
Der Landkreis Wittenberg ist in 9 Gemeinden unterteilt, darunter die Städte Lutherstadt Wittenberg, Coswig (Anhalt), Jessen (Elster), Bad Schmiedeberg und Gräfenhainichen. Der Landkreis hat eine reiche Natur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie den Wörlitzer Park und das Freilichtmuseum Ferropolis.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Stendal (SDL, HV, OBG)
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Der Landkreis Stendal ist ein Landkreis im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt. Flächenmäßig ist er der zehntgrößte Landkreis in Deutschland und der größte in Sachsen-Anhalt. Der Landkreis hat eine Fläche von 2.424,01 km² und eine Bevölkerung von 109.592 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte beträgt 45 Einwohner pro km². Der Verwaltungssitz des Landkreises ist in der Stadt Stendal.
Der Landkreis Stendal umfasst die östliche Altmark sowie den Elbe-Havel-Winkel. Wichtigste Gewässer sind Elbe, Havel, Tanger, Biese, Aland und Uchte. Der nördlichste Punkt des Landes Sachsen-Anhalt befindet sich in der Gemeinde Aland.
Die Geschichte des Landkreises Stendal ist geprägt durch die Zugehörigkeit zur Mark Brandenburg und später zu Preußen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in der DDR wurde der Landkreis in mehrere Bezirke aufgeteilt und später wieder zusammengeführt. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands gehört der Landkreis zum wiedergegründeten Land Sachsen-Anhalt.
Die Bevölkerung des Landkreises ist überwiegend konfessionslos, aber auch evangelisch und katholisch vertreten. Die politische Führung des Landkreises wird durch den Kreistag und den Landrat bestimmt. Derzeitiger Landrat ist Patrick Puhlmann (SPD).
Die Wirtschaft des Landkreises ist von der Landwirtschaft geprägt. Im Zukunftsatlas 2019 belegte der Landkreis Stendal den letzten Platz und gilt als Region mit sehr hohen Zukunftsrisiken.
Der Verkehr im Landkreis wird durch die Kreisstadt Stendal, die an wichtigen Eisenbahnverbindungen liegt, und die Elbe als Binnenschifffahrtsstraße erschlossen. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch Buslinien und die Stendalbus GmbH sichergestellt.
Der Landkreis Stendal ist in 25 Gemeinden unterteilt, darunter die Städte Stendal, Tangermünde, Osterburg (Altmark), Havelberg und Tangerhütte. Der Landkreis hat eine reiche Natur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Elbaue bei Tangermünde und der Dom in Havelberg.
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- Kategorie: Salzlandkreis (SLK, ASL, BBG, SBK, SFT)
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Der Salzlandkreis ist ein Landkreis im Land Sachsen-Anhalt, der im Zuge der Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 durch die Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Aschersleben-Staßfurt (ohne Falkenstein/Harz), Bernburg und Schönebeck gebildet wurde. Der Landkreis hat eine Fläche von 1.427,55 km² und eine Bevölkerung von 184.943 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte beträgt 130 Einwohner pro km². Der Verwaltungssitz des Landkreises ist in der Stadt Bernburg (Saale).
Der Salzlandkreis ist geografisch vielfältig und umfasst Teile der Magdeburger Börde, der Elbe- und Saaleaue, des Vorharzgebietes und Gebiete, die von der ehemaligen Braunkohle- und Salzförderung geprägt sind. Die höchste Erhebung des Landkreises ist der Phillips Galgenberg mit 224 Metern. Der Landkreis hat Anteil am UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe.
Die Geschichte des Salzlandkreises ist geprägt durch die Herrschaft der Bistümer Magdeburg und Halberstadt sowie das askanische Anhalt. Nach der Säkularisation der Bistümer und der Gründung des Herzogtums Magdeburg kam das Gebiet unter die Verwaltung des Saalkreises und später zu Preußen. In der DDR-Zeit wurde der Landkreis in mehrere Bezirke aufgeteilt.
Der Name Salzlandkreis nimmt Bezug auf die jahrhundertelange Salzgewinnung in der Region, insbesondere in Bad Salzelmen.
Die politische Führung des Landkreises wird durch den Kreistag und den Landrat bestimmt. Derzeitiger Landrat ist Markus Bauer (SPD). Der Landkreis hat ein eigenes Wappen, eine Flagge, ein Logo und ein Symbol.
Die Wirtschaft des Salzlandkreises ist diversifiziert und umfasst Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen. Im Zukunftsatlas 2019 belegte der Salzlandkreis Platz 390 und gilt als Region mit hohen Zukunftsrisiken.
Der Verkehr im Landkreis wird durch mehrere Autobahnen, Bundesstraßen und Bahnstrecken erschlossen. Der Busverkehr wird von der Kreisverkehrsgesellschaft Salzland durchgeführt.
Der Salzlandkreis verfügt über mehrere Gesundheitseinrichtungen, darunter Kliniken der AMEOS-Gruppe und das Saale-Krankenhaus Calbe.
Der Landkreis ist in 21 Gemeinden unterteilt, darunter die Städte Bernburg (Saale), Aschersleben, Schönebeck (Elbe) und Staßfurt. Der Landkreis hat eine reiche Natur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie das UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe und die ehemaligen Salzbergwerke.
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- Geschrieben von: Redaktion GS/KI
- Kategorie: Saalekreis (SK, MER, MQ, QFT)
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Der Saalekreis ist ein Landkreis in Sachsen-Anhalt, der im Zuge der zweiten Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 aus dem Saalkreis und dem Landkreis Merseburg-Querfurt entstand. Der Landkreis hat eine Fläche von 1.434,01 km² und eine Bevölkerung von 184.255 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte beträgt 128 Einwohner pro km². Der Verwaltungssitz des Landkreises ist in der Stadt Merseburg.
Der Saalekreis liegt im Süden Sachsen-Anhalts und umschließt die kreisfreie Stadt Halle (Saale) vollständig. Der Landkreis grenzt an mehrere andere Landkreise und Bundesländer, darunter den Burgenlandkreis, den Landkreis Mansfeld-Südharz, den Salzlandkreis, den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, den Kyffhäuserkreis (Thüringen), den Landkreis Leipzig und den Landkreis Nordsachsen (Sachsen).
Die Landschaft des Saalekreises ist vielfältig und umfasst die Querfurter Platte, die Saale-Elster-Auen und das Saaletal mit den Porphyrkuppen. Die höchste Erhebung des Landkreises ist der Kahle Berg mit 298,6 m ü. NHN.
Die namensgebende Saale durchfließt den Landkreis von Süd nach Nord. Weitere wichtige Gewässer sind die Weiße Elster, die Unstrut, die Luppe, die Geisel, die Laucha und die Salza. Der Saalekreis ist bekannt für seine reichen Rohstoffvorkommen, insbesondere Braunkohle, Rhyolith, Steinkohle und Kalkstein.
Der Landkreis hat eine reiche Geschichte und gehörte historisch zu Preußen und später zur DDR. Nach der Wende kam das Gebiet zum wiedergegründeten Land Sachsen-Anhalt.
Die politische Führung des Landkreises wird durch den Kreistag und den Landrat bestimmt. Derzeitiger Landrat ist Hartmut Handschak (parteilos). Der Landkreis hat ein eigenes Wappen und eine Flagge.
Die Wirtschaft des Saalekreises ist diversifiziert und umfasst die chemische Industrie, produzierendes Gewerbe, Logistik und Dienstleistungen. Im Zukunftsatlas 2019 belegte der Saalekreis Platz 348 und gilt als Region mit leichten Zukunftsrisiken.
Der Verkehr im Landkreis wird durch mehrere Autobahnen, Bundesstraßen und Bahnstrecken erschlossen. Der Saalekreis wird auch von der S-Bahn Mitteldeutschland bedient.
In Bezug auf Bildung verfügt der Landkreis über mehrere Schulen und eine Hochschule in Merseburg.
Der Saalekreis ist in 20 Gemeinden unterteilt, darunter die Städte Merseburg, Landsberg, Leuna und Teutschenthal. Der Landkreis hat eine reiche Natur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie den Geiseltalsee und den Petersberg.
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- Kategorie: Mansfeld-Südharz (MSH, EIL, HET, ML, SGH)
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Der Landkreis Mansfeld-Südharz ist eine Gebietskörperschaft im Südwesten des Landes Sachsen-Anhalt. Er wurde am 1. Juli 2007 durch die Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Mansfelder Land und Sangerhausen gebildet. Der Landkreis hat eine Fläche von 1.449,01 km² und eine Bevölkerung von 131.071 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte beträgt 90 Einwohner pro km². Der Verwaltungssitz des Landkreises ist in der Stadt Sangerhausen.
Der Landkreis Mansfeld-Südharz ist geografisch vielfältig und umfasst Teile des Mansfelder Berglands, des Harzvorlands, des Südharzes und der Goldenen Aue. Die wichtigsten Gewässer im Landkreis sind der Stausee Kelbra und der Süßen See. Der Landkreis ist bekannt für seine reichen Rohstoffvorkommen, insbesondere den kupfer- und silberhaltigen Kupferschiefer, der historisch bedeutend für die Region war.
Die größten Städte im Landkreis sind Sangerhausen, Lutherstadt Eisleben und Hettstedt. Der Landkreis grenzt an die Landkreise Harz, Salzlandkreis, Saalekreis, Kyffhäuserkreis (Thüringen) und Nordhausen.
Der Landkreis Mansfeld-Südharz ist politisch organisiert mit einem Kreistag, einem Landrat und einem Wappen. Derzeitiger Landrat ist André Schröder (CDU). Der Landkreis hat eine diversifizierte Wirtschaft, die von der Industrie, Landwirtschaft und Tourismus geprägt ist.
Der Verkehr im Landkreis wird durch mehrere Autobahnen und Bundesstraßen sowie Bahnstrecken erschlossen. Die wichtigsten Schienenwege sind die Bahnstrecke Halle–Hann. Münden und die Bahnstrecke Sangerhausen–Erfurt.
Der Landkreis verfügt über ein Gesundheitswesen mit mehreren Kliniken und eine Bildungseinrichtungen mit Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien und Förderschulen.
Der Landkreis Mansfeld-Südharz ist in 22 Gemeinden unterteilt, darunter die Städte Sangerhausen, Lutherstadt Eisleben und Hettstedt. Der Landkreis hat eine reiche Geschichte und bietet zahlreiche kulturelle und touristische Attraktionen.