Das Gesundheitsamt des Zollernalbkreises startet eine Sommeraktion zum Thema Sonnen- und Hitzeschutz, die besonders auf Familien mit Kindern abzielt. Ziel ist es, über den wirksamen Schutz vor UV-Strahlung und Hitzebelastung aufzuklären, um langfristig gesunde Haut zu gewährleisten.
Die Sommeraktion umfasst folgende Veranstaltungen in den Freibädern des Zollernalbkreises:
Anstieg der E-Scooter-Unfälle: Statistiken und Ursachen
Wiesbaden – Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist im Jahr 2023 erheblich gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) wurden 9.425 solcher Unfälle registriert, was einen Anstieg von 14,1 % im Vergleich zum Vorjahr (8.260 Unfälle) bedeutet. Die Zahl der Todesopfer verdoppelte sich von 11 auf 22.
Häufigste Unfallursachen:
Falsche Fahrbahnnutzung (19,4 %): Viele Unfälle ereigneten sich aufgrund der falschen Benutzung der Fahrbahn oder Gehwege. E-Scooter-Nutzer sind verpflichtet, Fahrradwege oder Schutzstreifen zu verwenden, wenn vorhanden, und sollen auf Fahrbahnen oder Seitenstreifen ausweichen. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten.
Alkoholeinfluss (15,1 %): Ein signifikanter Anteil der Unfälle geschah unter Alkoholeinfluss, was häufiger vorkam als bei Fahrradfahrenden (8,1 %) und zulassungsfreien Krafträdern (7,4 %).
Nicht angepasste Geschwindigkeit (7,0 %): Ebenso wurde häufig eine nicht angepasste Geschwindigkeit festgestellt.
Missachtung der Vorfahrt (5,8 %): Die Missachtung von Vorfahrtsregeln trug ebenfalls zur Unfallstatistik bei.
Die Ausstellung „Silaturahmi“ im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim beleuchtet vom 27. Juli bis 18. August 2024 die wichtige Rolle von Kunst und Design beim Wissensaustausch in herausfordernden Zeiten.
Der Ortsteil Schlatt, gelegen am Fuß des Schlatter Bergs, besticht durch seine reiche Geschichte und malerische Lage entlang des Dorfbachs, der die Lazariterstraße begleitet. Der Schlatter Berg ist besonders bekannt für seine archäologischen Funde aus der Hallstattzeit, darunter eine keltische Siedlung aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., die durch einen Graben und eine Mauer geschützt war. Diese Siedlung ist zusammen mit den noch sichtbaren Grabhügeln im Wäldele ein faszinierendes Zeugnis der Vergangenheit.
Die Geschichte von Schlatt beginnt in der Merowingerzeit, wie durch Steinkistengräber des 7. und 8. Jahrhunderts belegt. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals um 1130. Im Jahr 1270 gründeten die Herren von Staufen ein Lazariterkloster in Schlatt, das später dem Johanniterorden angeschlossen wurde. Die Klostermühle stammt vermutlich aus dieser Zeit. Unter den Johannitern entwickelte sich Schlatt zu einer selbstbewussten Gemeinde mit eigenem Dorfgericht und Vogt.
Schlatt wurde 1805 Teil des Großherzogtums Baden und 1974 nach Bad Krozingen eingemeindet. Die Quelle des Dorfbachs, die aus den Wasserschichten des Neumagen gespeist wird, war einst als wundertätig bekannt. Historische Berichte erwähnen, dass der hl. Fridolin im 6. Jahrhundert hier predigte und taufte. Die Quelle sicherte auch lange Zeit die Wasserversorgung des Dorfes.
Der Ort hat sich von seiner landwirtschaftlichen Prägung zu einem modernen Dorf entwickelt. Schlatt ist bekannt für seine Vollerwerbsbetriebe, die unter anderem Erdbeeren und Spargel kultivieren. Das jährlich gefeierte Erdbeer- und Spargelfest zieht zahlreiche Besucher an und ist ein Höhepunkt im regionalen Veranstaltungskalender. Der Weinbau, der schon im 13. Jahrhundert nachweisbar ist, erlebt seit der Reblandumlegung in den 1960er Jahren einen neuen Aufschwung und erzielt heute internationale Anerkennung.
Schlatt ist ein Ort, der Geschichte, Tradition und moderne Lebensart auf harmonische Weise vereint und Besuchern eine faszinierende Mischung aus historischer Tiefe und lebendigem Dorfleben bietet.
Der Hochfirst, mit 1.196,9 m ü. NHN, erhebt sich majestätisch im Südschwarzwald, zwischen Saig und Titisee-Neustadt. Dieser beeindruckende Gipfel ist nicht nur einer der höchsten Punkte im Schwarzwald, sondern bietet auch eine atemberaubende Aussicht auf die Umgebung.