Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Das Demenznetzwerk Pforzheim startet das Jahr 2025 mit einer besonderen Veranstaltung, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Am Montag, 27. Januar, findet von 15 bis 16 Uhr eine musikalische Nachmittagsstunde im Walter-Geiger-Haus statt.

Musik als Brücke zur Erinnerung

Unter Begleitung von Veeh-Harfen werden bekannte Lieder gesungen und rhythmisch begleitet. Ziel ist es, durch Musik Erinnerungen zu wecken und emotionale Verbindungen zu früheren Erlebnissen und Menschen zu stärken. „Musik kann oft Türen zu Erinnerungen öffnen, die durch die Krankheit verschlossen scheinen“, betont das Demenznetzwerk.

Veranstaltungsdetails und Anmeldung

Der Treffpunkt ist der Clubraum auf Ebene 3 des Walter-Geiger-Hauses, Westliche Karl-Friedrich-Straße 180. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich per E-Mail an kerstin.kreutel(at)caritas-pforzheim.de oder telefonisch unter 07231/128130 anmelden.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

 

Newsflash: Pforzheim und Region

Kloster Hirsau war eine bedeutende Benediktinerabtei im Nordschwarzwald, die im weiteren Sinn auch die Vorläufer St. Aurelius umfasst. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der cluniazensischen Reformbewegung und diente als deutscher Stützpunkt. Es war zeitweise eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands und ging eine Reihe von Klostergründungen sowie die Erneuerung bestehender Gemeinschaften nach der sogenannten Hirsauer Reform aus.

Das Kloster Hirsau bestand aus zwei Hauptteilen: St. Aurelius und St. Peter und Paul. St. Aurelius wurde im 11. Jahrhundert erbaut und später in ein untergeordnetes Priorat umgewandelt. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert aufgehoben und verfiel, aber einige Teile sind bis heute erhalten und werden als Kirche genutzt. St. Peter und Paul wurde im 11. Jahrhundert als größere Anlage erbaut und diente als Hauptkloster. Es wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1692 von französischen Truppen niedergebrannt und verfiel danach.

Heute sind nur noch Ruinen des Klosters erhalten, darunter der Eulenturm, der als Ortsgefängnis diente und daher nicht zerstört wurde. Die spätgotische Marienkapelle wurde als Pfarrkirche genutzt und ist bis heute erhalten. Das Klostergelände ist für Besichtigungen geöffnet und beherbergt heute das Finanzamt Calw sowie Abteilungen der Gemeindeverwaltung.

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