Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim, 30.09.2024 – Das Land Baden-Württemberg hat zum 1. September die Mitmach-Aktion #allesgeht ins Leben gerufen, bei der die Teilnehmenden aus ganz Baden-Württemberg tagtäglich in einer Schritte Challenge ihre Schritte sammeln können. Dabei sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert im Zeitraum vom 1. Oktober bis einschließlich dem 29. Oktober so viele Schritte wie möglich zu sammeln. Da die Teilnehmeranzahl auf 1.300 Personen beschränkt ist, ist ab sofort eine Anmeldung über die Webseite www.allesgeht-bw.de erforderlich. Hierzu muss unter der Rubrik „Wer macht mit?“ Pforzheim ausgewählt werden und man gelangt direkt zum Anmelde-Button.

Teilnahme und Teams:
Interessierte können sich entweder einem bestehenden Team anschließen oder ein neues Team gründen und gemeinsam über die „Fitbase Schrittewettbewerb“-App Schritte sammeln und eintragen. Außerdem können die Teams über einen Liveticker verfolgen, auf welchem Platz sie aktuell liegen.

Weitere Informationen zur Aktion:
Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter www.pforzheim.de/allesgeht, beim Grünflächen- und Tiefbauamt unter 07231 39 2451 oder beim Planungsamt unter 07231 39 2477.

Pforzheim macht mit:
Um die Aktion zu unterstützen, stehen im städtischen BürgerGIS unter https://buergergis.pforzheim.de/ in der Rubrik „Walk and Talk“ neue verschiedene Spazierrouten zu Verfügung, auf denen die Stadt zu Fuß entdeckt werden kann. Passend dazu schließt sich die Stadt Pforzheim dem sogenannten „Geh-Café“ an, einer landesweiten Aktion, an der sich mehrere Städte beteiligen. Dabei findet zu den vier Spazierrouten ein von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleiteter Spaziergang statt, bei dem zu unterschiedlichen Themen interessante Fakten aufgegriffen werden. Alle Interessierten dürfen sich schon einmal den 10. und 11. sowie den 24. und 31. Oktober vormerken.

Termine und Themen:

  • Donnerstag, 10. Oktober, 16 Uhr: „Auf die Plätze…“ – Entdeckungsreise durch das Sanierungsgebiet Nordstadt II, Brettener Straße 9

  • Freitag, 11. Oktober, 16 Uhr: „Grüne Welle“ – Spaziergang durch die Südweststadt, Lameystraße, Ecke Lisainestraße/Obere Rodstraße

  • Donnerstag, 24. Oktober, 17 Uhr: „Historische Spuren“ – Route durch das neue Sanierungsgebiet Dillweißenstein, Ludwigsplatz beim roten Bücherschrank

  • Donnerstag, 31. Oktober, 16 Uhr: „Kult am Fluss“ – Route durch den Stadtteil an der Nagold, Parkplatz des Freibades

Weitere Informationen zur AGFK-BW:
Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von mehr als 100 Landkreisen, Städten und Gemeinden. Mit der AGFK-Vision 2030 setzt sich der Verein dafür ein, dass aktive Mobilität als Basismobilität so einfach, sicher und bequem ist, dass Fuß und Rad die erste Wahl sind. Bei den Mitgliedskommunen der AGFK-BW steht aktive Mobilität für ein faires Miteinander aller und eine konsequent verfolgte Vision Zero-Strategie. Die Stadt Pforzheim ist bereits seit 2014 Mitglied in der AGFK.

Fazit:
Die Mitmach-Aktion #allesgeht bietet den Bürgerinnen und Bürgern aus Baden-Württemberg die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und ihre Schritte zu sammeln. Mit der Unterstützung der Stadt Pforzheim und der AGFK-BW wird diese Aktion zu einem Erfolg und motiviert viele Menschen, mehr zu gehen und zu laufen.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de/

Newsflash: Pforzheim und Region

Dobel ist ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Calw, Baden-Württemberg, eingebettet im Nordschwarzwald. Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von etwa 689 Metern über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine Fläche von 18,41 km². Mit einer Bevölkerung von rund 2.451 Einwohnern (Stand: Dezember 2022) ist Dobel eine vergleichsweise kleine Gemeinde mit einer Bevölkerungsdichte von ungefähr 133 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Geographisch befindet sich Dobel auf dem Rücken eines Gebirgskamms, der vom Hohloh (988,8 m) ausgeht, zwischen den Tälern der Flüsse Enz und Alb, oberhalb von Bad Herrenalb. Die Gemeinde ist von ausgedehnten Wäldern aus Tannen, Fichten und Buchen umgeben, die einen Großteil der Gemeindefläche bedecken und Teil des größten zusammenhängenden Waldgebiets in Baden-Württemberg sind. Das Gebiet ist auch für seine geologischen Formationen bekannt, wie den Buntsandstein und das Felsenmeer des Volzemer Stein.

Klimatisch geprägt durch die Höhenlage im Schwarzwald, erlebt Dobel ein typisches Reizklima mit starken ozeanischen Einflüssen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt etwas über 7°C, wobei die Niederschlagsmenge bei etwa 1500 mm pro Jahr liegt. Die Gemeinde ist besonders bekannt für ihre Sonnenscheindauer, da sie häufig über den nebligen und kalten Luftschichten der umliegenden Täler liegt.

In der Geschichte war Dobel seit dem Mittelalter besiedelt und gehörte zunächst den Grafen von Eberstein und später dem Kloster Herrenalb. Während des Dreißigjährigen Krieges und der folgenden Jahrhunderte wurde die Region von verschiedenen Kriegen und Epidemien heimgesucht, was die Bevölkerung stark dezimierte und die wirtschaftliche Entwicklung behinderte. Erst im 18. Jahrhundert begann Dobel sich durch die Holzwirtschaft zu einem bedeutenden Waldarbeitersiedlung zu entwickeln.

Heute ist Dobel vor allem für seinen Fremdenverkehr bekannt, der bereits im 18. Jahrhundert begann und nach dem Ausbau der Straßenverbindung zwischen Bad Wildbad und Baden-Baden stark zunahm. Die Gemeinde erhielt 1984 den Status eines heilklimatischen Kurorts und beherbergt die Waldklinik Dobel, die eine bedeutende Rolle im Gesundheitstourismus spielt. Neben dem Tourismus ist Dobel auch ein Wohnort für Pendler in die umliegenden Großräume wie Karlsruhe und Stuttgart.

Politisch wird Dobel von einem Gemeinderat verwaltet, der aus verschiedenen politischen Gruppierungen besteht. Der aktuelle Bürgermeister ist Christoph Schaack (CDU), der seit 2014 im Amt ist und 2022 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde.

Dobel pflegt auch internationale Partnerschaften, darunter eine mit Tótvázsony in Ungarn. Die Gemeinde ist verkehrstechnisch über die Landesstraße L340 gut angebunden und verfügt über öffentliche Verkehrsmittel, die sie mit umliegenden Städten verbinden.

Insgesamt ist Dobel eine Gemeinde, die durch ihre Lage im Schwarzwald, ihr heilklimatisches Angebot und ihre historischen sowie geologischen Besonderheiten eine attraktive Region für Einheimische und Besucher gleichermaßen darstellt.

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