Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ sind die Sternsinger auch in diesem Jahr wieder weltweit unterwegs und setzen ein starkes Zeichen für die Rechte von Kindern. Die traditionelle Aktion, bei der junge Menschen aus katholischen Kirchengemeinden in prächtigen Gewändern der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus ziehen, hat auch 2025 ein wichtiges Thema im Fokus. Neben dem Segensspruch an den Türen sammeln die Sternsinger Spenden für verschiedene Hilfsprojekte, die vor allem Kindern in Not zugutekommen.

„Es ist toll zu sehen, wie diese Tradition jedes Jahr aufs Neue fortgeführt wird und Spenden für wichtige Hilfsprojekte gesammelt werden. Auch in diesem Jahr wurde mit dem Leitspruch „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ ein besonders sensibles Thema gewählt, das gehört werden muss“, so der Sozialdezernent Frank Fillbrunn. Im Neuen Rathaus von Pforzheim begrüßte er rund 50 Sternsinger, die dort ihre erste Segensbitte anbrachten. Die Aktion fand ihren Abschluss bei einer kleinen Stärkung im Rathausfoyer, nachdem traditionell die Spendenkasse gefüllt wurde.

In den kommenden Tagen sind weitere Sternsinger in Pforzheim unterwegs, um Spenden für Kinderhilfsprojekte weltweit zu sammeln. Jährlich gehen rund 300.000 Mädchen und Jungen in Deutschland, begleitet von Ehrenamtlichen, von Tür zu Tür und setzen sich so für benachteiligte Kinder ein.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

 

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Villa Witzenmann befindet sich in der Etivalstraße 33 in der Pforzheimer Südweststadt und ist ein herausragendes Beispiel für die Nachkriegsarchitektur in Baden-Württemberg. Die Villa wurde zwischen 1956 und 1957 von dem Architekten Hansjörg Mosetter im Auftrag von Walter Witzenmann und Ruth Witzenmann-Wolber erbaut und steht unter Denkmalschutz.

Das Gebäude repräsentiert den Internationalen Stil der Nachkriegsmoderne und zeichnet sich durch seine zweigeschossige Stahlbetonskelett-Konstruktion und das markante Flachdach aus. Die Südfront, der Patio und die Pergola sind in Sichtbeton gehalten, während die übrigen Fassaden verputzt sind. Die Außenwände bestehen aus Hohlblockmauersteinen, und die Fenster sowie Glaswände sind mit Thermopaneglas ausgestattet, während in den Nebenräumen Einfachverglasung verwendet wurde.

Die offene Raumgestaltung der Villa ermöglicht eine nahtlose Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich. Besonders hervorzuheben ist die zweigeschossige Bibliothek, die als Repräsentationsraum dient und für Empfangsveranstaltungen genutzt wird. Der Garten, gestaltet von Hermann Birkigt, ergänzt die Architektur und bietet eine Terrasse mit Blick auf die Umgebung.

In den Jahren 2017 bis 2019 wurde die Villa denkmalgerecht saniert und in zwei Wohneinheiten aufgeteilt. Trotz der Umbaumaßnahmen bleiben die architektonischen Merkmale der Villa erhalten, wodurch sie weiterhin als bedeutendes Beispiel für die Architektur der Nachkriegszeit gilt.

 

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