Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim, Deutschland – Nach mehr als 400 Bewerbungen aus aller Welt wurden die Stipendiaten für das „Designers in Residence“ Programm 2025 in Pforzheim ausgewählt. Vom 1. April bis Juni 2025 werden Lotte Schoots, Jacob Marks und Zhipeng Wang ihre innovativen Projekte im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim umsetzen.

Internationale Designer setzen auf innovative Konzepte
Die niederländische Designerin Lotte Schoots wird sich mit der Gestaltung von Schmuckverpackungen beschäftigen und dabei die Rolle von Verpackungen im Zusammenhang mit Schmuck untersuchen. Der britische Industriedesigner Jacob Marks forscht zur Wiederbelebung von Kiefernharz, einem nachhaltigen Material mit antibakteriellen Eigenschaften. Zhipeng Wang, ein Schmuckkünstler aus China, wird die Verbindung seiner kulturellen Identitäten durch zeitgenössischen Kunstschmuck erforschen.


Pforzheim als kreative Plattform
„Die hohe Anzahl an Bewerbungen zeigt, wie attraktiv Pforzheim als kreativer Arbeitsort ist“, so Almut Benkert, Fachbereichsleiterin der Kreativwirtschaft in Pforzheim. Die Stadt und das EMMA Kreativzentrum bieten eine ideale Umgebung für innovative Designprojekte.


Über das EMMA – Kreativzentrum Pforzheim
Das EMMA Kreativzentrum bietet auf 3.000 Quadratmetern Raum für kreative Köpfe aus der Design- und Kunstbranche. Es ist eine zentrale Anlaufstelle für Kreative, die in Pforzheim neue Ideen entwickeln und umsetzen möchten.

 

 

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de/

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Burgruine Rabeneck, auch bekannt als Dillweißenstein, befindet sich im Stadtteil Dillweißenstein der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. Historisch wurde sie als Burg Weißenstein bezeichnet. Die Bezeichnung Rabeneck hat keinen historischen Ursprung und bezieht sich nicht auf eine historische Burg oder Patriziergeschlecht, sondern wurde erst nach 1835 gebräuchlich.

Geschichte und Anlage

Die Burg wurde um 1240 von den Herren von Weißenstein erbaut und bis 1295 bewohnt. Die Burgruine liegt etwa 300 Meter Luftlinie entfernt von der Burg Kräheneck, die vermutlich als Verteidigungsanlage für Rabeneck diente. Die Burg war im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnder Lehnsherrschaft, zunächst unter den Markgrafen von Baden, später auch unter den Herren von Kaltental, Ehingen und Neuhausen. Ende des 16. Jahrhunderts fiel die Burg in den Besitz von Martin von Remchingen.

1649 erwarb ein Bürger die Burg und nutzte sie als Steinbruch, was 1855 vom badischen Staat gestoppt wurde, der die verbliebenen Reste erwarb. In den folgenden Jahren wurden mehrere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, darunter der Einbau von Stützpfeilern 1877 und die Teilabrissarbeiten 1885.

Ab 1958 wurde die Ruine zur Jugendherberge umgebaut, wobei ein kubischer Bau im Burghof entstand, der 1995 bis 1996 durch einen größeren Neubau ersetzt wurde. Bei diesen Renovierungen wurden Teile der Ruinenmauern saniert und ein ursprünglicher Gewölbekeller wieder freigelegt und integriert. Teile der Wehrmauer, die bei der Renovierung abgerissen wurden, konnten jedoch nicht rekonstruiert werden. Die nördliche Zwingermauer wurde von 1997 bis 1998 instand gesetzt.

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