Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim-Würm – Die Stadtwerke Pforzheim (SWP) führen ab Montag, dem 30. September, wichtige Arbeiten am Wassernetz im Stadtteil Würm durch. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Versorgungssicherheit des Ortes mit Trinkwasser zu gewährleisten. Die Baumaßnahme betrifft den Kreuzungsbereich Würmer Hauptstraße/Hölderlinstraße und wird voraussichtlich rund einen Monat in Anspruch nehmen.

Verkehrsmaßnahmen:
Während der Arbeiten wird die Würmer Hauptstraße im Kreuzungsbereich halbseitig gesperrt, und eine Ampelregelung wird eingerichtet. Die betroffene Busroute wird umgeleitet, und die Haltestellen werden teilweise versetzt. Die Zufahrt von der Hölderlinstraße kommend in die Würmer Hauptstraße und umgekehrt ist während der Baumaßnahme nicht möglich. Der benachbarte Friedhof kann jedoch weiterhin über die Hölderlinstraße erreicht werden.

Bitte um Verständnis:
Die SWP bitten die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Trinkwasserversorgung im Stadtteil Würm zu verbessern und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.

Bleiben Sie informiert:
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Fazit:
Die geplanten Arbeiten am Wassernetz im Stadtteil Würm sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung. Die vorübergehenden Verkehrseinschränkungen sind notwendig, um die Arbeiten reibungslos durchführen zu können. Die SWP bedanken sich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Kooperation.

Newsflash: Pforzheim und Region

In der südlichen Grünanlage an der Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, nahe der Roßbrücke, finden Sie die eindrucksvolle Skulptur des „Knienden Jünglings“. Dieses bedeutende Kulturdenkmal, das ursprünglich von 1918 bis 1945 an der Ecke Hohlstraße/Dillweißerstraße stand, wurde von dem Pforzheimer Bildhauer Emil Bäuerle geschaffen.

Emil Bäuerle, der von 1881 bis 1952 lebte, begann seine künstlerische Ausbildung in Karlsruhe und war später als Lehrer an der Pforzheimer Kunstgewerbeschule tätig. Seine Arbeit als Bildhauer ist besonders durch das Jahr 1917 bis 1918 gekennzeichnet, als er die lebensgroße Statue des „Knienden Jünglings“ erschuf. Die Skulptur war ursprünglich Teil des „Jünglingsbrunnens“, der als Gedenkstätte für die Opfer des Ersten Weltkriegs errichtet wurde und vor der Schwarzwaldschule stand.

Die Figur des „niederknienden Kriegers“ aus Muschelkalk ist eine bewegende Darstellung von Schutzlosigkeit und Trauer. Mit einer Hand, die über den gesenkten Kopf gehalten wird, symbolisiert die Skulptur die Ohnmacht und das Leid der Soldaten des Ersten Weltkriegs. Durch diese Geste der Verletzlichkeit distanziert sich Bäuerle von heroisierenden Darstellungen und verleiht dem Werk den Charakter eines Mahnmals. In der Tradition mahnender Denkmäler, ähnlich den Arbeiten von Käthe Kollwitz und Ernst Barlach, erinnert der „Kniende Jüngling“ an das immense Leid und die Opfer des Krieges.

Heute steht die Skulptur als eindrucksvolles Kulturdenkmal in der Grünanlage und bietet Besuchern eine stille Gelegenheit zur Reflexion über die Vergangenheit und die Schrecken des Krieges.

 

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