Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Karlsruhe/Pforzheim – Am Mittwoch, 15. Januar 2025, wurde vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe die mündliche Verhandlung im Rechtsstreit zwischen der FDP-Fraktion und der Stadt Pforzheim abgeschlossen. Der Konflikt, der sich um eine angebliche Verletzung von Abstimmungsrechten im Gemeinderat drehte, fand damit sein Ende.

Die Klage hatte ihren Ursprung im Februar 2023, als der Gemeinderat über einen Wirtschaftsplan eines städtischen Eigenbetriebs abstimmte. Die FDP-Fraktion in ihrer damaligen Zusammensetzung sah sich durch die Beschlussfassung benachteiligt und erhob im Januar 2024 Klage gegen die Stadt Pforzheim.

Gericht weist Klage als unbegründet zurück

Während der mündlichen Verhandlung erklärte der Vorsitzende der 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in einem ausführlichen Vortrag, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg habe. Sie sei weder formell zulässig noch materiell begründet.

In Folge dieser Einschätzung zog die FDP-Fraktion die Klage zurück. Die Stadt Pforzheim stimmte der Rücknahme aus Gründen der Kostenersparnis zu. Damit ist der Rechtsstreit endgültig beendet.

Abschluss des Verfahrens ohne weitere Folgen

Die Stadtverwaltung zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang des Verfahrens. „Die Entscheidung des Gerichts bestätigt die Rechtmäßigkeit des damaligen Vorgehens“, kommentierte ein Sprecher der Stadt.

Die Klagrücknahme spart beiden Parteien weitere Kosten und vermeidet eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

 

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Bogenbrücke in Dillweißenstein, Pforzheim, ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur, erbaut zwischen 1853 und 1856 nach den Plänen des Ingenieurs Julius Naeher. Gefertigt aus rotem Sandstein, spannt sie sich mit einer lichten Weite von 35 Metern über die Nagold und verbindet die Belremstraße mit der Felsenstraße.

Diese markante Brücke wurde im Zuge des Ausbaus der Talstraße von Pforzheim nach Hirsau errichtet, um die spektakuläre Flussschleife durch das „Hintere Tal“ abzukürzen. Der Bau erforderte den Durchbruch des Umlaufbergs, wobei der Fels unter der Brücke als verlorene Schalung diente und am Ende weggesprengt wurde.

Unterhalb der Brücke ist noch ein Stück des alten Floßkanals zu sehen. Die Bogenbrücke bietet nicht nur von unten, sondern auch von oben eine sehenswerte Aussicht und ist seit 1948 im Verzeichnis der Baudenkmäler der Stadt Pforzheim eingetragen.

Ein weiteres Highlight ist das historische Flößerhaus „Goldener Anker“, das am Beginn der Brücke thront. Beidseitig führen Treppen von der Hirsauer Straße zur Brücke hoch.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Bogenbrücke ist gut mit dem ÖPNV erreichbar. Verschiedene Bus- und Bahnlinien fahren Pforzheim an, von wo aus Sie weiter nach Dillweißenstein gelangen können. Die genaue Haltestelle und Anreiseoptionen können über lokale Fahrpläne und Karten eingesehen werden.

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