Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Mit großer Bestürzung und Fassungslosigkeit hat der Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch auf den Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt reagiert: „Nach dieser furchtbaren und feigen Tat sind unsere Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Dieser Terror an einem Ort, der in der besinnlichen Zeit des Jahres für Freude und Gemeinschaft steht, macht mich tief betroffen.“

Für den Weihnachtsmarkt in Pforzheim werden bereits seit Jahren umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die kontinuierlich überprüft und weiter verbessert werden. Angesichts des Terrors in Magdeburg wurden diese Maßnahmen, in enger Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Pforzheim, nun erneut verstärkt, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem eine verstärkte Polizeipräsenz rund um den und auf dem Weihnachtsmarkt. Darüber hinaus werden die Zugänge zum Areal des Weihnachtsmarkts besser gegen kleinere Fahrzeuge geschützt. Hierzu werden die Zugänge durch Fahrzeuge des Sicherheitsdienstes blockiert. Diese sind dauerhaft besetzt, sodass die Zugänge im Notfall für Krankenwagen umgehend geöffnet werden können.

Um der Trauer über die Opfer des Anschlags in Magdeburg Ausdruck zu verleihen, wird auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz keine Musik gespielt. Zudem wird es um 19 Uhr eine Schweigeminute für die Terroropfer geben, die vom Deutschen Schaustellerbund initiiert wurde.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de/stadt/aktuelles/pressemeldungen/s1/article/detail/News/gedenkminute-fuer-die-opfer-des-terrors-in-magdeburg.html

Newsflash: Pforzheim und Region

Unwetter im Kreis Calw fordert Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen

KREIS CALW 14.07.2024 - Am Freitagnachmittag wurde der Landkreis Calw von einem schweren Unwetter heimgesucht, das vor allem in den Gemeinden Calw, Althengstett, Bad Liebenzell, Ostelsheim und Neuweiler massive Schäden verursachte. Die Feuerwehren standen im Einsatz, um über 50 Einsatzstellen zu bewältigen, die durch Starkregen, Hagel und Sturmböen entstanden waren. Die Situation war an einigen Orten so extrem, dass sie an einen Wintereinbruch erinnerte.

„Rückstauprobleme aufgrund verstopfter Wasserabflüsse führten dazu, dass Wasser in Gebäude eindrang, darunter auch im Landratsamt und auf überfluteten Straßen“, erklärte Volker Renz, stellvertretender Kreisbrandmeister.

Die Feuerwehr Calw hatte kaum Zeit, den Schock eines morgendlichen Brandeinsatzes im eigenen Feuerwehrmagazin zu verarbeiten, als bereits die ersten Alarme für das Unwetter am Nachmittag eingingen. Über 24 Einsätze mussten die Feuerwehrabteilungen abarbeiten, darunter das Auspumpen von Kellern, die Beseitigung umgestürzter Bäume und die Sicherung überfluteter Straßen.

In Bad Liebenzell rückte die Feuerwehr zur Überlandhilfe aus, wo vor allem durch Hagel beschädigte Dächer und überschwemmte Keller die Einsatzkräfte forderten. Auch in Möttlingen waren Straßen und der Dorfplatz von Überflutungen betroffen, weshalb schnell gehandelt werden musste, um weitere Schäden zu verhindern.

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