Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) bereitet sich trotz des zurückkehrenden Hochsommers bereits auf den kommenden Winter und die dritte Saison der Pforzheimer Winterwelt vor. Das junge Veranstaltungsformat, das ein Mix aus Schlittschuhlaufen, Stockschießen und gastronomischen Angeboten bietet, wird in diesem Jahr einige Neuerungen erfahren.

Nachdem die Konzession für den gastronomischen Betrieb zunächst nur für die beiden ersten Jahre erteilt wurde, hat die städtische Vergabestelle in einer öffentlichen Ausschreibung am Mittwochmittag dem Gastronomen Rafael Müller den Zuschlag für den Betrieb des Schwarzwald-Stadls erteilt. Müller konnte sich durch seine Erfahrungen auf dem Oechsle Fest und bei seiner Event-Alm in Gräfenhausen auszeichnen und tritt somit die Nachfolge von Frank Daudert an, der sich im Frühjahr zurückzog.

Die Bewertungskriterien im Ausschreibungsverfahren umfassten neben einschlägigen Referenzen und der Konzessionsgebühr auch Aspekte wie Regionalität und Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Speisen und der Zusammenarbeit mit Zulieferern. Rafael Müller und seine Partnerin Sandra Noack von der „Waldschänke“ werden sich auf dem Winterwelt-Areal vergrößern und den „Schwarzwald-Stadl“ betreiben. Der Vergabezeitraum umfasst drei Jahre mit einer Option zur Verlängerung um weitere zwei Jahre.

Die „Waldschänke“ wird künftig unter dem Namen „SP6 Winterhütte“ von Vincenzo Bottazzo, bekannt als Betreiber der Strandbar SP6, geführt. Bottazzo wird sich in seinem kulinarischen Angebot auf Speisen mit leichter italienischer Note konzentrieren und zudem für das Stockschießen sowie für den Schlittschuh-Betrieb verantwortlich sein.

Newsflash: Pforzheim und Region

Höfen an der Enz ist eine Gemeinde im Landkreis Calw in Baden-Württemberg, eingebettet im malerischen Enztal des Nordschwarzwalds. Mit einer Fläche von 9,07 km² und einer Bevölkerung von 1711 Einwohnern bietet die Gemeinde eine angenehme Bevölkerungsdichte von 189 Einwohnern pro km². Höfen liegt zwischen 360 und 712 Metern über dem Meeresspiegel und ist größtenteils von Wäldern bedeckt.

Die Geschichte von Höfen reicht bis ins Mittelalter zurück, wo es als „zum Hof“ bekannt war. Die Gemeinde entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte und wurde während der NS-Zeit in Württemberg Teil des Landkreises Calw. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Höfen zur französischen Besatzungszone und wurde schließlich Teil von Württemberg-Hohenzollern, bevor es 1952 in Baden-Württemberg aufging.

Religiös ist Höfen überwiegend evangelisch geprägt, mit einer neogotischen Kirche, die 1892 erbaut wurde. Katholische Gläubige werden von Bad Wildbad aus betreut. Die politische Struktur der Gemeinde umfasst einen Gemeinderat mit zehn Mitgliedern, der aus zwei lokalen Wählervereinigungen besteht.

In Bezug auf Infrastruktur ist Höfen gut angebunden: Die Enztalbahn (Linie S6 der Stadtbahn Karlsruhe) verbindet die Gemeinde mit Pforzheim und Bad Wildbad. Die Bundesstraße 294 und die Autobahn A8 bei Pforzheim gewährleisten eine gute Anbindung an das überregionale Straßennetz.

Touristisch bietet Höfen eine attraktive Flusspromenade entlang der Enz sowie historische Gebäude wie das Haus Lustnau und das Rathaus. Bildungseinrichtungen umfassen eine Grundschule vor Ort, während ältere Schüler in umliegenden Orten unterrichtet werden.

Höfen an der Enz präsentiert sich als idyllische Gemeinde im Schwarzwald, die Geschichte, Natur und eine lebendige Gemeinschaft vereint.

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