Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

"Dunkle Geschichten bietet Pforzheims Stadtgeschichte zuhauf" ist eine Sammlung von Erzählungen, die den Leser auf eine faszinierende Reise durch die dunklen Ecken und historischen Geheimnisse der Stadt Pforzheim mitnimmt. Das Buch bietet einen spannenden Einblick in Ereignisse, die sich zwischen dem späten 18. Jahrhundert und der jüngeren Vergangenheit abspielten. Jede Geschichte ist ein kleines Fenster in die Vergangenheit der Stadt, die oft verborgen und vergessen bleibt. 

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Die Vielfalt der Geschichten ist beeindruckend. Einige Erzählungen sind schaurig und lassen einen frösteln, andere regen zum Nachdenken an und werfen Fragen über die menschliche Natur auf. Wieder andere bringen den Leser zum Schmunzeln oder bieten einfach pure Unterhaltung. Es ist diese Mischung, die das Buch so lesenswert macht.

Besonders interessant sind die Einblicke in typische Pforzheimer Phänomene. Die Beschreibungen der Arbeitermassen zur Mittagszeit, der Trauerschmuck oder die ominöse rabenschwarze Villa in einem noblen Wohngebiet geben dem Leser ein authentisches Gefühl für die Stadt und ihre Geschichte. Auch ungewöhnliche Schauplätze wie die altehrwürdige Schlosskirche oder die Streifzüge über Friedhöfe und durch die Straßen der Stadt lassen den Leser tief in die Atmosphäre Pforzheims eintauchen.

Das Buch offenbart nicht nur die Abgründe des menschlichen Seins, sondern zeigt auch die Kreativität, mit der die dunklen Seiten der Stadtgeschichte in Szene gesetzt werden. Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und den Leser immer wieder zu überraschen.

Wer bereit ist, sich auf die dunklen Geschichten Pforzheims einzulassen, wird nicht enttäuscht sein. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Historie, Grusel und Humor, die sowohl Einheimische als auch Fremde in ihren Bann zieht. Eine klare Empfehlung für alle, die Pforzheim einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchten.

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Newsflash: Pforzheim und Region

Das Reuchlinhaus in Pforzheim ist ein bedeutendes Kulturzentrum im Stadtgarten, das zwischen 1957 und 1961 nach den Plänen des Architekten Manfred Lehmbruck erbaut wurde. Es ist nach Johannes Reuchlin benannt, einem bedeutenden Humanisten und bekanntesten Sohn Pforzheims. Das Gebäude besticht durch ein zentrales Foyer mit einer freischwingenden Treppe, die die einzelnen quaderförmigen Bauteile miteinander verbindet. Diese Pavillons beherbergen das Schmuckmuseum Pforzheim und den Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e.V.

Ursprünglich stand an der Stelle des heutigen Reuchlinhauses von 1900 bis 1945 ein von Alfons Kern geplanter Saalbau, der während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Nach dem Krieg entschied man sich, an dieser Stelle ein neues Kulturzentrum zu errichten. 1953 gewann Lehmbruck den Architektenwettbewerb für das neue Projekt, dessen Bau 1957 begann und 1961 abgeschlossen wurde.

Das Reuchlinhaus besteht aus mehreren pavillonartigen Quadern, die sich um ein vollständig verglastes Foyer mit einer markanten Wendeltreppe gruppieren. Die einzelnen Pavillons sind unterschiedlich gestaltet: Der Bibliothekspavillon besteht aus Sichtbeton mit großen Fensterfronten, die Ausstellungshalle des Kunstvereins ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, das Stadtmuseum ist mit regionalem Sandstein verkleidet, und das Schmuckmuseum ist mit künstlerisch bearbeiteten Aluminiumplatten versehen.

Lehmbruck entwarf nicht nur die Architektur, sondern auch die Inneneinrichtung des Gebäudes, was zu seiner späteren Hinwendung zu Typenbauprogrammen und Systemmöbeln führte. Trotz überregionaler Anerkennung der Architektur gab es im praktischen Betrieb Schwachstellen, wie undichte Flachdächer und Lichtkuppeln sowie unzureichende klimatische Verhältnisse in der Kunsthalle und fehlenden Diebstahlschutz im Schmuckmuseum. Dies führte zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen und Erweiterungen, unter anderem in den Jahren 1993/1994 und 2002 bis 2006, wobei die ursprüngliche Gestaltung weitgehend beibehalten wurde.

1994 wurde das Reuchlinhaus schließlich unter Denkmalschutz gestellt, da sowohl die Architektur als auch die fest eingebauten Möbel und Einbauten als bedeutendes Beispiel für die Architekturauffassung der späten 1950er Jahre anerkannt wurden. Die denkmalgerechte Sanierung und der Erhalt der originalen Vitrinen im Schmuckmuseum sind Beispiele für die Bemühungen, die historische Bedeutung des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig den modernen Anforderungen gerecht zu werden.

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