Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Wie in jedem Jahr veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg auch in diesem Oktober die Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg. Verschiedene landesweite Veranstaltungsformate sollen die Forderung nach gleichberechtigter Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft unterstützen. Die diesjährigen Frauenwirtschaftstage finden vom 16. bis 19. Oktober 2024 statt.

Vortrag von Laura Fröhlich:
In diesem Rahmen spricht Frau Laura Fröhlich, Referentin, Autorin und Journalistin, am Mittwoch, 16. Oktober 2024 um 18:00 Uhr im Zentrum für Präzisionstechnik (ZPT) an der Tiefenbronner Straße zum Thema „Beruf und Familie im Gleichgewicht: Nachhaltige Ansätze für eine erfüllte Work-Life-Balance“. Sie wird über das Konzept „Mental Load“ sprechen und die Frage beantworten, wie bei vollem Kopf und leeren Akkus die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ohne mentale Überlastung gelingt. Zudem stellt sie konkrete Lösungsansätze vor, wie Care-Arbeit „fair-teil“ und ausreichend geschätzt wird.

Kooperation und Podiumsgespräch:
Der Vortrag findet auf Einladung des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und weiteren Mitgliedern des Arbeitskreises FRAU und BERUF Pforzheim Enzkreis (Agentur für Arbeit Nagold Pforzheim, BBQ Berufliche Bildung gGmbH, Handwerkskammer Karlsruhe, Hochschule Pforzheim, Internationaler Bund e. V., Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, Jobcenter Pforzheim, Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald, Q-Prints & Service gGmbH, Welcome Center Nordschwarzwald) statt. Im Anschluss an die spannende und unterhaltsame Keynote und ein Podiumsgespräch, in welchem die Ideen vertiefend besprochen werden, sind die Teilnehmenden eingeladen, Impulse des Vortrags beim informellen Ausklang zu diskutieren.

Anmeldung:
Interessierte können sich bis zum 11. Oktober 2024 unter https://eveeno.com/frauenwirtschaftstage-pforzheim zur kostenfreien Veranstaltung anmelden.

Fazit:
Die Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg bieten eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Themen der Gleichstellung und Work-Life-Balance auseinanderzusetzen. Der Vortrag von Laura Fröhlich in Pforzheim am 16. Oktober ist ein Highlight dieser Veranstaltung und bietet einen tieferen Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit dem „Mental Load“ und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de

Newsflash: Pforzheim und Region

Pforzheim liegt in einem Übergangsgebiet, in dem schwäbische und südfränkische Dialekt-Merkmale miteinander verschmelzen. Dieses Gebiet erstreckt sich vom Nordschwarzwald nach Osten bis südlich von Heilbronn und hat eine beträchtliche Nord-Süd-Erstreckung, die im Süden bis über Calw und Weil der Stadt hinausreicht. Pforzheim befindet sich am Nordrand dieses Übergangsgebiets, wo die Sprachgrenzen weniger naturräumlichen Gegebenheiten folgen, sondern historische politische und kirchliche Grenzen widerspiegeln.

Ursprünglich durchlief das Gebiet um Pforzheim eine sprachliche Beeinflussung durch die politische Grenze Alemanniens, die etwa 20 km südlich der Stadt verlief und das alemannisch geprägte Gebiet unter fränkische Herrschaft brachte. Später wurde Pforzheim Teil von Baden, wobei badisches Gebiet fingerförmig in das umliegende württembergische Gebiet reichte und zur Entwicklung eines neuen schwäbischen Sprachgebiets beitrug. Trotzdem trennen bis heute feine Sprachgrenzen die Pforzheimer Region sprachlich vom nordbadischen Gebiet um Karlsruhe.

Die Stadtmundart von Pforzheim wurde durch vielfältige Wechselwirkungen zwischen einheimischen und zugewanderten Mundarten geprägt. Unterschiedliche Stadtteile wie Au und Alte Stadt hatten durch ihre unterschiedliche Bevölkerungsstruktur und Industrieentwicklung eigene Mundarten, die jedoch durch Industrialisierung, Zuwanderung und Stadtwachstum an Bedeutung verloren. Die Einwanderung vor allem aus schwäbisch sprechenden Gebieten verstärkte den Einfluss schwäbischer Dialektmerkmale, während gleichzeitig südfränkische Einflüsse spürbar blieben.

Mit der Zeit nahm der Einfluss der Schriftsprache zu, was zur Verdrängung früherer Dialektmerkmale, darunter auch französische Einflüsse aus der Schmuckindustrie, führte.

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