Am Montag versuchten bislang unbekannte Täter, eine 84-jährige Seniorin telefonisch zu betrügen. Sie wurde darüber informiert, dass sie eine hohe Geldsumme in einem Gewinnspiel gewonnen habe. Um den angeblichen Gewinn in fünfstelliger Höhe zu erhalten, sollte die Seniorin eine hohe Transportgebühr an einen Mitarbeiter zahlen, der zusammen mit einem Notar und einem Polizisten an ihrer Wohnungstür erscheinen würde. Die Seniorin wurde misstrauisch und informierte die Polizei, wodurch ein finanzieller Schaden verhindert wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Betrugsfall durch Fernzugriff und Schadsoftware: Fall eines 76-jährigen Prignitzers
Ein 76-jähriger Prignitzer wurde Opfer eines Betrugs, nachdem auf seinen Computer von außen zugegriffen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 20:00 Uhr. Hier sind die wesentlichen Details des Vorfalls:
Wittenberge, eine amtsfreie Stadt im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs, liegt malerisch an der Elbe, etwa auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg. Die Stadt, die seit dem Mittelalter besteht, entwickelte sich während der Industrialisierung zu einem bedeutenden Technologiestandort, insbesondere durch den Bahnhof Wittenberge und den Elbhafen. Historisch bedeutsam sind die Eisenbahnausbesserungswerke und die Nähmaschinenwerke, die maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beitrugen. Heute ist Wittenberge der bevölkerungsreichste Ort in der Prignitz und bildet gemeinsam mit der benachbarten Stadt Perleberg ein Mittelzentrum.
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 22 Metern über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine Fläche von 50,63 Quadratkilometern. Mit einer Einwohnerzahl von 16.982 (Stand 31. Dezember 2023) weist sie eine Bevölkerungsdichte von 335 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Wittenberge setzt sich aus sieben Stadtteilen zusammen, darunter Bentwisch, Garsedow und Hinzdorf. Die Stadtverwaltung hat ihren Sitz in der August-Bebel-Straße 10.
Die geographische Lage an der Elbe und den Flüssen Stepenitz und Karthane prägt das Stadtbild. Nachbargemeinden sind unter anderem Perleberg, Cumlosen und Lanz in Brandenburg sowie Seehausen und Aland in Sachsen-Anhalt. Wittenberge ist durch die Eisenbahnstrecken Berlin-Hamburg und Rostock-Magdeburg gut angebunden.
Geschichtlich lässt sich Wittenberge bis ins Jahr 1226 zurückverfolgen, auch wenn die erste urkundliche Erwähnung als Fälschung gilt. Bedeutende industrielle Entwicklungen begannen im 19. Jahrhundert mit dem Bau der Ölmühle und dem Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg mehrfach bombardiert, erholte sich jedoch und erlebte insbesondere nach der Wende in den 1990er Jahren wirtschaftliche Veränderungen.
Kulturell ist Wittenberge bekannt für die Elblandfestspiele, ein bedeutendes Musikfestival, das jährlich viele Besucher anzieht. Sehenswürdigkeiten wie der Steintorturm, die Alte Burg und die Evangelische Kirche in der Altstadt zeugen von der reichen Geschichte der Stadt. Das neoklassizistische Kultur- und Festspielhaus sowie der Uhrenturm des Nähmaschinenwerks, die größte freistehende Turmuhr auf dem europäischen Festland, sind weitere Highlights.
Wirtschaftlich haben die Stadt und die Region nach 1990 bedeutende Umstrukturierungen erlebt. Viele traditionelle Industriebetriebe wurden geschlossen, dennoch bleibt das Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn ein wichtiger Arbeitgeber. Die Verkehrsanbindungen sind hervorragend, sowohl durch den Schienen- als auch durch den Straßen- und Schiffsverkehr.
Politisch wird Wittenberge von einem Bürgermeister und einer Stadtverordnetenversammlung geleitet. Bürgermeister Oliver Hermann ist parteilos und seit 2008 im Amt. Die Stadt pflegt Städtepartnerschaften unter anderem mit Châlons-en-Champagne in Frankreich und Elmshorn in Schleswig-Holstein.
Wittenberge ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte und einer vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Landschaft, die es zu entdecken lohnt.
Wittenberge, eine amtsfreie Stadt im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs, ist der bevölkerungsreichste Ort in der Prignitz. Die Stadt an der Elbe, auf halber Strecke zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg, besteht seit dem Mittelalter und entwickelte sich während der Industrialisierung durch den Bahnhof Wittenberge und den Elbhafen zu einem bedeutenden Technologiestandort. Hier entstanden unter anderem Eisenbahnausbesserungs- und Nähmaschinenwerke, die der Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung bescherten.
Die Stadtgebiete von Wittenberge und Perleberg bilden ein gemeinsames Mittelzentrum. In Wittenberge finden jährlich die Elblandfestspiele statt, ein bedeutendes Festival für Operette und heitere Bühnenkunst. Das Steintor, das älteste Gebäude der Stadt, erstmals 1297 erwähnt, ist ein Zeugnis der langen Geschichte Wittenberges.
Wittenberge ist geprägt von einer vielfältigen Architektur, die von historischen Gebäuden wie dem Steintorturm und der Alten Burg bis hin zu modernen Bauwerken wie dem Kultur- und Festspielhaus reicht. Die Stadt bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, darunter die evangelische Kirche, das neoklassizistische Kultur- und Festspielhaus, und das historische Rathaus. Auch die Gropius-Siedlung "Eigene Scholle" ist eine Besonderheit, die die architektonische Entwicklung der Stadt widerspiegelt.
Die Wirtschaft von Wittenberge ist traditionell stark von der Industrie geprägt, wobei der größte Arbeitgeber das DB-Werk Wittenberge ist, das für die Instandhaltung von Reisezugwagen zuständig ist. In den letzten Jahren hat die Stadt auch verschiedene Gewerbeansiedlungen geworben, um ihre wirtschaftliche Basis zu diversifizieren.
Wittenberge verfügt über eine gute Infrastruktur, mit einem bedeutenden Bahnhof an der Schnellfahrstrecke Berlin-Hamburg und einem Binnenhafen, der für den Güterumschlag genutzt wird. Die Stadt ist auch über die Bundesstraße 189 und die Landesstraße 11 gut an das regionale und überregionale Verkehrsnetz angebunden.
Die Bildungseinrichtungen in Wittenberge umfassen ein Gymnasium, eine Oberschule, ein Oberstufenzentrum sowie mehrere Grund- und Förderschulen. Die Stadt bietet auch eine Vielzahl von Sportvereinen und -anlagen, die eine breite Palette von Sportarten abdecken.
Insgesamt ist Wittenberge eine Stadt mit einer reichen Geschichte, einer dynamischen Wirtschaft und einer attraktiven Lebensumgebung, die sowohl Einheimische als auch Besucher anzieht.
Am Dienstagabend geriet aus bislang unbekannter Ursache eine Lagerhalle an der Lenzener Chaussee in Brand. Gegen 20.30 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert und eilten zur Halle, die Teil eines leerstehenden Gebäudekomplexes ist. Das Feuer flammte immer wieder auf, wodurch sich die Löscharbeiten bis etwa 04.30 Uhr des folgenden Tages hinzogen. Angrenzende Straßen mussten phasenweise gesperrt werden. Eine Gefahr für umliegende betriebliche Einrichtungen oder Anwohner bestand nicht. Aufgrund der Beschädigungen am Gebäude muss zunächst die Statik geprüft werden, bevor Brandursachenermittler der Polizei ihre Arbeit aufnehmen können. Der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.