BERLIN. Mit dem Leitthema „Mehr Bildung ist drin. Für alle.“ übernimmt die Bildungsministerin Simone Oldenburg die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) 2025. Sie sieht in der Förderung der Chancengerechtigkeit und beruflichen Teilhabe die größten Herausforderungen der Bildungspolitik.
„Schule ist der Türöffner für alle“, betonte Oldenburg bei der Amtsübergabe in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Ziel sei es, mehr Schülern zu einem Abschluss zu verhelfen und berufliche Perspektiven zu schaffen. Die KMK-Präsidentin setzt auf den Austausch bewährter Ideen und formulierte fünf Leitgedanken:
- Mehr gerechte Chancen: Erweiterung von Bildungsangeboten für alle Kinder und Jugendlichen.
- Bessere Übergänge: Verbesserte Koordination zwischen Bildungseinrichtungen und Schularten.
- Individuelle Förderung: Stärkung eines demokratischen und toleranten Miteinanders.
- Mehr Fachkräfte: Aufbau multiprofessioneller Teams unter Einbindung digitaler Technologien.
- Berufliche Orientierung: Fokussierte Angebote von der Kita bis zur Berufsschule.
Oldenburg ruft Gewerkschaften, Eltern, Arbeitgeber und weitere Akteure dazu auf, gemeinsam an einer zukunftsfähigen Bildung zu arbeiten. Auch die Weiterentwicklung digitaler Angebote ist ein zentraler Schwerpunkt der KMK 2025. Mit dem Digitalpakt 2.0 wurden wichtige Weichen für die umfassende Digitalisierung der Schulen gestellt.
„Bildung ist die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe. Unsere Investitionen in digitale Bildung sind ein entscheidender Schritt für mehr Chancengerechtigkeit“, so Oldenburg.
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