Ab sofort können Landshuterinnen und Landshuter sowie Neubürger ihre Adresse digital anmelden. Der neue Onlinedienst der Stadt Landshut ermöglicht eine schnelle und sichere Wohnsitzanmeldung von jedem Ort und zu jeder Zeit, ganz ohne Behördengang.
Neuer Service für Umziehende
Wer innerhalb von 14 Tagen nach einem Umzug seine Adresse nicht meldet, riskiert Bußgelder. Der neue Onlinedienst bietet eine praktische Alternative und erweitert das Angebot an digitalen Verwaltungsleistungen der Stadt Landshut.
Vom 11. bis 15. September 2024 wird die historische Stadt Landshut erneut zum Schauplatz eines der größten Straßenkunstfestivals in Europa. Unter dem Motto „Spektakel Landshut“ erleben die Besucher ein Wochenende voller Staunen, Lachen und Träumen – ein Festival, das die Sinne beflügelt und das Herz berührt.
Landshuter Unternehmen "Nemela" ausgezeichnet für umweltbewusstes Handeln
Das Landshuter Unternehmen "Nemela – Heizung, Sanitär und Solar" wurde für sein langjähriges Engagement im Rahmen des "Umwelt- und Klimapakts Bayern" ausgezeichnet. Seit über 20 Jahren setzt das Unternehmen zahlreiche umweltfreundliche Maßnahmen um und zeigt damit, dass ökologisches und ökonomisches Handeln gut vereinbar sind. Zweiter Bürgermeister und Umweltsenatsvorsitzender Dr. Thomas Haslinger überreichte Geschäftsführerin Manuela Nemela eine Urkunde des Bayerischen Umweltministeriums als Anerkennung für ihr vorbildliches Engagement.
Umweltstation Landshut: Großer Zulauf für Umweltbildung
Die Umweltstation Landshut verzeichnet einen großen Zulauf von Bildungseinrichten wie Kindergärten und Schulen für ihre Führungen im Rahmen der Umweltbildung. In diesem Jahr konnten bereits rund 1.400 Kinder durch die Angebote der Station für die Schönheit und den Schutz der heimischen Natur begeistert werden.
Das facettenreiche Bildungsprogramm der Umweltstation stützt sich auf verschiedene Säulen, wobei die Allgemeine Umweltbildung zentral ist. Fachlich bestens ausgebildete Biologinnen und Biologen sowie Umwelt- und Kräuterpädagogen vermitteln Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Wissen und Erfahrungen zu Natur- und Umweltthemen durch intensives, erlebnisorientiertes Lernen.
Die Leitung der Umweltstation, Dr. Verena Eißfeller und Harald Doblhofer, betonen die Bedeutung dieser Bildungsinitiative: „Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Schönheit und Fragilität unserer heimischen Umwelt näherzubringen. Ein Verständnis und eine positive Einstellung zur Natur sind grundlegende Voraussetzungen, um sie schützen zu wollen.“
Die Führungen erstrecken sich über verschiedene Naturgebiete in Stadt und Landkreis Landshut und umfassen abwechslungsreiche Themen wie Pflanzen- und Insektenbestimmungen, Bienenkunde, Flussökologie und heimische Lebewesen. Besonders beliebt ist das Programm „Wertstoffdetektive“, bei dem die Kinder spielerisch den Wertstoffkreislauf kennenlernen.
Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler sind durchweg positiv, und viele möchten auch anschließend mehr über die Natur erfahren. Bei Lehrkräften stoßen die Programme ebenfalls auf große Resonanz. Neben geführten Klassen stellt die Umweltstation ihre Angebote auch interessierten Privatpersonen und Vereinen zur Verfügung.
Öko-Modellregion Landshut: Offizieller Start und Förderung nachhaltiger Landwirtschaft
Die Öko-Modellregion Landshut hat mit der Auftaktveranstaltung im Landratsamt offiziell ihren Start genommen. Der Landkreis-Wirtschaftsreferent Ludwig Götz gab einen Überblick über die Entstehungsgeschichte und betonte die Bedeutung regionaler Produkte in einer "spannenden, themenreichen, aber nicht unbedingt einfachen Zeit". Landrat Peter Dreier hob die Bedeutung einer nachhaltigen, ökologischen Landwirtschaft hervor und nannte die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis als Schlüssel zum Erfolg.
Oberbürgermeister Alexander Putz betonte, dass die städtischen Gremien zunächst skeptisch waren, sich aber von dem Konzept der Öko-Modellregion überzeugen ließen. Er nannte verschiedene Themenfelder wie die Verpflegung in Kitas und Schulen auf bio-Basis und die Bewirtschaftung von städtischen Flächen auf ökologischer Basis.
Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern, Hans-Peter Schmucker, gab an, dass 205 Ökobetriebe in Stadt und Landkreis arbeiten, was 7,8 Prozent der gesamten Landwirtschaft entspricht. Claudia Heid von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) betonte die Bedeutung des Engagements des Modellregions-Managements und seines Beraternetzwerks.
Die Managerin der Öko-Modellregion Landshut, Veronika Stanglmayr, konnte bereits einige Aktivitäten und Meilensteine vorweisen. Sie engagiert sich in der Förderung von Öko-Kleinprojekten und hat in ihrer kurzen Zeit als Öko-Modellregionsmanagerin schon viel erreicht. Ihr Ziel ist es, die Region zu einem Vorreiter in Sachen Ökologie und nachhaltiger Entwicklung zu machen.
Die Öko-Modellregion Landshut steht noch am Anfang ihres Weges, doch die Weichen für eine nachhaltige Zukunft sind gestellt. Stanglmayr plant Netzwerkveranstaltungen, Info-Tage für potentielle Biobauern und Aktionen zur Stärkung des Bewusstseins für regionale und biologische Lebensmittel.