Press Release Stadt Willich
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Einblicke in Faszination Enkaustik
Besondere Offerte im Rahmen der aktuell laufenden Ausstellung „Stille... mehr als Einsamkeit“ im Schloss Neersen: Am Samstag, 10. Oktober 2026, gibt die Künstlerin Hilde Freihoff von 13 bis 17 Uhr faszinierende Einblicke in ein außergewöhnliches Handwerk: In der Motte des Schlosses Neersen demonstriert sie öffentlich, wie ihre vielschichtigen Kunstwerke mithilfe von heißem, flüssigem Wachs entstehen. Due
Eine der ältesten Maltechniken der Menschheit
Die Enkaustik – abgeleitet vom griechischen Wort enkaustikos für „einbrennen“ – ist eine der ältesten Maltechniken der Menschheit. Bereits in der Antike, ab dem 5. Jahrhundert vor Christus nutzten Künstler pigmentversetztes Wachs, um Werke von einmaliger Leuchtkraft und Haltbarkeit zu erschaffen.
Durch das schichtweise Auftragen, Verflüssigen und Modellieren des Wachses entstehen dreidimensionale Oberflächenstrukturen und optische Tiefeneffekte. Das Zusammenspiel von Wärme, Pigmenten und Licht verleiht den Bildern von Hilde Freihoff eine besondere Dynamik und garantiert Besuchern ein völlig neues, haptisches wie visuelles Seherlebnis.
Freier Eintritt
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, der Künstlerin über die Schulter zu schauen, den Entstehungsprozess hautnah mitzuerleben und mehr über diese traditionelle Kunstform zu erfahren. Der Eintritt ist frei.
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Rainer Willms folgt auf Hans Lehmann
Einstimmig hat sich der Rat der Stadt Willich am Dienstagabend dafür ausgesprochen, Rainer Willms ab 2027 zum ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten zu machen. Der derzeitige Behindertenbeauftragte der Stadt Willich, Hans Lehmann, wird Ende des Jahres sein Amt niederlegen.
Zur Neubesetzung des Amtes wurde die Stelle öffentlich ausgeschrieben, mehr als zehn Bewerbungen gingen ein, drei kamen nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen in die engere Wahl und wurden zu persönlichen Vorstellungsgesprächen beim Bürgermeister eingeladen – in den Gesprächen sollte die persönliche und fachliche Eignung der Bewerberinnen und Bewerber im Hinblick auf die mit dem Ehrenamt verbundenen Aufgaben und Anforderungen eruiert werden – und Rainer Willms hatte sich dabei, so Bürgermeister Christian Pakusch, als „besonders geeignet für die Wahrnehmung des Amtes“ erwiesen: Ausschlaggebend waren demnach insbesondere die vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Belange von Menschen mit Behinderung, die ausgeprägte soziale Kompetenz, das Einfühlungsvermögen sowie die persönliche Motivation für die Übernahme des Ehrenamts.
Massive spezifische Erfahrung
Willms setzt sich seit vielen Jahren beruflich und ehrenamtlich für Menschen ein, deren Interessen eine starke Stimme brauchen: Selbst schwerbehindert kennt er die Herausforderungen, die Barrieren im Alltag mit sich bringen, aus eigener Erfahrung. Seit 2001 gehört er dem Betriebsrat seines Unternehmens an und war über viele Jahre dessen Vorsitzender, acht Jahre außerdem in der Schwerbehindertenvertretung. Seit 2004 ist er Mitglied im Sozialverband VdK und engagiert sich aktuell als Beisitzer im Ortsverband der Organisation.
Nach seiner kurzen Vorstellung stimmte der Rat einstimmig für Willms, der ankündigte, sich mit seinem langjährigen und erfahrenen Vorgänger Hans Lehmann intensiv absprechen und von diesem in die neue Aufgabe einführen lassen zu wollen.
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Fragen zur gemeinsamem Zukunft geklärt
,Wechsel: Nach teilweise mehr als 20 Jahren der Betreuung durch die SWK mobil wechselten zum 1. Oktober dieses Jahres die drei Bürgerbusvereine aus der Stadt Willich (Anrath, Willich und Schiefbahn) sowie des Bürgerbusvereins aus Tönisvorst zum Busverkehr Rheinland (BVR), einer Tochter der DB Regio. Jetzt traf man sich in großer Runde zu einem Arbeitstreffen im Schloss Neersen, um zeitnah diverse Dinge abzuklären und die Weichen für die gemeinsame Zukunft zu stellen.
Unisono dankten die drei Willicher Bürgerbusvereine aber zunächst rückblickend für die „gute Zusammenarbeit, freundliche, gute und zuverlässige Unterstützung“ bei der SWK mobil.
Viel Arbeit im Vorfeld
Im Vorfeld des Wechsels, so erläutert Patricia Ohlenforst-Jakobi, bei der Stadt Willich als Geschäftsführerin der Bürgerbusvereine im Boot, war viel Detailarbeit zu erledigen: Änderung der Vereinssatzungen, Abschluss von Verträgen zwischen den Vereinen, der Stadt und der BVR bis hin zur Beantragung der entsprechenden Konzessionen bei der Bezirksregierung Düsseldorf und der formellen schriftlichen Ermächtigung der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer – ein (auch bürokratischer) Aufwand, den man als Außenstehender auf den ersten Blick wohl kaum vermutet. Jetzt gab es in mehr als dreistündigen Besprechung eine ganze Reihen von Fragen zu klären. Wer wird wie über Umleitungswege bei Baustellen informiert? Wer erhält die Daten für Meldungen bei der Berufsgenossenschaft? Wer bekommt wann Informationen über Wartungen, Kilometerleistungen der Fahrzeuge, Reparaturen…
Die DB Regio ist Konzessionär und Unterstützer für mehr als 20 Bürgerbusvereine in NRW. Hintergrund: „Um die rechtlichen Anforderungen an ein Nahverkehrsunternehmen zu wahren, tritt ein Verkehrsunternehmen als Konzessionsnehmer auf, übernimmt die Betriebsleitung und steht dem Bürgerbus-Verein beratend zur Seite. Das Land NRW finanziert die Fahrzeugbeschaffung und zahlt eine jährliche Organisationspauschale. Die Kommune, in der der Bürgerbus verkehrt, sichert das wirtschaftliche Risiko ab“ – heißt es erläuternd auf der Homepage DB Regio zur Rolle des Konzessionärs.
Tatsächlich werden die jährlichen Ausgaben für Kraftstoffe, Wartung, Reparaturen und mehr durch Sponsoren möglich gemacht, die Werbeflächen auf dem Bus, im Bus und im Faltfahrplan mieten. „Und in Zeiten sehr deutlich gestiegener Kraftstoffkosten sind die Vereine für jeden weiteren Sponsor dankbar – und gibt schon Flächen für 300 Euro pro Jahr“, so Ohlenforst-Jakobi, die potentielle Sponsoren natürlich gerne kontaktieren können (02156 / 949-267).
Fahrkarten bleiben gültig
Wichtig für die regelmäßigen Gäste der Bürgerbusse: Auch wenn die Fahrpläne in den Haltestellen und die Fahrkarten der drei Willicher Vereine nun ein neues Layout mit dem Logo der BVR tragen, behalten alle bisher gekauften und noch nicht entwerteten Fahrkarten weiterhin ihre Gültigkeit. Und ebenso fahren Inhaber von Deutschlandtickets und sonstigen VRR-Tickets weiterhin kostenfrei mit den Bürgerbussen.
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Bütt wird in einem Rutsch saniert
,Ratsbeschlüsse im öffentlichen Teil Ratssitzung am Dienstagabend: Der Rat beschloss unter anderem, in Sachen Sanierung des Konrad-Adenauer-Parks aus Kostengründen die seit mehreren Jahren planerisch und förderrechtlich vorbereitete und inzwischen bis zur Ausführungsplanung fortgeschrittene Maßnahme Domgarten zunächst nicht umzusetzen. Die hierfür vorgesehenen Verpflichtungsermächtigungen werden vollständig zur Finanzierung des Konrad-Adenauer-Parks eingesetzt.
In Sachen Bütt-Sanierung wurde außerdem beschlossen, die gutachterlich empfohlene Beckensanierung als „einphasige Gesamtmaßnahme in einem Bauabschnitt“ durchzuführen und nicht die ursprünglich vorgesehene Umsetzung in vier Bauabschnitten über einen längeren Zeitraum weiter zu verfolgen.
Was dann heißt, dass etwa ab Juli 2027 für zwei Jahre in einem Rutsch saniert und des Hallenbereich mit Nebengebäuden geschlossen wird; das Variobad bleibt allerdings geöffnet, die Freibadöffnungszeiten werden nach Möglichkeit ausgedehnt. Auch aus Kostengründen wird die Beckensanierung, so beschloss der Rat, bei allen Becken in Fliesenbauweise und nicht in der teureren Edelstahlvariante umgesetzt.
Weiter bestätigte der Rat die in der letzten Ratssitzung befristet beschlossene Haushaltssperre.
Alle Unterlagen...
...zur Sitzung wie immer imRatsinfosystemder Stadt.
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Rat einstimmig für Gregor Nachtwey
In der Ratssitzung am Dienstagabend wurde der Erste und Technische Beigeordnete Gregor Nachtwey zum stellvertretenden Kämmerer bestimmt. Diese Funktion ist laut Gemeindeordnung NRW vorgesehen, bis dato hatte der Rat diese Stelle nicht besetzt.
Diese Funktion kann auch nicht vom Bürgermeister übernommen werden. Eine Vertretung durch den Bürgermeister in den gesetzlichen Aufgaben des Stadtkämmerers scheidet nach der Gemeindeordnung NRW aus: Dem Kämmerer ist eine herausgehobene Stellung zugewiesen, die nur getrennt vom Bürgermeister und nicht von diesem in Personalunion wahrgenommen werden kann.
Deshalb wurde jetzt „zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben“ vorgeschlagen, für den Verhinderungsfall des Stadtkämmerers (Urlaub, Dienstreise, Krankheit) mit sofortiger Wirkung den Ersten und Technischen Beigeordneten Gregor Nachtwey zum stellvertretenden Kämmerer zu bestellen – was der Rat dann einstimmig tat.
Die Übertragung der Funktion erfolgt ausschließlich zur Wahrnehmung der dem Kämmerer obliegenden Aufgaben und Befugnisse im Verhinderungsfall. Eine Änderung des bisherigen Geschäftskreises des Beigeordneten sowie eine Übertragung der Leitung oder dauerhaften Verantwortung für den Aufgabenbereich Finanzen sind mit der Bestellung nicht verbunden.