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Press Release Stadt Willich

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    Erneut hatten am Freitag der Japan-Club Willich (namentlich Club-Präsident Yasuo Inadome) und der Willicher Bürgermeister zur „Spargelfahrt“ eingeladen: Dabei handelt es sich um ein seit rund 20 Jahren bestehendes Treffen, bei dem Vertreter vieler japanischen Firmen, die in Willich ihren europäischen oder doch zumindest ihren deutschen Firmensitz haben, in der passenden Jahreszeit zu einem Spargelessen und vor allem zu einem geselligen Austausch mit der Verwaltungsspitze (Erster und Technischer Beigeordneter Gregor Nachtwey, Kämmerer Dr. Raimund Berg und Beigeordnete Dr. Sarah Bünstorf) eingeladen werden; die Fortführung und Vertiefung der deutsch-willich-japanischen Freundschaft stehen als Absicht dahinter. 

    Generalkonsul Tsunoda zu Gast 

    Erneut war auch der in Düsseldorf residierende japanische Generalkonsul Yoshitaka Tsunoda – erstmals gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Aki Sugaya, die unlängst von ihrem Posten in Wien in ihre Heimatstadt Düsseldorf versetzt worden war - der Einladung nach Willich gefolgt. 

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    Das Spargelessen im Gründerzentrum der Stadt Willich (dort hat die Willicher Wirtschaftsförderungstruppe, die das Ganze logistisch heftig unterstützt, ihre Büro-Heimat) ist dabei ein Part des Termins. Und der Name „Spargelfahrt“ rührt aus den Anfängen dieser Veranstaltungsreihe, als es noch tatsächlich mit dem Traktor und einem Anhänger in Spargelfelder ging, um den Gästen aus Japan die Ernte des „weißen Goldes“ am Niederrhein näher zu bringen. 

    Ausführliche Betriebsführung

     Einige Vertreter der über 30 in Willich ansässigen Firmen – unter anderem von Murata, SIIX, Rohm und Sumitomo -  aus dem Land der aufgehenden Sonne  waren also gekommen. Und vor den Spargelgenuss im Gründerzentrum hatten die Veranstalter auch diesmal wieder eine Infofahrt gesetzt, denn Inadome hatte sich gemeinsam mit Bürgermeister Christian Pakusch wieder etwas Besonderes für das Rahmenprogramm ausgedacht: Die „Spargelfahrt“ ging in diesem Jahr – zu schwimmendem Salat: Eine aufschlussreiche Betriebsbesichtigung bei der Firma„Fruvital“ stand auf dem Programm: Die  Bertiebsleiter Harrold und sein Vater Harry Thijssen (die Niederländer sind in der fünften Generation in Sachen Salatanbau tätig) führten mit viel Sachkenntnis, Humor und Geduld durch ihren Betrieb - der in seiner Art „der modernste in ganz Europa“ ist, wie Harrold Thijssen erläuterte.

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    Moderner Gemüseanbau: Ein Anbausystem, bei dem Salat nicht mehr klassisch in Erde wächst, sondern auf Wasser – eben sogenannte ,,schwimmende Salatköpfe''. Dieses Verfahren gehört zur Hydroponik und ermöglicht einen besonders ressourcenschonenden Gewächshausanbau. Die Pflanzen „wachsen“ nicht in Erde, sondern in einem mit Nährstoffen angereichertem Wasser heran. Dadurch werden sie optimal versorgt, es wird bis zu 80 Prozent Wasser gespart, keine Herbizide kommen zum Einsatz, der Ertrag der enger „gesetzten“ Pflanzen ist deutlich höher: 10 Millionen Salatköpfe im Jahr werden erzeugt. Wegen der Automatisierung (bei Fruvital wird in sogenannten horizontalen Pflanzrinnen produziert, es gibt diverse Varianten) fällt weniger Personaleinsatz an - und schließlich kann saison- und (un)wetterunabhängig durchs Jahr angebaut werden, so war zu erfahren. 

    Das Ganze ist in Blick auf Energie und Wasser dank aufwändiger Rückführung und Wiederverwendung außerordentlich nachhaltig und in Sachen Ökobilanz unschlagbar, wurde den Gästen erläutert. Weiteres besonderes Merkmal: Der Salat wird mitsamt Wurzel geerntet, wodurch er länger frisch bleibt und direkt für den Handel vorbereitet ist. Fruvital steht also für innovative Energie- und Frischekonzepte - und außerdem für die die enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten, so war zu erfahren. 

    Abschluss bei Spargel

     An- und abschließend ging es dann ins Gründerzentrum, wo man dem Namen der Veranstaltung gereicht wurde und nach kurzen Ansprachen des Bürgermeisters, Yasuo Inadomes und des Konsuls der Genuss des frischen Gemüses im Mittelpunkt stand – und erneut jede Menge deutsch-japanischer Austausch in Form interessanter Gespräche.  

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    © © Stadtmanagement

    Nachfolgeregelung gefunden: Viele regelmäßige Anrather Marktbesucher hatten bedauert, dass der ehemalige Blumenhändler auf dem Anrather Wochenmarkt Ende Mai in den wohlgemerkt wohlverdienten und gegönnten Ruhestand gegangen war. 

    "Alte Bekannte"...

    Aber das Stadtmanagement-Team hat eine Nachfolge organisiert bekommen: Ab sofort ist die Familie Bahr mit ihrem floristischem Angebot auch in Anrath am Start. 

    Viele werden ihr Angebot bereit vom Schiefbahner Wochenmarkt kennen. Guten Start – und viel Erfolg! 

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    © © pressestelle / plu

    Zum Biergarten mutiert am Freitag, 19. Juni 2026, wieder von 17 bis 22 Uhr das Areal vor der Alleeschule im Herzen Anraths: Ein buntes Angebot an regionalen Köstlichkeiten, Live-Musik und bester Stimmung laden in entspannter Atmosphäre zum Verweilen, Austausch und zur Entspannung ein. 

    Musik: Gitarrist Frank Sandfort

    Für die musikalische Seite und Saite ist diesmal der studierte Meerbuscher Gitarrist Frank Sandfort zuständig: Er bringt eine bunte Mischung aus Eigenkompositionen und bekannteren Songs mit nach Anrath. Und das klingt dann definitiv nach mehr als „nur“ einem Mann an der Gitarre: Mit Loops und Beats gibt’s ordentlich was auf die Ohren…

    Instrumental, auch mit Gesang eigene deutsche Songs mit Jazzeinflüssen und populäre Stücke von Carlos Santana, Jimmy Hendrix, Robbie Williams und vielen anderen.

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    © © Stadt WiIlich

    Willichs Bürgermeister Christian Pakusch ist bei Mitgliederversammlung des Städtetag am heutigen Mittwoch in Oberhausen erneut in den Vorstand des Städtetages gewählt worden – und neu zum Sprecher der CDU-Gruppe.

    Natürlich ein große Ehre, aber auch einer Herausforderung, gerade als Bürgermeister einer kreisangehörigen Stadt die Interessen der kleineren Kommunen ebenso wie die der Großstädte aus unserer gemeinsamen Perspektive vertreten zu dürfen. Für das entgegengebrachte Vertrauen danke ich herzlich. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und auf die wichtige Arbeit für unsere Städte und Gemeinden.“

    so der Willicher Bürgermeister. 

    Die Städte in NRW, so der Tenor der Veranstaltung, wollen handlungsfähig bleiben, damit sie Gemeinschaft und Zusammenhalt vor Ort unterstützen und Zukunftsinvestitionen stemmen können. Sie fordern das Land auf, die Weichen gegen die strukturelle Unterfinanzierung der Städte zu stellen, um neue Schulden zu verhindern und das auch beim Bund weiter einzufordern. 

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    © © Fotografie Koehring

    Das machte der neu gewählte Vorsitzende des Städtetages NRW, der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen, bei der Mitgliederversammlung des Verbandes in Oberhausen deutlich. Das wichtigste Treffen der kommunalen Familie mit rund 500 Delegierten und Gästen stand unter dem Motto "Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW.

    "Dramatische kommunale Finanzlage" 

    Auf die dramatische kommunale Finanzlage wollen die Städte, Landreise und Gemeinden bundesweit mit dem dezentralen Aktionstag "Kommunen am Limit" am 22. Juni aufmerksam machen. Auch der Städtetag NRW beteiligt sich am Aktionstag. 

    Noch einmal Pakusch:"Wenn die Kommunen zusammenstehen, stärkt das auch unsere Demokratie. Was vor Ort geschieht, erleben die Menschen unmittelbar – hier wird Politik sichtbar und spürbar. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Kommunen weiter stärken und gemeinsam viel bewegen."

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    © © Niederhein-Tourismus

    Der Sonntag am 5. Juli 2026 steht auch in Willich wieder ganz im Zeichen des Fahrrads: Im Rahmen des3. Raderlebnistags Niederrheinsind alle Radbegeisterten eingeladen, die Stadt und ihre Umgebung auf abwechslungsreichen Erlebnisrouten zu entdecken.

    Willicher Infopunkt: Kamps Pitter

    Familien, Freizeitradler und sportlich Aktive können aus verschiedenen Touren wählen, die durch die schönsten Bereiche Willichs und der Niederrhein-Region führen. Entlang der Strecken laden interessante Stationen, lokale Angebote und attraktive Zwischenstopps zum Verweilen ein. Ob allein, mit Freunden oder der ganzen Familie – der Raderlebnistag bietet Gelegenheit, Bewegung, Natur und Gemeinschaft miteinander zu verbinden. Als Infopunkt für die Stadt Willich wurde erneut das Heimatmuseum Kamps Pitter ausgewählt. 

    Von dort werden vier Routen (mit den Nummern 56, 58, 71 und 80 ) im und um das Willicher Stadtgebiet angeboten - interessante offene Türen finden die Radler am Veranstaltungstag entlang der Routen: Wasserturm Feller Fellerhöfe (11 bis 15 Uhr), die Kapelle Klein Jerusalem 11 bis 16 Uhr) und „Willicher Pils“ (auf der Hochstraße 65 in Schiefbahn, direkt am historischen Gänsebrunnen, 10 bis 17 Uhr). 

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    © © Niederhein-Tourismus

    Tausende Teilnehmer erwartet

     Der Raderlebnistag Niederrhein zählt zu den größten Radveranstaltungen Deutschlands. Erwartet werden tausende Teilnehmer aus der der Region und darüber hinaus. Mehr als 50 Kommunen auf deutscher und niederländischer Seite beteiligen sich mit abwechslungsreichen Routenvorschlägen für Familien, Freizeitradler und sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die zugleich Gutes tun. Die Touren zwischen Rhein und Maas werden digital als GPX-Tracks sowie zusätzlich als Ausdruckversionen bereitgestellt. Entlang der Routen sorgen Erlebnis- und Genussstationen sowie lokale Rahmenprogramme für zusätzlichen Freizeitwert und machen den Tag zu einem Event für die ganze Familie. Das Veranstaltungskonzept setzt stark auf Digitalisierung: Die freiwillige Registrierung für Gewinnspiele erfolgt online oder per QR-Code an den Infopunkten entlang der Strecken. 

    „Damit knüpfen wir an die erfolgreiche digitale Neuausrichtung der vergangenen Jahre an“

    , so Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH. 

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    Hinweis

    Infos und links 

    Weitere Infos zum „Willicher“ Teil des Raderlebnistages:https://www.stadt-willich.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/3-raderlebnistag-niederrhein 

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