Garmisch-Partenkirchen (GAP)

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  1. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein Landkreis im Südwesten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern. Er ist bekannt für seine hochalpinen Gebiete, darunter das Wettersteingebirge mit der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands. Der Landkreis ist auch ein bedeutendes Fremdenverkehrs- und Wintersportgebiet.

    Geographie

    Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen umfasst eine Fläche von 1.012,17 km² und hat 88.748 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2023). Die Bevölkerungsdichte beträgt 88 Einwohner pro km². Der Landkreis grenzt im Süden an das österreichische Bundesland Tirol und im Norden an die bayerischen Landkreise Ostallgäu, Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen.

    Geschichte

    Das Gebiet des Landkreises war ursprünglich Besitz der Welfen und später Teil des Hochstifts Freising. 1803 kam es zu Bayern, das 1803 das Landgericht Werdenfels errichtete. 1862 wurde das Bezirksamt Werdenfels gebildet, das 1939 in den Landkreis Garmisch-Partenkirchen umgewandelt wurde. Infolge der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis 1972 erweitert.

    Wirtschaft und Infrastruktur

    Die Wirtschaft im Landkreis ist stark vom Tourismus geprägt, insbesondere vom Wintersport und dem Fremdenverkehr. Der Landkreis verfügt über eine gute Infrastruktur mit Eisenbahnlinien, darunter die Bayerische Zugspitzbahn, und ein gut ausgebautes Straßennetz, einschließlich der Bundesautobahn 95.

    Politik

    Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen wird politisch vom Kreistag und dem Landrat vertreten. Derzeitiger Landrat ist Anton Speer (Freie Wähler). Der Landkreis hat eine stabile politische Landschaft mit verschiedenen Parteien und Wählergruppen im Kreistag.

    Gemeinden

    Der Landkreis besteht aus 22 Gemeinden, darunter die Märkte Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und Murnau am Staffelsee. Es gibt auch ein gemeindefreies Gebiet, den Ettaler Forst. Der Landkreis ist in mehrere Verwaltungsgemeinschaften unterteilt.

    Schutzgebiete

    Im Landkreis gibt es zahlreiche Schutzgebiete, darunter 16 Naturschutzgebiete, 8 Landschaftsschutzgebiete, 19 FFH-Gebiete und mindestens 64 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

    Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein attraktiver Ort für Touristen und Einwohner gleichermaßen, der sowohl die Schönheit der Alpen als auch die Kultur und Geschichte Bayerns vereint.

  2. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt im südwestlichen Teil des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern. Mit einer Fläche von 1.012,17 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von etwa 88.748 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2023) zählt er zu den größeren und bevölkerungsreicheren Landkreisen Bayerns. Die Bevölkerungsdichte beträgt durchschnittlich 88 Einwohner pro Quadratkilometer.

    Geographisch ist der Landkreis sehr vielfältig: Im südlichen Teil dominieren die hochalpinen Regionen des Werdenfelser Landes mit imposanten Bergmassiven wie dem Karwendel- und dem Wettersteingebirge, das mit der Zugspitze (2962 Meter über dem Meeresspiegel) den höchsten Berg Deutschlands beherbergt. Hier erstreckt sich die Grenze zu Tirol in Österreich. Richtung Norden hin weicht das Gebirge einer voralpinen Hügellandschaft, die vom Pfaffenwinkel geprägt ist und durch zahlreiche Seen und Moore charakterisiert wird.

    Die Geschichte des Landkreises reicht weit zurück: Bereits um das Jahr 1000 war das Gebiet im Besitz der Welfen, später kam es unter die Herrschaft des Hochstifts Freising. Die Grafschaft Werdenfels, die daraus hervorging, wurde erst 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Seitdem gehört das Gebiet zu Bayern, wobei es historisch dem Innkreis und später dem Isarkreis angehörte, der heute als Oberbayern bekannt ist.

    Die wirtschaftliche Struktur des Landkreises ist vorwiegend mittelständisch geprägt. Die Landwirtschaft spielt eine bedeutende Rolle, da etwa 15 Prozent der Landkreisfläche für landwirtschaftliche Nutzung genutzt werden. Auch der Tourismus ist von großer Bedeutung: Die Region um Garmisch-Partenkirchen ist bekannt als beliebtes Fremdenverkehrs- und Wintersportgebiet. Hier fanden bereits die Olympischen Winterspiele 1936 sowie die Alpinen Skiweltmeisterschaften 1978 und 2011 statt.

    In Bezug auf Infrastruktur ist der Landkreis gut erschlossen: Er verfügt über eine Bundesautobahn (A 95) sowie mehrere Bundesstraßen und ein dichtes Netz von Staats-, Kreis- und Gemeindestraßen. Auch das Schienennetz ist gut ausgebaut, wobei die Bayerische Zugspitzbahn eine touristische Attraktion darstellt.

    Die Verwaltung des Landkreises hat ihren Sitz in Garmisch-Partenkirchen. Der Landrat Anton Speer (Freie Wähler) steht seit 2014 an der Spitze der Verwaltung. Der Kreistag setzt sich aus Vertretern verschiedener politischer Parteien und Wählergruppen zusammen, wobei die CSU die stärkste Kraft stellt.

    Das Wappen des Landkreises Garmisch-Partenkirchen spiegelt seine historischen Wurzeln wider: Die bayerischen Rauten symbolisieren die Landeshoheit der wittelsbachischen Herzöge, während der Greifenlöwe auf die ehemalige Herrschaft der Welfen hinweist. Der Mohrenkopf repräsentiert das Freisinger Wappenbild und erinnert an die lange Zugehörigkeit zur Grafschaft Werdenfels.

    Der Landkreis ist in insgesamt 22 Gemeinden gegliedert, darunter die Märkte Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und Murnau am Staffelsee. Zudem gibt es Verwaltungsgemeinschaften wie Ohlstadt, Saulgrub, Seehausen am Staffelsee und Unterammergau, die mehrere Gemeinden zusammenfassen.

    Insgesamt bietet der Landkreis Garmisch-Partenkirchen seinen Bewohnern und Besuchern eine facettenreiche Mischung aus alpiner Natur, Tradition und einer lebendigen Kultur, die durch Tourismus und Landwirtschaft geprägt ist.

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